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Dyckerhoff AG: Positive Geschäftsentwicklung

Im Jahr 2005 haben sich die Ergebnisse des Dyckerhoff Konzerns weiter normalisiert. Das positive Ergebnis wurde jedoch, wie Wolfgang Bauer, Vorstandsvorsitzender der Dyckerhoff AG, in Frankfurt ausführte, ausschließlich im Ausland erwirtschaftet. Das Inlandsgeschäft ist immer noch nicht gewinnträchtig. Erste Erfolge hat dagegen die im Jahr 2004 gestartete Produktinitiative „Produkte 21“ gezeigt: Der Umsatzanteil der neuen Produkte am gesamten deutschen Umsatz beträgt bereits 5%.

Dyckerhoff hat im vergangenen Jahr alle maßgeblichen Finanzziele erreicht. Beim Konzernumsatz wurde mit einer Steigerungsrate von 11% auf nunmehr über 1,3 Mrd. EUR die Prognose sogar leicht übertroffen. Gestiegen ist auch das Ergebnis aus dem laufenden operativen Geschäft. Der Jahresüberschuss des Konzerns erhöhte sich um rund 43% auf 58,7 Mio. EUR. Dabei sei jedoch zu berücksichtigen, so Bauer, „dass wir unser Ergebnis im Ausland verbessern konnten, im Inland jedoch nach wie vor eine unbefriedigende Ergebnissituation haben, die auch im Jahr 2006 anhalten wird“.

In Deutschland lag der Umsatz mit 486,4 Mio. EUR um 15,6 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau. Etwa die Hälfte des Rückgangs ist auf den auch im vergangenen Jahr schwachen Zement- und Transportbetonmarkt zurückzuführen. Preiserhöhungen sowie der gestiegene Anteil der neuenProdukte konnten diesen Rückgang nicht ausgleichen. Erfreulich ist, dass der Umsatzanteil dieser neuen Produkte im Jahr 2005 bereits 5% betrug. Als Beispiele für marktgerechte Innovationen nannte Bauer die neuen, auf Basis der Mikrodur-Technologie hergestellten Premium-Zemente. Für 2006 geht man in Wiesbaden von einer verhalten positiven Geschäftsentwicklung aus.





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