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Manager sind im Alter von 40 bis 49 mit höchstem Infarktrisiko belastet

Deutschlands Manager sind im Alter zwischen 40 und 49 Jahren dem höchsten Infarktrisiko ausgesetzt. Beginnend ab Mitte 30 steigt ihr individuelles Risikopotenzial merklich an. Männliche Führungskräfte liegen in ihrem gesundheitlichen Risikoprofil dabei um 70 Prozent höher als ihre weiblichen Kolleginnen. Bei denen steigt allerdings das Risiko eines Infarktes ab 50 Jahren rapide an, bis es mit über 60 Jahren das gleiche Niveau wie bei den Männern erreicht.
Auch bei speziellen Risikofaktoren wie Cholesterin und Blutdruck ist der Mann bis Mitte / Ende 50 das deutlich schwächere Geschlecht. Gleichzeitig - und das ist die positive Nachricht - haben aber gerade die männlichen Führungskräfte von Mitte 30 bis 49 Jahren das größte Potenzial von allen, Gesundheitsrisiken positiv zu beeinflussen.
Gesundheitsmaßnahmen in Form von Check-ups oder Seminaren mit integrierten medizinischen Untersuchungen können hier entscheidende Unterstützung leisten. Das Gesundheitsunternehmen Skolamed mit Sitz auf dem Petersberg bei Bonn hat dies auf der Basis von 5.730 untersuchten Personen über einen Betrachtungszeitraum von zwölf Jahren im Vorher-Nachher-Vergleich eindrucksvoll belegt.
Aus Sicht der Gesundheitsexperten sind also Maßnahmen der Gesundheitsprävention für Unternehmen und Einzelpersonen ab dem 35. Lebensjahr wichtig, um die Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und nicht zuletzt die individuelle Lebensqualität zu erhalten oder zu erhöhen.
Belegt werden kann, dass sich Teilnehmer mit einem ohnehin günstigen Lebensstil langfristig stabilisieren. Teilnehmer mit einem eher ungünstigen Lebensstil und daraus resultierenden meist multiplen Risikofaktoren beginnen nach erfolgter Gesundheitsmaßnahme ihren Lebensstil positiv zu verändern. Die Folge ist ein gesünderes Bewegungsverhalten, eine ausgewogenere Ernährung, ein besseres Stressmanagement und eine merkliche Veränderung im Genussmittelverhalten.




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