Sicherer Baustoffanhänger von Ackermann
Einen neuen Pritschenanhänger mit TÜV-zertifiziertem Aufbau für die Ladungssicherung nach VDI 2700 / EN stellt Ackermann Fahrzeugbau Oschersleben vor.
Wer Baustoffe mit Lkw-Aufbauten u. Anhängern transportiert, sollte über einen guten Aufbau mit Ladungssicherung verfügen oder einen findigen Anwalt haben: Geht beim Unfall etwas daneben, haften unter Umständen Verlader und Fahrer trotz Versicherungsschutz.
Dem beugt vor, wer seine Fracht mit dem neuen Baustoffanhänger "BPA" von Ackermann transportiert. Der zertifizierte Aufbau ist bis zu 7.400 mm Ladelänge und einer Nutzlast von 14.000 kg ausgelegt. Als Sicherheitsmerkmal gilt u.a. die eingebaute Bordwand-Ladungs-Innendruckerkennung, die vom TÜV Nord als wirksam getestet wurde. Mit der Aufbauzertifizierung hinsichtlich der Fertigkeit ist nicht nur die VDI-Richtlinie 2700, sondern auch die Europäischen Normen EN 12195und 12642 zur Ladungssicherung erfüllt.
Der Vorteil für den Transporteur: Im Gegensatz zu anderen Herstellern bieten die Oscherslebener mit dem "BPA" einen Anhänger mit geprüfter Aufbaufestigkeit, was den Betreiber rechtlich absichert. Ohne das Zertifikat der neutralen Prüfinstanz haben Transporteure keinen verlässlichen Nachweis über die Betriebsgrenzen ihres Fahrzeugs. Als erschreckende Konsequenz wird häufig falsch oder gar nicht gesichert, was Verkehrskontrollen regelmäßig belegen.
Hier macht die Ackermann-Pritsche die Tagesarbeit ganz erheblich sicherer: Liegt das Ladegut vollflächig und formschlüssig an, kann ohne zusätzliche Sicherungsmittel bis zur Höhe der Bordwände geladen werden. Die nachgewiesenen Festigkeiten betragen im Vorderwandbereich bis zu 7.000 daN, was bei maximaler Nutzlast einem praxisgerechten Verhältnis zum Ladungsgewicht von 0,5 entspricht. Während die 1.000 mm hohen seitlichen Aluminium-Bordwände einen Ladungsdruck von 4.200 daN übernehmen. Die um 200 mm erhöhte Stirnwand verfügt über zusätzliche Mittelstützen. Zur Serienausstattung gehören Mittelrungen mit Ladedruckerkennung und Zurrösen im Außenrahmen alle 840 mm sowie in der Stirnwandecksäulen eingelassene Zurrpunkte zum kraftschlüssigen Sichern von Teilladungen. Optionen sind ergänzende Zurrpunkte im Außenrahmen mit einem Abstand von ca. 420 m, Ankerschienen im Boden für Schubklötze und Längsverzurrungen in Längsrichtung sowie Bordwände mit Gallerieaufsatz.