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Europäischer Wettbewerb 2004: Erfolgreiche Prävention im Bauwesen

Wettbewerbs-Logo Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ruft zur Einreichung von Beiträgen für den fünften „Europäischen Wettbewerb" (Good Practice Award) im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit auf.
Im Rahmen der Preisverleihung 2004 werden Unternehmen und Organisationen gewürdigt, die einen herausragenden und innovativen Beitrag zur Prävention von Risiken im Bauwesen leisten. Mit der Preisverleihung sollen allen europäischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern anhand von Beispielen die Vorzüge und der Gewinn aus der Anwendung bewährter praktischer Lösungen zur Verhütung von Risiken im Bauwesen aufgezeigt werden. Die ausgewählten Preisträger werden auf europäischer Ebene für ihre erfolgreichen Bemühungen um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Europa gewürdigt.



Welche Lösungen können eingereicht werden?

Alle praktischen Lösungen zur Prävention von Gefährdungen für Arbeitnehmer bei Bautätigkeiten können eingereicht werden. Alle diese Beiträge sollten ein gutes Arbeitsschutzmanagement als integrierten Bestandteil eines Unternehmens widerspiegeln, insbesondere die effektive Nutzung von Risikobewertungen (Gefährdungsbeurteilungen) und die Umsetzung der daraus gewonnenen Erkenntnisse. Der Schwerpunkt muss auf der erfolgreichen Prävention von Risiken für Arbeitnehmer liegen.

Zu Bautätigkeiten zählen zum Beispiel:
  • Bau- und Montagearbeiten, einschließlich Ingenieurbauten;
  • Reparatur-, Änderungs-, Erhaltungs-, Reinigungs- und Unterhaltungsarbeiten (Bau-Nebengewerke);
  • Erd-, Grund-, Aushub- und Tunnelarbeiten;
  • Abbruch- und Demontagearbeiten, einschließlich der Demontage von Fertigteilbauten.




Nach welchen Kriterien urteilt die Jury?
  • Ausrichtung auf den Arbeitsplatz;
  • Risiken werden durch ein gutes Management an ihrem Entstehungsort bekämpft, insbesondere durch den wirksamen Einsatz der Gefährdungsbeurteilung und durch die Umsetzung der daraus gewonnenen Erkenntnisse;
  • erfolgreiche Umsetzung am Arbeitsplatz (Praxisnähe);
  • tatsächliche, nachweisbare Verbesserungen;
  • Nachhaltigkeit - insbesondere sind Lösungen erwünscht, die nach Ablauf der Bauphase weiterhin Wirkung zeigen;
  • gute Kooperation und Kommunikation zwischen Betriebsleitung und Belegschaft;
  • Einhaltung der entsprechenden Rechtsvorschriften, Lösungen sollten möglichst über die Mindestanforderungen hinausgehen;
  • Übertragungsmöglichkeiten auf andere Baustellen/Arbeitsstätten, vorzugsweise auch in andere EU-Mitgliedstaaten sowie insbesondere auf KMU;
  • Aktualität der vorgelegten Informationen.

Praktische Lösungen, die in den vorangegangenen Jahren ausgezeichnet wurden, können auf der Website der Agentur eingesehen werden: http://agency.osha.eu.int/publications/reports/103/en/Accidentprevention.pdf
Die Bewerbungen sind bis zum 18. Juni 2004 an den nationalen Netzwerkpartner zu richten:
Reinhard Gerber, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Referat IIIB2 - Focal Point Germany, Scharnhorststraße 34-37, D-10115 Berlin, Tel.: (+49-30) 20 14-6766 Fax: (+49-30) 20 14-5248 E-Mail: reinhard.gerber@bmwa.bund.de
Weitere Informationen über die Europäische Agentur und die Europäische Woche 2004 finden Sie unter: http://ew2004.osha.eu.int

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