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[Die Industrie der Steine + Erden]






Leistungsstark und wartungsfreundlich: Raupenbagger für die Baustoff-Industrie

Wirtschaftlicher Maschineneinsatz, Gewinnung ohne übermäßigen Verschleiß, keine zu hohe Maschinenbelastung, unnötige Kosten vermeiden, Verfügbarkeit und sicherer Betrieb - das sind die Anforderungen, mit denen moderne Hydraulikbagger heutzutage
in der Baustoff-Industrie konfrontiert werden. Die Maschinenentwicklungen der letzten Jahre tendieren in diesem Sinne zu mehr Komfort am "Arbeitsplatz Bagger" sowie zu Verbesserungen in der Service- und Wartungsfreundlichkeit durch Einsatz elektronischer Überwachungs- und Wartungssysteme. Auch die elektronische Vorsteuerung, die für noch mehr Feinfühligkeit beim Bedienen der Maschine sorgen soll, ist auf dem Vormarsch.
Die Marktübersicht zeigt einen Querschnitt durch die aktuellen Produktreihen der Hersteller.



Hydraulikbagger beim Alp-Transit-Gotthard-Tunnel

Zur Entlastung des Straßenverkehrs auf der Nord-Süd-Achse über die Alpen entsteht unter dem St. Gotthard-Massiv ein 57 km langer Eisenbahntunnel.
Die Bauarbeiten wurden 1996 begonnen. Im Rahmen des Tunnelvortriebs werden insgesamt 24 Millionen Tonnen Gestein bewegt, an deren Räumung auch leistungsstarke Liebherr-Hydraulikbagger beteiligt sind.
Die Trasse ist der weltweit längste unterirdische Schienenstrang. Nach der für das Jahr 2012 geplanten Fertigstellung wird sich die Gütertransportkapazität dieser Strecke auf 40 Millionen Tonnen verdoppeln. Da die neue Alpentransitstrecke für Geschwindigkeiten bis zu 250 km/h ausgelegt ist, wird sie die Schweiz an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz anschließen.
Im modernen Tunnelbau erfolgt der Ausbruch überwiegend mit gewaltigen Tunnelvortriebsmaschinen. Je nach geologischer Gegebenheit wird jedoch fallweise auch Sprengvortrieb praktiziert. Tunnelbohrmaschinen kommen bei guten Voraussetzungen bis zu 20 m am Tag voran, mit Sprengvortrieb sind nicht mehr als 6 bis 9 m pro Tag zu erreichen.
Um Bauzeit und Kosten zu optimieren, wird der Vortrieb für das Alp-Transit- Gotthard-Projekt über so genannte Zwischenangriffe gleichzeitig in fünf Teilstücken unterschiedlicher Länge durchgeführt. Einer dieser Teilabschnitte befindet sich unterhalb der am Oberalp-Pass gelegenen Ortschaft Sedrun, von wo diese Baustelle über einen 1 km langen Zugangsstollen und einen 812 m tiefen Versorgungsschacht zu erreichen ist. In diesem 6 km langen Teilabschnitt entsteht auch eine von zwei Multifunktionsstellen, die nach der Inbetriebnahme der Strecke bahntechnische Einrichtungen, Nothaltestellen und Spurwechselbereiche beherbergen werden.
In diesem Teilabschnitt erfolgt der Tunnelvortrieb sowie das Anlegen von Kavernen, Querschlägen, Schächten und Stollen durch den Einsatz von Sprengstoff. Die hierzu benötigten Spezialgeräte wie Sprengloch-Bohrmaschinen, Hydraulikbagger, Radlader, Muldenkipper, Betonspritzmobile werden wegen der begrenzten Dimension des Versorgungsschachtes in Baugruppen zerlegt angeliefert, anschließend mit dem Lastenförderkorb herabgelassen und am Einsatzort wieder zusammengebaut.
Zur Einsatzflotte gehören auch mehrere hochmoderne und leistungsfähige Liebherr-Raupenbagger: ein R 904 Litronic mit Tieflöffelausrüstung und ein R 932 Litronic Spezial- Tunnelbagger.
Bei der Liebherr-Baumaschinen AG in Rothrist wurden die Raupenbagger vor der Auslieferung in geeignete Baugruppen zerlegt. Einzelne Kolli waren der komplette Oberwagen mit Kabine, der Unterwagen und die komplette Arbeitsausrüstung.
Hinzu kamen das separat zugelieferte Ballastgewicht und Kleinteile. Die Baugruppen wurden bis vor das Portal des Versorgungstunnels transportiert und dort zwischengelagert. Anschließend wurden sie auf einem Lkw durch den Versorgungstunnel zur Schachtkopfkaverne verfahren und dort mit einem Brückenkran auf schienengeführte Transportwagen verladen und anschließend mit einem Lastenförderkorb nach unten gelassen.
Um in den senkrechten Schacht zu passen, mussten jeweils der komplette Unterwagen und der Oberwagen mit Fahrerkabine hochkant auf den Transportwagen stehend herabgelassen werden. Dafür waren eigens angefertigte robuste Transportgestelle aus Stahl notwendig. Die Absenkgeschwindigkeit des für Nutzlasten bis knapp 51 Tonnen ausgelegten Lastenförderkorbes betrug 4 m/sek. Die gesamte Umschlags- und Montagezeit auf der Baustelle dauerte weniger als vier Tage.
Der kleinere mit Tieflöffel ausgerüstete R 904 Litronic lädt das gesprengte Ausbruchmaterial auf schienengeführte Loren. Der Spezial-Tunnelbagger R 932 Litronic - je nach Bedarf entweder mit Abbaulöffel oder Hydraulikhammer ausgerüstet - wird vorwiegend für Sicherungsarbeiten nach dem Sprengen eingesetzt. Hierzu gehören das Säubern des Tunnelprofils sowie das Lösen und Entfernen von lockeren Gesteinsbrocken.
Der ca. 21 t schwere R 904 Litronic wird von einem wassergekühlten, emissionsoptimierten Liebherr Dieselmotor mit Direkteinspritzung und Turbolader angetrieben. Dieses Vierzylinder-Aggregat leistet 92 kW / 125 PS bei 2000 min-1. Die Arbeitsausrüstung des R 904 Litronic besteht aus einem Schwenkarm, einem 3,7 m langen hydraulisch verstellbaren Ausleger, einem 2,2 m Löffelstiel mit hydraulischem Schnellwechsler und hydraulischem Drehantrieb und einem 0,7 m3 fassenden Tieflöffel. Die Fahrerkabine ist mit stabilem Steinschlagschutz und einer Panzerglasscheibe im Dachfenster versehen.
Die Arbeitsausrüstung besteht aus einem Schwenkarm mit 2 x 45° Schwenklager und einem 4,5 m langen Löffelstiel mit integriertem Kippzylinder und mechanischem Schnellwechsler. Je nach Aufgabenstellung wird ein 0,16 m3 fassender Abbaulöffel oder ein Hydraulikhammer angebaut. Die spezielle, offene Tunnelkabine ist mit FOPS und einem vorderen Schutzgitter versehen. Die Drehbühne und der Tank werden durch stabile Schutzbleche und Abdeckungen vor Beschädigungen geschützt. Für gute Lichtverhältnisse sorgen Zusatzscheinwerfer vorne und hinten. Zur Stromversorgung ist der Motor mit einer stärkeren Lichtmaschine ausgestattet.
Beide Tunnelbagger sind mit werkseitig aufgebauten Partikelfiltern versehen. Damit wird das Abgasemissionsaufkommen stark reduziert. Außerdem sind beide Geräte mit biologisch abbaubarem Hydrauliköl befüllt. Die Liebherr-Tunnelbagger arbeiten im Dreischichtbetrieb und werden unter Tage betankt und gewartet.


Der R 904 Litronic nach dem Wiederzusammenbau im Tunnel
Der R 904 Litronic nach
dem Wiederzusammenbau im Tunnel




Finanzierung mit Cat Financial und Zeppelin

Ob Basel II oder US-GAAP, ob weltweite Finanzkrisen oder der aktuelle Verfall der "New Economy" - all diese Stichworte skizzieren ein Umfeld, das nicht nur den großen Multinationalen Konzernen zu schaffen macht. Nicht zuletzt trifft es auch den Mittelstand und ganz besonders die Unternehmen der deutschen Bauwirtschaft. Es geht um das Thema Finanzierung oder vielmehr um die zunehmenden Schwierigkeiten bei der Kapitalbeschaffung.
Erschwert durch die mittlerweile acht Jahre anhaltende Krise der Bauwirtschaft - deren Ende nach wie vor nicht absehbar ist - stehen vor allem mittelständische Baubetriebe bei den Banken vermehrt vor verschlossenen Türen. Das Risiko sei zu hoch, so die Finanzinstitute, so dass sie horrende Konditionen verlangen oder sogar immer öfter eine Finanzierung ablehnen.
Zusammen mit Caterpillar Financial Services GmbH & Co. KG, Ismaning, einem Tochterunternehmen des Baumaschinen-Weltmarktführers, steht die Zeppelin Baumaschinen GmbH, Garching, ihrer Kundschaft zur Seite, auch wenn es darum geht, attraktive, maßgeschneiderte Finanzierungslösungen anzubieten.
Cat Financial betreut weltweit rund 75.000 Kunden und nahezu 163.000 Finanzierungsverträge mit einem Gesamtvolumen von zirka 14,7 Milliarden US-Dollar. Die hiesige Tochtergesellschaft, deren rund 70 Mitarbeiter für die Länder Deutschland, Österreich, die Schweiz, Tschechien, die Slowakei, Russland und Ungarn zuständig sind, verantworten ein Portfolio mit nahezu 10.000 Verträgen, betreuen 4.000 Kunden und generieren ein jährliches Umsatzvolumen von rund 450 Millionen Euro.
Doch nicht nur die Zahlen sprechen für sich. "Seit unserem Start vor elf Jahren verzeichnen wir stetige Zuwachsraten", berichtet Torsten Breitbach, Vertriebs- und Marketing-Leiter von Caterpillar Financial Services in Deutschland. Obwohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der deutschen Bauwirtschaft - dem mit Abstand größten Markt der Ismaninger - "sehr zu wünschen lassen", führt er diesen Erfolg auf die maßgeschneiderten Lösungen und das umfassende Branchen-Know-how zurück, das Cat Financial und Zeppelin gemeinsam in die Waagschale legen. "Wenn die Kunden auf uns zukommen, wissen wir sehr wohl, deren Umfeld einzuschätzen", kommentiert Breitbach weiter.
"Für uns zählt das Sein, nicht der Schein." Eine gezielte Betrachtung der unternehmerischen Aktivitäten vor Ort ist oft aufschlussreicher als die einseitige Konzentration auf vermeintlich objektiv unverwässerte Bilanzdaten. Die Cat Financial und Zeppelin Mitarbeiter kennen außerdem die Baubranche, den Baumaschinenmarkt und natürlich auch die Produkte, die es zu finanzieren gilt, bis ins kleinste Detail. Banken schrecken hingegen oft schon vor jeglicher Detailbetrachtung zurück - allein das schlechte Branchenimage ist für sie ausschlaggebend, um eine Absage zu erteilen.
Stetig arbeiten Cat Financial und Zeppelin daran, neue Finanzierungsmodelle auf den Markt zu bringen, die maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der Bauunternehmen sind. Sie setzen damit auch Maßstäbe in der Branche.
So zum Beispiel mit den sogenannten RPO-Verträgen (Rental-Purchase-Option) - langfristige Mietverträge mit Kaufoption - die die Partner gemeinsam entwickelt und erstmalig 1999 auf den deutschen Markt gebracht haben.
"Heute machen RPO-Lösungen ein Drittel unseres Finanzierungsvolumens aus", berichtet Torsten Breitbach. Dabei liegt die Attraktivität dieses Modells auf der Hand: fest vereinbarte Mietraten und eine Kaufoption zu einem ebenfalls von Anfang an fest vereinbarten Übernahmepreis. Der Kunde kennt damit seine monatliche Belastung, die außerdem nur in die Gewinn- und Verlustrechnung einfließt. Nach Ablauf des Vertrages kann er dann, wenn gewünscht, die Maschine übernehmen, oder aber wieder an Zeppelin zurückgeben, um beispielsweise ein neueres Cat-Modell einzusetzen.
Dabei heißt grundsätzlich die Devise von Cat Financial und Zeppelin: "Wir bieten Lösungen an und stellen nicht nur Kapital bereit." Von diesem Credo können die Kunden insbesondere dann profitieren, wenn sie eine Lösung suchen, die auf ihre individuelle Ertragsentwicklung während der Laufzeit abgestimmt ist.
Gefragt nach den attraktiven Konditionen, die Cat Financial und Zeppelin anbieten, weisen Torsten Breitbach und Cat Financial Geschäftsführer Dieter Sibbert auf einen weiteren Vorteil für die Kunden hin: "Als Tochterunternehmen von Caterpillar sind wir nicht nur in der Lage, weltweit zu den günstigsten Konditionen das Kapital zu beschaffen, sondern nutzen auch die internen Kapitalreserven des Konzerns."
Dass sich daraus eine "win-win"-Situation für alle Beteiligten - Kunden, Zeppelin und Caterpillar - ergibt, zeigte unlängst das Sonderfinanzierungsprogramm des Marktführers für die von der Flutkatastrophe betroffenen Bauunternehmen.
Innerhalb von nur wenigen Tagen stellten Cat Financial und Zeppelin eine Null-Prozent-Finanzierung auf die Beine.
Verkauft wurden auf der Basis dieses attraktiven Programms 256 Caterpillar Baumaschinen.


Maßgeschneiderte Finanzierungslösungen beim Bau der Cat-Baumaschinen
Maßgeschneiderte Finanzierungslösungen
beim Bau der Cat-Baumaschinen




Raupenbagger von 0&K: kraftvoll und leise

"Innovation at Work" - diesem Slogan sieht sich 0&K auch bei den neuen Raupenbaggertypen verpflichtet. Erstmalig auf einer internationalen Messe zeigte das Unternehmen zur Intermat in Paris die weiterentwickelten Maschinen mit nagelneuer Motortechnik und Detailverbesserungen.
High-Tech-Raupenbagger bilden einen traditionellen Schwerpunkt im Programm von 0&K.
Die vier Typen RH 8.5 (26 t), RH 9.5 (30 t), RH 12.5 (35 t) und RH 16.5 (40 t) wurden mit Motoren mit modernster Common-Rail-Technologie und elektronischer Regelung der neuen Abgasgesetzgebung (TIER 2) angepasst. Die neuen Motoren sind nicht nur abgasärmer sondern auch günstiger im Verbrauch bei gleichzeitiger Leistungssteigerung. Im RH 8.5 leistet der Motor 135 kW, im RH 9.5 sind es 148 kW, RH 12.5 und RH 16.5 verfügen beide über 195 kW. Damit haben die Bagger reichlich Power für jeden Arbeitseinsatz bei gleichzeitig umweltfreundlichen Abgas- und Geräuschemissionen.
Die kraftvollen 24-Ventil-Motoren sind speziell auf Baumaschinen abgestimmt und besonders robust gebaut.
Sie bringen mit niedrigen Motordrehzahlen beste Voraussetzungen für lange Standzeiten mit. Ein neues Kühlsystem mit neuer Kühlluftführung macht die Bagger außerdem so angenehm leise, dass der Baggerfahrer in seiner komfortablen Kabine auch während eines langen Arbeitstages ständig seine volle Konzentration und Leistungsfähigkeit behält. Darüber hinaus sorgen gesteigerte Fördermengen im Hydrauliksystem für schnellere Arbeitsspiele.


Der RH 9.5 zeigt, was er kann
Der RH 9.5 zeigt, was er kann




Neu: Hydraulikbagger Komatsu PC230NHD-7

Die Komatsu-"Baggeroffensive" wird mit dem neuen 23 Tonnen schweren PC230NHD-7 fortgesetzt. In der NHD-Version (Narrow Heavy Duty = Schwerlastmaschine mit schmalem Laufwerk) ergänzt er das neue Komatsu-Baggerprogramm der Serie 7. Ein technologisches Meisterstück; vereint der PC230NHD-7 doch Standsicherheit und größere Hubkräfte mit höherer Produktivität und gleichzeitiger Kraftstoffeinsparung.
Die Vorteile für die Kunden liegen auf der Hand: Selbst bei seitlicher Materialaufnahme werden schwerste Lasten bis zu 4,1 Tonnen bei dem serienmäßig erhöhten Hydraulikdruck sicher auch noch über große Reichweiten (6 m) gehoben. Die starken Losbrechkräfte von 17.500 kg und Reißkräfte von 14.800 kg sichern auch im harten Fels überzeugende Leistungen. Insbesondere im Gebirge oder in anderer felsiger Umgebung zeigt der verstärkte Unterwagen seine Pluspunkte, speziell hierfür ist das robuste Laufwerk einsatzgerecht ausgelegt. Beeindruckend ist die gesamte durchgängig solide Unterwagenkonstruktion mit den größeren Lauf- und Stützrollen sowie den 550 mm Bodenplatten einschließlich der verstärkten Kettenglieder mit Mittelsteg. Die Verstärkungen summieren sich auf 1,6 Tonnen zusätzliches Gewicht, entsprechend erhöht sich die Maschinenstabilität. Und wenn es einmal gilt den PC230NHD-7 zu transportieren, dann haben enge Durchfahrten oder schmale Gassen bei der geringen Maschinenbreite von nur 2,54 m ihre Transportschrecken verloren.
Der PC230NHD-7 wurde entwickelt auf der Basis des modernen Komatsu- Baggers PC2lONLC-7. D. h. sämtliche Vorzüge der Serie 7 sind auch im neuen Heavy Duty Bagger serienmäßig enthalten: das komfortable SpaceCab-Fahrerhaus mit dem Multifunktions-Farbmonitor, die vereinfachte Wartung sowie der geringere Geräuschpegel und die verbriefte Umweltfreundlichkeit. Weiterhin zählen dazu der emissionsarme, kraftstoffeffiziente Komatsu Niederemissionsmotor und das HydrauMind Hydrauliksystem. Verfügbar ist der PC230NHD-7 sowohl mit Mono- als auch mit Verstellausleger.


Der neue PC230NHD-7 vereint bei der geringen Breite von nur 2,54 m die Vorzüge der neuen Serie 7-Bagger mit den Ansprüchen an eine moderne, hochproduktive Heavy Duty Maschine
Der neue PC230NHD-7 vereint bei der geringen Breite
von nur 2,54 m die Vorzüge der neuen Serie 7-Bagger
mit den Ansprüchen an eine moderne, hochproduktive
Heavy Duty Maschine




Hitachi Hydraulikbagger der ZX-Serie

Von 0,8 bis 550 t bietet Hitachi eine geschlossene Baureihe von Hydraulikbaggern mit moderner, innovativer Technik an. Vier Mobilbagger von 13 bis 21 t ergänzen dieses Angebot.
Bei modernen Hydraulikbaggern wird die Motorleistung mit annähernd 100 Prozent in hydraulische Leistung umgewandelt und am jeweiligen Verbraucher in Bewegung umgesetzt. Dem hierbei zur Anwendung kommenden Hydrauliksystem kommt daher größte Bedeutung zu. Leistung und Kosten stehen in Abhängigkeit zum Wirkungsgrad des jeweiligen Systems.
Die Akzeptanz beim Bediener spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Was nützt ein äußerst effizientes System, wenn der Bediener damit überfordert ist? Das Hydrauliksystem der ZX-Serie von Hitachi berücksichtigt diesen Umstand. Der Fahrer muss nur noch zwischen zwei Arbeitsstufen wählen, maximale Leistung oder Wirtschaftlichkeit.
Selbstverständlich schließt das Hitachi Hydrauliksystem Wirtschaftlichkeit in der Leistungsstufe nicht aus und überzeugt auch hier trotz unübertroffener Leistung durch ausgezeichnete Verbrauchswerte.
Ist Präzision gefragt, zeigt sich die Wirtschaftlichkeit dieses System noch deutlicher. Die für eine Arbeit benötigte hydraulische Energie wird von dem hocheffizienten System so bemessen, dass die auftretenden Verluste zu vernachlässigen sind .
Neben der Pumpe wird auch die Motordrehzahl dem jeweiligen Bedarf angepasst. So geht neben einer Verbrauchsreduzierung auch eine Emissionsreduzierung des Motors einher. Die automatische Drehzahlabsenkung leistet hierbei einen weiteren Beitrag.
Die Komplexität der neuen Techniken stellt Servicemitarbeitern häufig vor erhebliche Probleme diese Systeme zu diagnostizieren. Nicht so bei den Hydraulikbaggern der neuen ZX-Serie. Ein weitreichendes Aufzeichnungssystem verbunden mit einem Eigendiagnosesystem mit Menüführung (Dr. ZX) geben schnell und sicher Auskunft bei eventuell auftretenden Störungen.
Zahlreiche zusätzliche Funktionen steigern den Gebrauchswert dieses Systems, welches bereits für die Satellitenübertragung ausgelegt ist.
Der Geräteträgerfunktion des Hydraulikbaggers wurde durch drei unabhängige hydraulische Zusatzkreise mit programmierbaren Hydraulikleistungen Rechnung getragen.


Hitachi ZX 210
Hitachi ZX 210




Ein Riese im Sauerland im Einsatz

Das Unternehmen Calcit Edelsplitt Produktions GmbH & Co. KG in Arnsberg bei Hamm greift bei der Gewinnung von Hartgestein auf einen Caterpillar Hydraulikbagger 5110B mit 128 Tonnen Einsatzgewicht
zurück. Bislang wurde das Material ausschließlich gesprengt, doch nun erfolgt der Abbau überwiegend über mechanisches Reißen, wobei der hochwertige Rohstoff noch wirtschaftlicher gewonnen werden kann. "Wir versprechen uns eine Qualitätssteigerung des Gesteins, da beim Sprengen dem Material geschadet wird und das Reißen zudem umweltfreundlicher ist" so der Geschäftsführer Johan Dirk Koopmans.
Bereits im Oktober 2000 stand der Plan, einen Großbagger zu erwerben. Als auf der Bauma 2001 die neue Maschine vorgestellt wurde, war es sozusagen "Liebe auf den ersten Blick" in den Giganten. Jetzt ist aus dem Plan Wirklichkeit geworden. Doch der CAT 5110B mit einem Tieflöffelvolumen von 8 m3, bei dem am Löffelzahn Reißkräfte von 458 kN und Losbrechkräfte von 586 kN wirken, arbeitet im Steinbruch nicht allein. Beim Abtransport des Materials wird er unterstützt von einem CAT Muldenkipper 77511, dessen maximale Nutzlast 65 Tonnen beträgt. Welche Dimensionen der Hydraulikbagger verkörpert, zeigt sich, wenn der SKW bereits nach fünf Ladespielen seine maximale Kapazität erreicht hat.
Das abgebaute Material findet für Betonanlagen und Asphaltmischwerke sowie als Schotterertragsschicht für den Straßenbau Absatz im Raum Dortmund, dem Ruhrgebiet und Münsterland.
Caclit Edelsplitt ist ein Tochterunternehmen der holländischen Rhederzand Holding, zu der zahlreiche Unternehmen und 85 Mitarbeiter gehören, die sich auf die Sand- und Kiesproduktion spezialisiert haben. "Angesicht der wirtschaftlich schweren Zeiten wie diesen versuchen auch wir Kosten zu sparen und investieren in ein Großgerät", erzählt der technische Betriebsleiter Frederik Anton Kamermans, "um vom Wertschöpfungsprozess der Maschine zu profitieren." Damit dies gelingt, lässt Zeppelin die Kunden auch nach dem Kauf der Maschine nicht im Stich.
Parallel zur Geräteübergabe gab es nicht nur eine Einweisung im Umgang mit der Neumaschine für die Fahrer von Calcit Edelsplitt, sondern auch eine Service-Schulung, die über alle Wartungspunkte der Maschine informiert hat.


Beeindruckende Dimensionen: Der CAT 5110B
Beeindruckende Dimensionen:
Der CAT 5110B



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