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[Die Industrie der Steine + Erden]






Forum Siloanlagen



Geroldinger: Multigon Die Quadratur des Kreises

Bauseitige Verhältnisse speziell im Inneren von Gebäuden sind meistens eckig. Es liegt also auf der Hand, dass Silos in eckiger Bauweise den vorhandenen Platz besser nutzen als Rundsilos. Aus diesem Grund wurde von Geroldinger der Multigon entwickelt, ein Silosystem in modularer Bauweise mit achteckigem Zellenquerschnitt, dass die Vorteile von rund und eckig vereint die Quadratur des Kreises eben!
Das Multigon besteht aus mehreren Bauteilen, die im Werk fertiggestellt und erst auf der Baustelle zusammengesetzt werden. Bei Außenaufstellung werden die Zellen immer verkleidet. Innen und Außen völlig glatte Silowände, ein achteckiger Zellenquerschnitt mit 135-Grad-Ecken und ausgeklügelte Geometrie im Trichterbereich bewirken einen sicheren Materialfluss. Störungen wie Kernfluss, Schacht- und Brückenbildung werden auch bei schwerfließenden Schüttgütern zuverlässig verhindert und Materialfluss abgestellt. Es bilden sich also keine Rückstände, die zur Materialvermischung und in Folge zur Qualitätsminderung führen - und vor allem keine aktive Reduktion des aktivem Silovolumens zur Folge haben.
Im Vergleich zu einem geschweißten Silo, kann das Multigon als geschraubte Konstruktion keine Wasserdichte aufweisen. Bei Schüttgütern, die eine Nassreinigung des Silos erfordern, werden also am besten in einem Rundsilo gelagert. In den meisten Fällen reicht jedoch eine Trockenreinigung völlig aus.
Aus langjähriger Erfahrung im Lebensmittelbereich sind die hohen hygienischen Standards der Anwender bestens bekannt. Geroldinger hat deshalb für hohe hygienische Anforderungen (z. B. Mehl) eine Sonderausführung entwickelt das Multigon mit einer Staubdichte bis zu einer Wassersäule von +/- 150 mm. Schuttgutablagerungen in der Konstruktion oder im Siloraum werden damit zuverlässig verhindert und machen das Multigon auch für sensible Bereiche absolut zuverlässig. Durch die Verwendung von geschäumten Kunststoff zwischen den Wandelementen und das Aufkleben von Kunststoffbändern an den Eckverbindungen kompensieren wir kleinste Abweichungen in der Stahlkonstruktion. Neue speziell profilierte Paneele leisten einen wichtigen Beitrag für größtmögliche Dichtheit und bewirken eine noch bessere statische Festigkeit. Die durchdachte und ständig verbesserte Konstruktion und die Fertigung mit modernsten Produktionsmethoden ergeben ein hochwertiges Produkt, dass den gültigen DIN und Ö-Normen bis ins Detail entspricht. Hohe statische Festigkeit und Wartungsfreiheit für viele Jahre zeichnen das Multigon aus.

Zusammengefasst ergeben sich folgende Vorteile:
  • Mit Multigon wird ein maximales Silovolumen in Relation zum verfügbaren Raum erreicht. Speziell werden eine größere Anzahl an Zellen benötigt wird oder beschränkte Platzverhältnisse (Innenausstellung) herrschen, bietet dieses Silosystem eine sehr ökonomische Lösung
  • Multigon ist ein passgenaues Baukastensystem, dass sich beliebig erweitern lässt.
  • Luftschichten innerhalb der Zellenwänden in Sandwichbauweise und zwischen Silos und Verkleidung bewirken eine optimale Isolation des Schüttgutes. Die gefürchtete Kondensation, die bei großen Temperaturunterschieden zwischen Siloinnentemperatur und Außentemperatur an der Siloinnenwand auftritt wenn diese zu kalt ist, wird vermieden. Bei hohen Außentemperaturen und starker Sonneneinstrahlung schützt die Isolation empfindliche Schüttgüter wie XPS-Flocken oder Tiermehl vor zu starker Hitze.
  • Das Multigon wird im Außenbereich immer verkleidet, dadurch entsteht gleichzeitig ein Gebäude. Alle Armaturen sind geschützt und es entsteht auch bei mehreren Zellen jeweils nur ein Arbeitsraum im unteren und oberen Bereich der gut zugänglich ist.
  • Das Silosystem ist selbst auf kleinstem Montageraum aufstellbar. Das ist vor allem bei der Montage in Gebäuden ein großer Vorteil. Die Elemente werden durch Zusammenstecken und Schrauben ohne Schweißungen montiert. Das hat den Vorteil: Keine Brand- und Explosionsgefahr. Darüber hinaus kein Schweißverzug bei größeren Silodimensionen und keine Beschädigung der Beschichtung.
  • Glatte Wandelemente ohne hervorragende Säulenteile ermöglichen ein geringes Transportvolumen - das es vor allem bei Bedarf mehrerer Zellen und größeren Entfernungen ein wichtiger Kostenfaktor.
Dank der optimalen Raumnutzung und Flexibilität hat sich das Silosystem Multigon weltweit bewährt. Es wird in sämtlichen Branchen von Mühlen über chemische Industrie, Lebensmittelindustrie bis zur Baustoffindustrie eingesetzt.

Multigon wird in Stahl oder Edelstahl nach den Kundenwünschen maßgeschneidert gefertigt.


Das Multigon Silosystem
Das Multigon Silosystem





Stanelle: Schotterbelader RONDO 500 - 800

Die MAHR Schotterbelader Typ RONDO DN 500 bis DN 800 sind Spezialbelader für die Verladung von grobkörnigen Schüttgütern wie z. B. Kies, Schotter oder Splitt auf offene LKW oder Bahnwaggons. Die Ausführungen mit verlängertem Hub eignen sich zur Schiffs- und Haldenbeladung. Über den Absaugstutzen der Staubglocke kann die erforderliche Abluftmenge von ca. 2000 - 3000 m3/h/lfm Staubglocke über eine entsprechende Entstaubungsanlage abgesaugt werden. Eine Verladeleistung bis 300 m³/h im Kies und Sandbereich ist der RONDO Typ 500 einsetzbar. Der Einsatz in der Schotter- und Hartsteinindustrie ist für die Typen RONDO 600 und 800, mit ihren speziellen Verschleiß-Schutzrohreinsätzen der ideale Einsatzort.
Die unter dem Förderband oder der Übergabestelle angebaute Verladegarnitur ermöglicht eine weitgehend staubfreie Verladung von groben, feinkörnigen bis staubförmigen Schüttgütern. Mittels elektrischer Steuerung und Hängedrucktaster wird die Auslaufglocke und die Innenrohre auf das Fahrzeug abgesenkt. Der Füllstandsmelder oder der Schlaffseilschalter signalisieren das Erreichen der LKW-Pritsche oder den max. ausgefahrenen Zustand. Die Hubwinde wird in ihrer Abwärtsbewegung abgestellt. Durch ansteigendes Schüttgut während der Verladung wird der Füllstandsmelder aktiviert, und die Auslaufglocke entsprechend angehoben.
Alle außenliegenden Teile des Schotterbelader RONDO sind sandgestrahlt, grundiert oder in Hammerschlag silbergrau oder mit hochwertigen Beschichtungen lackiert. Das Innenrohr ist in Normalstahl, Hardox oder als Sonderstahl lieferbar. Die Staubglocke ist aus Förderbandgummi gefertigt. Das Verschleißschutzrohr ist mit Wandstärken bis zu 20 mm Stärke lieferbar.


Mahr Schotterbelader
Mahr Schotterbelader





Technische Universität Chemnitz: "Katheter" im Silo beugt Verstopfungen vor

Die Fließprozesse in Silos haben es in sich: Denn Material ist nicht gleich Material. Sind die Materialpartikel sehr klein, fließen sie häufig nicht sehr gut. Im Inneren eines Schüttgutsilos bewegen sie sich nur noch in einem engen Schacht über der Ausflussöffnung. Im Extremfall kann das Material an dieser Öffnung sogar eine sogenannte Brücke bilden und den Materialabfluss unterbrechen - das Silo ist verstopft.
Um solche Probleme zu vermeiden, haben Wissenschaftler der TU Chemnitz Fachbereich Technische Thermodynamik ein neues Werkzeug entwickelt, mit dem das Fließverhalten, genauer gesagt die Geschwindigkeit der Pulverpartikel in Schüttungen systematisch ermittelt werden kann.
Wie funktioniert das Prinzip des neuen Messsystems? Um die Geschwindigkeit des Materials messen zu können, müssen die einzelnen Partikel ein Signal erzeugen. Dazu werden die Pulverpartikel mit Hilfe von lichtleitenden Glasfasern beleuchtet. Das von den Partikeloberflächen gestreute und reflektierte Licht trägt dann sozusagen die Geschwindigkeitsinformation in sich, die mittels Signalanalyse herausgefiltert wird.
Das Messsystem besteht aus einem wie ein medizinischer Katheter aussehender stabförmiger Sensor (Außendurchmesser: zwei Millimeter), der in die Pulverschüttung eingeführt wird. An seiner Spitze endet eine Faseroptik, die gleichzeitig als Lichtsender und Lichtempfänger wirkt.
Das Chemnitzer Verfahren kann im Gegensatz zu anderen Techniken auch im Inneren von Schüttgütern Geschwindigkeiten messen und das auch für sehr feine Pulverpartikel in der Größe von einem tausendstel Millimeter.




PRAXIS AG und Endress + Hauser: Automatische Materiallagerbefüllung und -überwachung

Mehr durch Zufall konnte die Firma PRAXIS AG und die Firma Endress + Hauser Messtechnik GmbH feststellen, dass sich ihre Produkte ideal ergänzen.
Folgende Kundenforderungen standen im Raum und sollten realisiert werden: Ein Rohstoff-Hersteller soll automatisch zum richtigen Zeitpunkt die Nachlieferung (das Befüllen) des Materialsilos eines Kunden erhalten, ohne dass ein Mitarbeiter dazwischen eine Sichtkontrolle durchführt. Gleichzeitig ist ein Auftrag und die Information an die Disposition auszuführen, damit die Lieferung zum Kunden durchgeführt und das Silo ohne Produktionsstopp gefüllt wird.
Durch die Produkte der Firma PRAXIS AG auf der softwaretechnischen Seite und den Produkten der Firma Endress + Hauser auf der messtechnischen Seite ist dies möglich.
Folgende Produkte kommen zum Einsatz: Messgeräte und Fieldgate FXA 520 (WEB-Server zur Fernabfrage von Messdaten) kommen von der Firma Endress + Hauser Messtechnik GmbH; Auftragsbearbeitung, Disposition, GPS, Kommunikation Soll / Ist kommen aus dem Hause PRAXIS AG mit der Branchensoftware WDV 32 zum Einsatz. Dadurch entsteht ein automatisches Überwachungssystem zur Befüllung von Lagerkapazitäten im Bereich Soll- und Ist- Wert-Überwachung.
Für die Software-Anwender der Firma PRAXIS AG sind die Daten der an Fieldgate angeschlossenen Feldgeräte weltweit verfügbar. Als Transportmedium für diese Daten wird die Infrastruktur des Internets genutzt. Das Fieldgate stellt den Web-Server dar und kann mit der internetfähigen Software WDV 32 kommunizieren.
Eine ständig ablaufende Abfrage, durch einen Server zur Verfügung gestellt, fragt die Materialstände der Kunden und deren Produktionswerke ab. Durch einen abgleichenden Soll / Ist Vergleich werden somit notwendige Materiallieferungen ermittelt.
In allen Branchen und Unternehmen gibt es intensive Bemühungen, durch Informationen Transparenz in Produktions- und Lieferprozesse zu schaffen, sowie das Personalmanagement zu verbessern. Ob Silos, Transportbehälter, Produktionshalden, Tanklager, überall wo Sensoren mit HART - Protokoll installiert sind, kann Fieldgate alle verfügbaren Sensordaten an die WDV 32 liefern.
Damit steht dem Anwender ein hochflexibles Software-Produkt für die Markttransparenz zur Verfügung. Durch die ständige Überwachung des Soll- / Ist-Lagerstandes wird bei Unterschreitung sofort ein Auftrag und eine Bereitstellung dessen der Disposition zur Verfügung gestellt. Damit ist gewährleistet, dass umgehend die Lieferung an den Kunden geplant werden kann, ohne dass der Kunde selbst zu diesem Zeitpunkt über seinen Lagerbestand Bescheid wissen muss. Die Disposition kann die Auslieferung sofort der Spedition und der Werksverwiegung datentechnisch zur Verfügung stellen und die Auslieferung ausführen lassen.




Ammann Aufbereitungstechnik: Elektrisch beheizte Bitumentankanlagen


Schon seit Jahren baut Ammann Thermalöl und elektrische beheizte Bitumentankanlagen (E-Bit). Bitumen in der gewünschten Betriebstemperatur von ca. 160°C geliefert werden kann, hat sich der Trend zu elektrisch beheizten Systemen durchgesetzt. Die Lösung, die Ammann seit 1993 anbietet, wird von den Kunden zunehmend favorisiert, da die Brennstoffe aus fossilen Energieträgern wie Öl und Erdgas teurer werden und der Strommarkt sich zu öffnen beginnt.
Zählt man zu den Stromkosten die Abschreibung hinzu, betragen die Gesamtkosten einer E-Bit bei einer durchschnittlich angenommenen jährlich Mischgutproduktion von 100.000 Tonnen nur rund 50 % der Gesamtkosten einer Beheizung mittels Thermalölerhitzer. Neben Kosten für Strom, Abschreibung, Heiz- und Thermalöl kommt bei Thermalöl beheizten Systemen je nach Modellrechnung auch noch Wartungsaufwand hinzu. Ein Austausch Thermalöl beheizter Systeme in bestehenden Mischwerken drängt sich daher auf.
Die wartungsfreie elektrisch beheizte Bitumentankanlage bietet auch im Bezug auf Umweltaspekte Vorteile. Das Handling mit Öl ist immer risikobehaftet, bedarf zusätzlich der Abnahme durch den TÜV und wird mit Abgasauflagen belegt. Für die Ammann E-Bit-Anlagen werden Bau- und Betriebsbewilligungen problemlos erteilt. Der aufwändige Heizkreislauf für Thermalöl entfällt, Qualitätskontrollen und die regelmäßige Erneuerung des Thermalöls werden hinfällig, die Brandgefahr wird reduziert.

Die Bindemitteltanks E-Bit stehen in folgenden Varianten zur Verfügung:
  • Tankvolumen 40, 50, 60, 70 und 80 m3
  • Tanks mit zwei Kammern 35/18 m3, 35/35 m3
  • Box Tanks (liegend) mit einem Volumen von 55 m3
  • Außenisolation 200 oder 300 mm
  • Unterspiegel- oder Überspiegelbefüllung
  • Heizregister elektrisch 9 kW (warmheizen)
  • Crasheizung elektrisch 23 kW (aufheizen)
  • Niveaumessung mit Druckmesssonde
  • Temperaturmessung mit Sicherheitsfühler


E-Bit Bitumentankanlage in Chur/Schweiz
E-Bit Bitumentankanlage
in Chur/Schweiz





Vega Grieshaber GmbH: Neuer Radar-Sensor für Schüttgüter


Die Radartechnik hat sich als Standardmessmethode zur sicheren Messung von Flüssigkeiten durchgesetzt. Die berüh-rungslose Messung verbindet Messsicherheit in unterschiedlichsten Anwendungen mit einer einfachen Handhabung. Der kontinuierlichen Messung von Schüttgütern müssen heute leider noch zu oft Kompromisse in Kauf genommen werden. Staub, Befüllungslärm, mechanische Beanspruchung und schwierige Einbaubedingungen führen nicht selten zu unzuverlässigen Messwerten oder gar dem Ausfall der Messung.
Die Schwarzwälder Technologieschmiede VEGA Grieshaber KG hat jetzt einen neuen Radar-Sensor vorgestellt, der speziell auf Anwendungen in der Schüttgutindustrie zugeschnitten ist. Das VEGAPULS 68 verbindet die Vorteile der Radarmesstechnik mit den speziellen Bedingungen der Schüttgutmessung. Da Schüttgüter die Radarsignale deutlich schlechter reflektieren als die meisten Flüssigkeiten, wurde bei der Entwicklung besonderen Wert auf die Empfindlichkeit des Sensors gelegt. Durch neue Mikrowellenkomponenten können jetzt Reflexionssignale ausgewertet werden, die um den Faktor 100 kleiner sind, als bei herkömmlichen Radar-Sensoren. Das bietet genügend Reserven selbst bei schwierigen Anwendungen.
Die Antennensysteme wurden dem neuen Anwendungsfeld angepasst. Neue, verstellbare Hornantennen erlauben es, den Sensor optimal auf die Schüttwinkel auszurichten und Störreflexionen zu minimieren. Durch die Integration in das neue Sensorkonzept plics von VEGA kann zwischen verschiedenen Gehäusevarianten aus Kunststoff, Aluminium oder Edelstahl gewählt werden.
Auch in punkto Elektronik bleiben keine Wünsche offen: die 4 bis 20 mA-Variante ist in Zwei- und Vierleitertechnik, die Feldbus-Variante in Profibus PA und Foundation Fieldbus verfügbar. Damit ist der Radar-Sensor VEGAPULS 68 auch für die anspruchsvolle Füllstandsmessung in Schüttgütern bestens geeignet.


Schüttgutradar Vegaplus 68
Das neue Schüttgutradar Vegaplus 68 mit
Parabolantenne für optimale Abstrahlcharakteristik





SHA-Silotechnik: Das Silo-Safe-System


Das Silo-Safe-System von Siegmund Henning Anlagentechnik GmbH ist eine ideale Überfüllsicherung für Silos. Sie kann im Falle von Nachrüstungen, Ersatzanschaffungen oder als Neuausrüstung verwendet werden. Allen Anwendungen gleich ist die elektrische Steuerung als Vorortbedienung. Natürlich können die folgenden beschriebenen Einzelkomponenten auch jeweils als separates Bauteil Verwendung finden.

Warum Überfüllsicherungen für Silos?
Hier steht nicht nur das Thema Umweltschutz im Vordergrund. Es sprechen sogar viele weitere Faktoren für eine moderne Siloausrüstung. Neben dem Schutz der Umwelt geht es auch um die Reinhaltung der eigentlichen Produktionsstätten, um die Arbeitssicherheit, um den Schutz des Silokörpers vor zu hohen Über- bzw. Unterdrücken, um den Schutz des Filters usw.
Die in einem stabilen Stahlschaltschrank untergebrachte elektrische Steuerung ist das Herzstück des Systems. Sobald der Schwenkhebel des Quetschventils zwangsweise beim Ankuppeln des Tankwagens betätigt wird, werden durch die Steuerung alle Einzelkomponenten in Betrieb genommen. So werden die Entstaubungsfilter angesprochen indem bei Jet-Filtern die separate Steuerung aktiviert wird. Bei Rüttel-Filtern kann die Steuerung des Silo-Safe-Systems auch gleichzeitig die Abreinigung des Filters regeln. Des Weiteren werden die Füllstandsmelder in Betrieb gesetzt, die den maximalen Füllstand des Silos melden. Des Weitern wird der Druckmelder aktiviert. Meldet er einen zu hohen Siloinnendruck, wird das Quetschventil automatisch geschlossen und ein akustisches Signal ertönt über die Signalhupe. Wahlweise kann diese auch durch ein optisches Signal einer Blitzleuchte ergänzt werden. Sollten einmal alle Teile der Sicherheitseinrichtung versagen und der Siloinnendruck zu groß werden, dann gibt es noch eine letzte Sicherheitseinrichtung - das Ex-Implo-Ventil. Dies gleicht zu hohen Über- bzw. Unterdruck aus.
Das komplette System bietet damit einen optimalen Schutz der Siloanlage.




SHA-Silotechnik: Patronenfilter SFCA mit SKYFILTER TM -Patronen


Ebenso wie bei den Patronen- und Schlauchfiltern führt auch bei dem speziellen Thema der Entstaubung von pneumatisch befüllten Silos und Behältern, die fortschreitende industrielle Entwicklung zum Einsatz von ganz speziellen Staubfiltern zum Umwelt- und Arbeitsschutz in einer ganz besonders effizienten und wirtschaftlichen Art und Weise.
Die Firma MIX S.r.l. hat speziell für diese Anwendungen eine Filterbaureihe entwickelt die Baureihe SFCA "Skyfilter". Diese Entstaubungsfilter mit einer Filteroberfläche von 14 m² bis 20 m² stellen in besonderem Maße eine praxis- und zeitnahe Lösung dar, die alle Anforderungen und gesetzlichen Vorschriften erfüllt. Als weitere Besonderheit gibt es bei dieser Filterbaureihe einen klappbaren Filterkopf, in den der Lufttank, die Membranventile und die Verteilerarme integriert sind. So kann eine Wartung oder der Filterelementwechsel mit wenigen Handgriffen durchgeführt werden.
Wie alle MIX-Entstaubungsfilter sind auch die Filter der Baureihe SFCA ausgerüstet mit Drucklufttanks und Luftverteilerarmen aus korrosionsbeständigem Aluminiumguss. Die Filter werden gemäß der Norm 98/37/EWG hergestellt und geliefert.



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