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Fahr- und Bedienkomfort made by Terex

Im Rahmen eines großen Kunden- und Medienereignisses hat sich Terex in einer ausgedienten Gold- und Mineralienmine in der Nähe von La Manga, Spanien, einquartiert und eine große Palette an neuen und verbesserten Bau- und Steinbruchmaschinen vorgestellt. Mit den neuen Muldenkippern der Generation 7 hatte sich Terex Zeit gelassen, schließlich wollte man sicher sein, dass die Maschinen die Erwartungen der Kunden in diesem wettbewerbsintensiven Bereich übertreffen. Jetzt wurde das neue Duo TA35 und TA40 präsentiert, das die Reihe nicht nur leistungsmäßig toppt, sondern auch eine völlig neue Fahrerkabine bietet, die von den kleineren Modellen der Generation 7-Reihe übernommen wird.

Die neue, mittig montierte Kabine ersetzt die bisher seitlich angebrachte Bedienstation am TA35 und TA40. Durch ihre neue Position in der Mitte bietet die geräumige Kabine mit den größeren Scheiben den Vorteil, dass sich die Maschinen nun leichter manövrieren lassen.

Die Kabine ist ausgestattet mit einem völlig neuen Armaturenbrett im Stil der gängigen Pkw-Armaturenbretter, ergänzt mit einem Siemens VDO-Flachbildschirm in der Mitte. Seitlich am Bildschirm befinden sich zwei große Anzeigen für Geschwindigkeit und Motordrehzahl, sowie darunter kleinere Anzeigen für die Öltemperaturen.

Das übersichtliche Layout macht das Armaturenbrett einfach und unkompliziert im Gebrauch, und der zentrale Bildschirm liefert bei Bedarf zusätzliche Informationen über den Zustand von Systemen und Komponenten. Neben Produktivitäts- und Betriebsdaten, die am Bildschirm angezeigt werden, sind auch Daten zur Fehlerdiagnose abrufbar.

Das ergonomische Design der Kabine des TA platziert praktisch alle Bedien- und Steuerelemente in Fingerreichweite des Fahrers, wobei Retarder, Gangschalthebel und Handbremse gemeinsam rechts vom Fahrersitz angeordnet sind.

Für den Komfort des Fahrers sorgen neben der Klimaanlage auch ein vollgefederter Sitz, sowie eine verstellbare Lenksäule. Die Kabine ist serienmäßig mit einem Stereoradio/CD-Gerät ausgerüstet.

Als das „Büro“ des Fahrers, indem er sich den ganzen Tag aufhält, bietet die Kabine reichlich Stauraum, einen Kleiderhaken, einen Staukasten unter dem Beifahrersitz, tiefe Taschen in den Türen und Ablagen über der Windschutzscheibe vorne.





Verbesserte Fahrleistungen steigern Komfort

Sowohl der TA35 als auch der TA40 werden von Dieselmotoren der Detroit Serie 60 angetrieben. Die elektronisch gesteuerten 14-Liter-Motore erfüllen die europäischen Tier 3A-Vorschriften und sind in der Leistung den früheren TA35 bzw. TA40 Modellen gleichwertig. Doch liegen die wichtigsten Änderungen am Antriebsstrang nicht beim, sondern hinter dem Motor: Terex hat die alten Getriebe ersetzt. Die neuen Allison HD4560-Getriebe sind jetzt direkt mit dem Motor gekoppelt, was den Vorteil bringt, dass hinter dem Getriebe ein abgesetztes 2-Gang-Verteilergetriebe eingebaut werden konnte, das die Anzahl der nutzbaren Übersetzungen verdoppelt.

Das ruckfreie Herauf- und Herunterschalten liefert ein völlig neues Schaltgefühl. Als Beleg gewährt Terex auf den Triebstrang neuerdings eine 10.000 Stunden/3-Jahres-Garantie.

Weitaus mehr profitiert der Fahrer noch von der verbesserten Retardierung, die er sowohl den neuen ölgekühlten Betriebsbremsen verdankt als auch dem integrierten Retarder, der direkt an der Abtriebswelle des Getriebes angreift. Zusätzlich ist der Detroit-Motor mit einer gleichermaßen wirksamen Motorbremse („Jake“-Bremse) ausgestattet: sie schließt die Ventile – wodurch der Motor wie ein Kompressor arbeitet – und bietet zusätzliche Retardierung.

Anders als bei den früheren TA40 und TA35 können diese beiden Bremssysteme jetzt unabhängig voneinander oder auch gemeinsam benutzt werden. Der Fahrer muss dazu nur die Motorbremse oder den Retarder an den Schaltern am Armaturenbrett anschalten, um jedes Mal, wenn er den Fuß vom Pedal nimmt, beide Bremssysteme auszulösen.

Der Retarder lässt sich mit einem Hebel rechts vom Lenkrad auf sechs unterschiedliche Positionen einstellen. Die dreistufige Motorbremse wird mit einem Schalter links vom Lenkrad geschaltet und wirkt entweder auf zwei, auf vier oder auf alle sechs Zylinder. Beide Bremssysteme gemeinsam bringen die volle Mulde selbst an starken Gefällen zum Stehen – das schont die Bremsen und spart Betriebskosten.

Die Vorderachse der Modelle TA35 und TA40 wurde im neuen, 4-Punkt-gefederten Chassis nach hinten versetzt. Diese Aufhängungstechnik erzeugt ein völlig neues Fahrgefühl in der Kabine und verhindert, dass die Kabine bei Volleinschlag seitlich abkippt. Kombiniert mit den geringeren Geräuschpegeln und dem ruckfreien Schalten macht es das Fahren im TA35 bzw. TA40 zu einem komfortablen Vergnügen, bei dem der Fahrer Leistung und Zeit besser ausnutzen kann.

www.terex.com



Terex-Muldenkipper
Die neuen Terex-Muldenkipper der
Generation 7 bieten einen ergonomischen Arbeitsplatz





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