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[Die Industrie der Steine + Erden]






Tag gegen Lärm

Lärm macht krank. Dabei wäre nicht eine einzige berufsbedingte Lärmschwerhörigkeit nötig, wenn alle Schutzmöglichkeiten genutzt würden. Deshalb beteiligten sich die Berufsgenossenschaften in diesem Jahr massiv am „Tag gegen Lärm“ der am 25. April stattfand. An diesem Tag fanden bundesweit Aktionen statt, mit denen auf die Belastungen durch Lärm in den verschiedensten Lebensbereichen hingewiesen werden sollte.
Die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft war mit ihren „Hörmobilen“ vertreten. An der „Lärmpyramide“ wurden den Besuchern Hörschäden simuliert, indem aus Hörbeispielen die Frequenzen herausgefiltert wurden, die ein Lärmschwerhöriger mit einer Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) von 20 Prozent nicht mehr hören kann. Verblüfft stellten die meisten „Testpersonen“ fest, das der Unterschied zu einem „gesunden“ Ohr doch gravierend ist.
Um diese Schäden zu vermeiden, ist es besonders wichtig, geeigneten Gehörschutz zu tragen – und das nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch in lärmgefährdeten Bereichen wie Diskotheken.
Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die so manch einem Besucher „die Ohren geöffnet“ und wieder ein wenig zur Sensibilisierung beim Umgang mit Lärm beigetragen hat.


Lärmschwerhörigkeit ist die häufigste Berufskrankheit. Mehr als 6.000 neue Fälle registrieren die Berufsgenossenschaften Jahr für Jahr.
 
Das „Hörmobil“ der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft am Kornmarkt in Bautzen
Lärmschwerhörigkeit ist die
häufigste Berufskrankheit. Mehr als
6.000 neue Fälle registrieren die
Berufsgenossenschaften Jahr für Jahr.



 
Das „Hörmobil“ der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft
am Kornmarkt in Bautzen


Immer wieder beeindruckend: die Lärmpyramide. Sie simuliert die Hörvermögen eines Lärmschwerhörigen.
 
Im Audiomobil: Das Audiogramm wird gemeinsam ausgewertet
Immer wieder beeindruckend: die Lärmpyramide.
Sie simuliert die Hörvermögen eines
Lärmschwerhörigen.
 
Im Audiomobil: Das Audiogramm wird
gemeinsam ausgewertet


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