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Oppermann & Fuss vertritt Gipo-Brechanlagen

Die Firma Oppermann & Fuss GmbH in Quickborn hat seit Anfang des Jahres die Vertretung für die Brechanlagen des Schweizer Herstellers GIPO AG, Seedorf übernommen.
Bereits unmittelbar nach Bekanntgabe der Verkaufstätigkeit konnten die ersten Backenbrecher auf Raupen mit einer Maulöffnung von 900 x 600 mm verkauft werden. Diese Brechergröße erlaubt durch ein Gewicht von unter 30 t und eine Bauhöhe von 3,2m einen wirtschaftlichen Transport zu verschiedenen Baustellen und garantiert eine hohe Durchsatzleistung, durch den mit tiefen Brechbacken ausgestatteten Backenbrecher. Dieses Model mit dem Namen Gipobac 960 war auch auf der diesjährigen bauma zu sehen.
Als weiteres Exponat wurde die raupenmobile Prallmühle, Giporec 131C ausgestellt. Diese Anlage wird als Kombianlage mit auf gleichem Chassis aufgebauter, nachgeschalteter Siebanlage präsentiert. Eine Anlage diesen Typs konnte ebenfalls bereits von Oppermann & Fuss an einen Kunden übergeben werden. Diese Anlage ist im Bauschuttrecycling eingesetzt und Produziert in einem Arbeitgang durchschnittlich 250 t/h qualifiziertes Endprodukt in drei Fraktionen.
Als Zukunftsperspektive wird von den Partnern erwartet, dass der seit einigen Jahren bestehende Trend, hin zu Prallmühlen im Bauschuttrecycling und sogar im Natursteinbereich sich weiter durchsetzen wird. Dieses erklärt sich aus den immer schon bestehen Vorteilen einer Prallmühle, gegenüber eines Backenbrechers bei der Leistung, die bei dem doppelten bis sogar dreifachen eines gleichgroßen Backenbrechers liegt und durch die deutlich bessere, kubische Kornform des mit einem Prallbrechers gebrochenem Brechgutes. Abgesehen hiervon gibt es Materialien, wie z.B. Asphalt, die sich ausschließlich mit einem Prallbrecher zufriedenstellend brechen lassen.
Die in der Vergangenheit bestehenden Nachteile einer Prallmühle lagen ausschließlich im erhöhten Verschleiß. Dieses Problem ist jedoch hauptsächlich von den Gießereien gelöst worden. Hier wurde in den letzten Jahren wohl der größte Fortschritt für Brechwerkzeuge erzielt. Durch neuartige Legierungen, teilweise mit Keramik versehen, konnte der Verschleiß in einer Prallmühle deutlich reduziert werden. Die Hersteller der Brechanlagen haben ihr übriges dazu beigetragen die Prallbrecher konstruktiv so zu verändern, dass die Verschleißwerte sich nochmals reduzieren.
Die Prallbrecher des Schweizer Herstellers haben als weiteren Vorteil eine stufenlose Verstellmöglichkeit der Rotorgeschwindigkeit. Dieses ist möglich, da die Anlage komplett diesel-hydraulisch angetrieben wird. Der große Vorteil liegt in der Möglichkeit, den Prallbrecher jedem Material optimal anzupassen. Dieses betrifft nicht ausschließlich eine Verbesserung der Verschleißwerte, sondern auch die Beeinflussung der Sieblinie des Endproduktes. Ein Vorteil der sich bei vielerlei Materialien deutlich bemerkbar macht.


Gipo Raupenbrecher Gigobac 960
Gipo Raupenbrecher Gigobac 960





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