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Belagerungszustand am Frutiger-Stand

Mit der erstmaligen Präsentation der neuen grossen Schürfraupe SR 3000 Tiger auf der bauma in München setzte Frutiger einen Meilenstein in der Firmengeschichte. Dass das Interesse der traditionellen Schürfraupenfans groß sein würde, damit hatte man gerechnet. Dass der Stand aber von neuen, zum grossen Teil internationalen Interessenten geradezu belagert wurde, darüber war man doch etwas erstaunt.
Die Leistungsdaten des Tigers sind allerdings auch beeindruckend. Eine Maschine und ein Mann bewegen bis zu 3.000 m3 Masse pro Tag. "Damit beginnt neues Kapitel im Erdbau: Für Kurzdistanzen der Bulldozer, für Mitteldistanzen die Schürfraupe und für Langdistanzen der Bagger-Dumper Betrieb." Auf Distanzen von 50 bis 500 m ist die Schürftraupe wirtschaftlicher als alle andern Methoden.
Die Wirtschaftlichkeit des TIGERS ist etwa 30 bis 40 Prozent höher als die der SR 2001. Die direkten Kosten pro Kubikmeter bewegten Bodens auf eine Transportdistanz von 400 m bewegen sich in der Grössenordnung von 1 EUR.
Mit 15 m3 Kübelinhalt ist der Tiger mit Abstand die größte Schürfraupe aller Zeiten. Zwingend war dabei eine völlige Neuauslegung des Antriebstranges Motor - Getriebe - Lenkgetriebe. Herzstück dabei die Eigenentwicklung HSTS, das hydraulische Lenkgetriebe, welches die mechanische Lenkkupplung ersetzt.
Mit 18 km/h erreicht der Tiger eine für ein Kettengerät sehr hohe Geschwindigkeit (SR 2001 14 km/h). Alle Funktionen werden mit nur zwei Joysticks gesteuert. Die Bedienung ist zwar noch kein "Kinderspiel", aber sehr bequem, exakt und effizient. Die Arbeitsumgebung entspricht den modernsten ergonomischen Ansprüchen und garantiert eine hohe Fahrerleistung über den ganzen Tag.


Die größte Schürfraupe der Welt: SR 3000 Tiger
Die größte Schürfraupe
der Welt: SR 3000 Tiger






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