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Djerba-Opfer in BG-Kliniken: 54 Betten für Schwerbrandverletzte

Nach der schweren Explosion auf der tunesischen Ferieninsel Djerba sind auch zwei BG-Kliniken an der Behandlung der Opfer beteiligt. Von den 13 Schwerbrandverletzten, die nach Deutschland zurückgeflogen worden sind, wurden zwei in das Berufsgenossenschaftliche Unfallkrankenhaus Hamburg gebracht, vier weitere schwer verletzte Patienten in das Unfallkrankenhaus Berlin. In Hamburg und Berlin ist jeweils einer der Patienten mittlerweile verstorben.
In der Berliner Klinik, die von den Berufsgenossenschaften gemeinsam mit dem Land Berlin betrieben wird, steht mit zwölf Betten das größte deutsche Zentrum für Schwerbrandverletzte zur Verfügung. Dr. Bernd Hartmann, der Chefarzt der Berliner Spezialstation, war auf Wunsch des Auswärtigen Amtes schon einen Tag nach der Explosion nach Tunesien geflogen, wo er die Verletzten vor Ort untersuchte, bevor zehn der deutschen Opfer mit einer Spezialmaschine der Bundeswehr nach Hamburg zurückgeflogen werden konnten.
Die Berufsgenossenschaften verfügen in ihren neun Unfallkliniken über insgesamt 54 Betten für Schwerbrandverletzte mit Intensivtherapie. Das ist etwa 40 Prozent der Gesamtkapazität für erwachsene Schwerbrandverletzte in Deutschland. Die BG-Kliniken gehören zu den weltweit führenden Einrichtungen bei diesen schweren Verletzungen.




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