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SARS: Berufsgenossenschaften warnen zur Zeit vor Dienstreisen nach Südasien und Kanada

Vorsicht bei Dienstreisen nach Südchina, Hongkong, Singapur und Vietnam (Region Hanoi) - das raten die Berufsgenossenschaften angesichts der besorgniserregenden Meldungen über die neuartige Lungenkrankheit SARS (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom). Auch in Toronto/Kanada sind örtliche Übertragungen von SARS bereits gemeldet worden.
Bei geplanten Dienstreisen in die betroffenen Regionen sollte genau geprüft werden, ob diese derzeit absolut notwendig sind. Wer bereits an einem grippalen Infekt, Schnupfen, Husten, Atemwegserkrankungen, Fieber oder ähnlichem leidet, sollte auf eine Reise in diese Länder derzeit unbedingt verzichten - auch weil er den dort bestehenden Quarantänebestimmungen unterliegen würde und damit Gefahr liefe, direkt nach der Einreise zunächst in Quarantäne zu kommen.
Ist eine Reise in die betroffenen Regionen nicht vermeidbar, sollten einige Verhaltensregeln unbedingt eingehalten werden:
  • Vermeidung von engen Kontakten z. B. in Menschenansammlungen, Bussen oder Fahrstühlen
  • Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz sollte mitgenommen werden (bei Kontakt zu SARS-Erkrankten sind jedoch mindestens Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP3 erforderlich).
  • Der Kontakt mit Erkrankten sollte falls irgend möglich unbedingt vermieden werden.

Die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft empfiehlt zusätzlich, bei der Planung von Dienst- und Geschäftsreisen in die betroffenen Regionen auch die aktuellen Informationen des Auswärtigen Amtes unter http://www.auswaertiges-amt.de und des Robert-Koch-Institutes unter http://www.rki.de zu berücksichtigen.
Wer beruflich ins Ausland entsandt wird, steht grundsätzlich unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung durch seine Berufsgenossenschaft (BG). Anders als bei Ärzten und Krankenschwestern müsste aber bei Ingenieuren, Monteuren oder anderen Arbeitnehmern, die sich in den betroffenen Regionen eine SARS-Infektion zuziehen, geprüft werden, ob sie in ähnlichem Maße der Infektionsgefahr besonders ausgesetzt waren.





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