Filtergeräte der Ermator-Klasse sorgen für saubere Luft bei der Arbeit

Wie lassen sich die von Staub ausgehenden Gesundheitsgefährdungen am Bau reduzieren? Dieser Frage ging der Geschäftsführer der Seelbach international GmbH, Rennerod, Thomas Wolf, in einem Referat anlässlich der Fachtagung der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft in Haan bei Düsseldorf nach. Seine Empfehlung heißt: „Dr. Staubfrei“ – die Luftreiniger der Ermator-Klasse.

Es sind ganz winzige Partikel, und dennoch geht von ihnen größte Gesundheitsgefährdung am Bau aus: Staub. Mit jedem Atemzug gelangen Abertausende feinste Fibern oder Körner verschiedenster Beschaffenheit auf Bronchien und Lunge, setzen sich fest und entfalten heimtückisch ihre langfristigen Schrecken. Sie wandern in den Magen oder lagern sich auf der Haut ab – Bronchitis, Ekzeme, Schleimhautentzündungen sind dann noch die harmloseren Diagnosen. Den Staub am Arbeitsplatz auf ein Minimum zu reduzieren, stellt daher eine große Herausforderung für die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft dar, die sich den Gesundheitsschutz zur besonderen Aufgabe gemacht hat.

Im Rahmen einer Fachtagung in ihrem Arbeitsschutzzentrum in Haan bei Düsseldorf gab die Schwester-BG Bau einen Überblick zum aktuellen Stand der Möglichkeiten, staubarme Verfahren und Bearbeitungssysteme in der Praxis einzusetzen.

Den Staub absaugen

Neben grundlegenden Referaten zum Thema „Staub am Arbeitsplatz“, zu den potenziellen Gesundheitsrisiken, über das Staubverhalten von Maschinen und das „Entstauben in der Praxis“ stand auch ein Vortrag von Thomas Wolf, Geschäftsführer der Seelbach international GmbH, auf dem Programm. Der Unternehmer aus Rennerod im Westerwald demonstrierte den Teilnehmern die Arbeitsweise und die Vorzüge von Luftreinigern für den Bau anhand eines Gerätes der Ermator Serie von Seelbach international.

Mit geringem Aufwand sind diese Geräte in der Lage, gefährlichen Feinstaub ab 3 Mikron zu über 99,996 Prozent aus der Luft zu filtern und somit ganz erheblich zur Gesundheitsvorsorge am Bau beizutragen. Sie werden daher auch unter dem Namen „Dr. Staubfrei“ vermarktet.

Ihr einfaches Arbeitsprinzip ist: Die verstaubte Raumluft wird angesaugt, mit modernsten HEPA-Filtern gereinigt und anschließend wieder ausgeblasen. Thomas Wolf: „Wird „Dr. Staubfrei“ in eine Türöffnung gestellt, erzeugt er einen Unterdruck im Arbeitsraum. So wird die gefilterte Luft nach außen abgeführt und frische Luft dringt von außen herein.“

Wirksamkeit auch an Handgeräten?

Geräte mit vergleichbarer Leistung gibt es wenige auf dem Markt. Und auch das Gefahrenstoffinformationssystem (GISBAU) der BG Bau setzt zwei Hochleistungsluftreiniger „Ermator A 100“ der Seelbach International GmbH ein, um die Qualität der seit 2005 vorgeschriebenen Absaugvorrichtungen an Handgeräten wie Schleifern, Bohrern oder Sägen zu testen. Solche Untersuchungen sollen den Stand der Technik ermitteln, die Wirksamkeit beurteilen und darauf basierende Empfehlungen ermöglichen.

www.seelbach-werkzeuge.de

Dr. Thomas Wolf
Dr. Thomas Wolf, Geschäftsführer der Seelbach international GmbH
Prinzip der Ermator-Serie
Einfaches Prinzip der Ermator-Serie: Staubige Luft wird abgesaugt, gefiltert und nach außen geleitet, sabere Luft strömt von außen herein
Der Ermator A1700, eingesetzt vom Gefahrstoffinformationssystem (GISBAU) der BG Bau in einem Prüfraum der Bayerischen Bauakademie in Feuctwangen
Der Ermator A1700, eingesetzt vom Gefahrstoffinformationssystem (GISBAU) der BG Bau in einem Prüfraum der Bayerischen Bauakademie in Feuctwangen