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AVG Goch: Beste Technik zahlt sich aus

Welcher Lohnleister für Sieb- und Brechaufkommen kennt nicht die Schwierigkeit, bei einer Neuinvestition feststellen zu müssen: Wir brauchen bei der heutigen Marktsituation und dem Wettbewerbsdruck kostengünstige Universaltechnik.
Unterschiedliche Einsatzanforderungen bezogen auf das Brechsystem, beengte Platzgegebenheiten, höchstmögliche Transportabilität, geringstmögliche Betriebskosten bei gleichzeitig maximalem Materialdurchsatz und das alles bei 100prozentiger Auslastung der Anlage.
Nur ein frommer Wunsch?
Natürlich. Aber jeder Unternehmer weiß, dass er in der heutigen Marktsituation diesem Idealbild sehr nahe kommen muss, um in schwierigen Zeiten zu bestehen. So auch die AVG aus Goch.
In Gesprächen mit der C. Christophel GmbH wurden die unterschiedlichen Anforderungen, Wünsche und Lösungsmöglichkeiten genauestens beleuchtet.
"Wir brauchen ein kompakten Prallbrecher mit Siebanlage für unsere kleineren, in kurzen zeitlichen Abständen immer wiederkehrenden Asphaltaufkommen auf räumlich sehr begrenzten Mischwerksplätzen.
Gleichzeitig auch einen Brecher, manchmal mit Siebanlage, für möglichst große Aufgabestücke und geringen Feinanteil beim Brechvorgang, bei mittleren bis großen Bauschuttmengen", so der geschäftsführende Gesellschafter Jan Janssen.
Sein Bruder Matt Janssen, zuständig bei der AVG für den gesamten technischen Bereich, ergänzte knapp dazu: "Selbstverständlich mit Tagesleistungen im Asphalt von bis zu 1.500 t und im Bauschutt von bis zu 2.000 t. Denn nur mit diesen Durchsätzen können wir uns in unser Region mit entsprechen Aufbereitungskosten je Tonne Endmaterial behaupten."
Jan Janssen brachte den unternehmerischen Wagemut auf, einen nicht ganz typischen Weg zu beschreiten. Das entsprechende Know-How dazu bot die C. Christophel GmbH als reinrassiger Spezialist für Sieb- und Brechtechnik.
Für die kleineren bis mittleren Asphalteinsätze und kleineren Baustellen bei denen ein qualifiziertes Endprodukt nötig ist, entschied sich die AVG für den BL-Pegson Trakpactor 4242 SR. Diese Kombianlage ist durch ihre kompakten Transport- und Arbeitsabmessungen, kurzen Rüstzeiten und unkomplizierten Handhabung, bei gleichzeitig hoher Durchsatzleistung für die gestellten Anforderungen geradezu prädestiniert.
Der auf dieser Anlage integrierte Standard Powerscreen 3,30 x 1,50 m Zwangssiebkasten garantiert dabei, dass selbst bei sehr feinen Trennschnitten der Siebkasten niemals zum Flaschenhals wird und auf Grund der Doppeldeckerbauweise auch die unterschiedlichsten Endproduktsanforderungen erfüllt werden können.
Im schweren Bauschutteinsatz fiel die Entscheidung schnell auf den kettenmobilen Einschwingen-Backenbrecher BL-Pegson Premiertrak 1100 x 650.
Ausschlaggebend war die ansehnliche Aufgabestückgröße von 1.000 x 1.200 x 600 mm (BxLxH) für einen Backenbrecher dieser Größenordnung. Dabei ist der BL-Pegson Premiertrak 1100 x 650, trotz der Größe und des Gewichts mittels TÜV-zulassungsfähiger Boogietransportvorrichtung problemlos, kostengünstig und schnell durch eine einfache 3-Achssattelzugmaschine in Schwerlastausführung umzusetzen.
Das besondere aber an dem AVG- Konzept ist die Kompatibilität. Denn die beiden oben beschriebenen Anlagen sind so auf einander abgestimmt, dass sie auch als Gespann laufen können. Konkret bedeutet das für den Anwender: maximale Aufgabestückgröße bei gleichzeitig feinstem Endprodukt, schonende Zerkleinerung mit geringem Verschleiß durch ein optimales Reduktionsverhältnis, höchstmögliche Durchsatzleistung, einfacher Transport, sowie ein exakt qualifiziertes Endprodukt ohne Zwischenschritte und Zusatzaufwand.


Das BL-Pegson-Team bei AVG Goch
Das BL-Pegson-Team bei AVG Goch





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