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[Die Industrie der Steine + Erden]






Innovationen auf der Bauma



„Futura II“ - eine echte Revolution

Einen Blick in die Zukunft der Baumaschinentechnik gewährte 0&K den Bauma-Besuchern mit dem „Futura II“. Die Konzeptstudie eines Mobilbaggers zeigt, was heute denkbar und machbar ist. Vieles davon könnte zum Nutzen der Kunden in die künftige Baumaschinenentwicklung einfließen.
Der „Futura II“ weist neben dem futuristischen Design zahlreiche technische Finessen auf, die die gesamte Baumaschinenwelt im neuen Jahrtausend abermals beeinflussen dürften. Ins Auge fällt besonders die Fahrerkabine. Die gerundete Cockpit-Kanzel besteht aus getöntem Glas, das eine wasserabweisende Oberfläche besitzt. So ist jederzeit eine uneingeschränkte Rundumsicht gewährleistet. Durch die Verwendung von Spezialglas ist die Sonneneinstrahlung deutlich reduziert. Außerdem kann der Sonnenschutz elektronisch abgedunkelt werden. Ein völlig neues Lüftungskonzept sorgt für angenehme, zugfreie Klimatisierung. Die Glaskanzel läßt sich mittels Servohydraulik ferngesteuert öffnen, der Einstieg erfolgt leicht und komfortabel von vorn.
Gelenkt wird der Mobilbagger über Handhebel, das fehlende Lenkrad steigert das Platzangebot. Ein Touch-Screen-Monitor zeigt alle gewünschten Informationen an. Durch leichtes Berühren der Bildschirmoberfläche ruft der Fahrer die relevanten Daten auf oder erhält bei auftretenden Probleme Hinweise zu ihrer Beseitigung. Mit einem Druck auf den Service-Button kann er eine Verbindung zum O&K-Kundendienst herstellen. Zwei Minikameras – vorn rechts und im Gegengewicht installiert – überwachen die „toten Winkel“ und übertragen das Arbeitsumfeld auf einen Monitor. Eine Ultraschall-Überwachung hinten und seitlich sorgt im 2-m-Radius für zusätzliche Sicherheit.
Mit Überraschungen wartet auch der Oberwagen auf. Seine Kontur wirkt flach und kurz, der Heckradius beträgt nur 2 m. Dies macht den Bagger wendig und optimiert die Sicht. Für besondere Einsatzsituationen kann das Heckgewicht ausgefahren werden, verbessert so den Schwerpunkt und steigert die Traglast. Die Ausrüstung kann von 2,84 m auf 1,84 m zurück geschwenkt werden und erlaubt dadurch ein Arbeiten direkt vor dem Gerät.
Dazu passt der knickgelenkte Unterwagen. Kombiniert mit einer Achslenkung ermöglicht er ein Wenden auf der Stelle und garantiert so eine hervorragende Manövrierfähigkeit. Das Schild bewegt sich stets in Fahrrichtung, kann zu beiden Seiten um 23° geschwenkt werden und behält trotzdem ein geringes Vorbaumaß. Ober eine Wechseleinrichtung kann es gegen andere Arbeitsausrüstungen, beispielsweise Kehrbesen, ausgetauscht werden.



Das Cockpit zeigt, was heute im Sinne der Ergonomie möglich ist
Das Cockpit zeigt, was heute im Sinne
der Ergonomie möglich ist




Der neue PC 4000 Hydraulikbagger

Komatsu Mining Germany, Düsseldorf hat den 370-t-Hydraulikbagger PC 4000 vorgestellt. Dieser ist ausrüstbar mit einer 21 m3 Klappschaufel oder mit einem 22 m3 Tieflöffel und ist in der Lage in der Stunde 3.600 t zu laden. Mit dem PC 4000 werden hauptsächlich Mulden mit einer Ladekapazität von 150 t bis 200 t beladen.
Dieser Bagger der mittleren Größenordnung wird von einem Komatsu SDA 16V1 60 Dieselmotor angetrieben. Der 2-fach turbogeladene 16 Zylinder-Motor hat eine eingestellte Leistung von 1.400 kW bei 1.800 UpM. Er ist ausgerüstet mit einem Motorölmanagement-System sowie dem Cummins Eliminator-Lifetimefiltersystem, um die Ölwechselintervalle zu verlängern und den Wartungsaufwand zu verringern.
Die Fahrerkabine ist komplett neu und beinhaltet das Komatsu „VHMS - Vehicle Health Monitoring System“. Über einen Farbmonitor gibt dies einen ständigen Überblick, so dass dem Fahrer (und Wartungspersonal) umfangreiche Service Daten zur Verfügung stehen. Die Ausführung der Oberwagenplattform und des Maschinenhauses erlaubt eine großzügige Begehung zum kompletten Antriebsstrang sowie zu den Steuerblöcken.



Hydraulikbagger PC 4000
Hydraulikbagger
PC 4000




Atlas setzt neue Zeichen

Zur Bauma 2001 in München präsentierte sich Atlas Weyhausen mit neuem Erscheinungsbild. Das neue Markenzeichen ist äußeres Symbol für die zukunftsorientierte Ausrichtung. Als Neuerungen wurden der 1805 M und der 2005 M vorgestellt, zwei Mobilbagger der Gewichtsklasse 18,5 t und 21,5 t.
Mit diesen völlig neu konzipierten Maschinen erweitert Atlas Weyhausen sein umfangreiches Mobilbagger-Programm. Ausgerüstet mit einer neuen, großzügig dimensionierten Kabine mit Klimaanlage, hat der Fahrer das richtige Umfeld zum Wohlfühlen und eine Übersicht, die er in dieser Form bisher nicht kannte. Ebenfalls neu bei den Baggern ist die Steuerung AEM (Atlas Excavator Management). Der ausgesprochen hohe Bedienkomfort, die Betriebssicherheit und Wartungsfreundlichkeit machen AEM zu einem einzigartigen System für den wirtschaftlichen Einsatz von heute und morgen.
Fehleranalyse, Wartungsanzeige, Diebstahlsicherung sowie Teleservice über GPS sind nur einige Punkte die das System auszeichnen. Die große LCD-Anzeige im Blickfeld des Fahrers informiert über alle Betriebsfunktionen mit einer eindeutigen Symbolik. Darüber hinaus sind viele nützliche Funktionen bereits vorprogrammiert und können bei Bedarf abgerufen werden.
Auf der Bauma waren die Maschinen in der Ausführung mit Schild und Schild/Pratze sowie mit einem hydraulischen Verstellausleger zu sehen. Ausgerüstet mit einem 1000 Liter Felslöffel bzw. einem Greifer aus eigener Produktion.


Der Mobilbagger 1805 M - "auf die Bedürfnisse des Marktes zugeschnitten"
Der Mobilbagger 1805 M -
"auf die Bedürfnisse
des Marktes zugeschnitten"




Bell Equipment zieht positives Resümee

„Wir sind sehr zufrieden!” Kurz und knapp fällt das Bauma-Resümee des Bell Deutschland-Geschäftsführers Klaus Schwalm aus: „Selbst die größten Erwartungen, die wir mit unserer ‘deutschen’ Bauma-Premiere verbunden haben, wurden bei weitem übertroffen.” Tatsächlich kamen Interessenten aus allen S&E-Branchen auf den Stand des südafrikanischen Muldenkipper-Herstellers, der bei seinem erst zweiten Auftritt in München auch eine große internationale Aufmerksamkeit registrieren konnte.
Drei Modelle seiner aktuellen C-Serie präsentierte Bell Equipment in München: neben den „konventionellen“ Knicklenkern B25C (177 kW; 23,5 t NL) und B30C (187 kW; 27,0 t NL) auch die neue Horizontal-Mulde am Bell-Topmodell B40C. Ein patentiertes Ausschubsystem in der 22 m3-Mulde eröffnet neue Einsatzmöglichkeiten für den 36,5-Tonner. Nicht nur im klassischen Tunneleinsatz, wo beschränkte Höhenverhältnisse das Muldenkippen oft verbieten. „Besonders Erdbauer zeigen sich von unserem neuen Austragssystem begeistert, zumal die Ausschubmulde mit ihrer hohen Einsatzflexibilität bei uneingeschränkter Leistung preislich gerademal 15 Prozent über dem Kippermodell liegt,“ revidiert Klaus Schwalm die ursprüngliche Nischenpositionierung des Knicklenkers: „Auch darin hat die Bauma gezeigt, dass unsere Ideen vom Markt an- und aufgenommen werden.“



Der Zukunft einen Schritt näher: Still-Gabelstapler RXX@

Vor zwei Jahren stellte Still mit der Projektstudie RXX den Gabelstapler von Übermorgen vor. Jetzt heißt der RXX „RXX@“ und hat das Fahren, Heben und Transportieren gelernt.
Einsteigen darf nur, wer über eine Chipkarte, ein Spracherkennungssys-tem oder andere bio-identifizierende Verfahren wie Fingerabdruck oder Iris-Kontrolle hierzu autorisiert ist. Und wer mit dem RXX fahren darf, hat einen wahrlich komfortablen Arbeitsplatz: Die Kabinentür wird zum Einstieg elektrisch geöffnet. Zum Aussteigen genügt es, die linke Armlehne hochzuklappen. Dann öffnet eine Automatik die Tür wie bei einem Omnibus und die Feststellbremse wird zur Sicherheit selbsttätig ausgelöst.
Transportieren mit dem RXX ist keine Arbeit, sondern pures Technik-Vergnügen: Zur Fahr-Bewegung wird mit Druck auf das Fahrpedal die Feststellbremse automatisch gelöst. Bei Fahrten mit unübersichtlicher Last kann sich der Fahrer schnell „Überblick“ verschaffen und einfach die vollverglaste Fahrerkabine um 500 Millimeter anheben und so über die Ladung hinweg sehen.
Bei Gefahr heißt es „Warnen“ und nicht „Erschrecken“. Die RXX-Hupe basiert auf der Hoffnung, dass Mensch und Natur in Zukunft im Einklang leben. Der Sound der Hupe stammt daher von einem Delfin, dessen Sound in idealer Weise hohe und tiefe Frequenzen verbindet.
Die Arbeit mit Anhängern ist keine Last: Der Bediener braucht seinen elektrisch eingestellten Komfortsitz gar nicht zu verlassen: Der Anhängerbolzen wird vom Fahrersitz aus betätigt.
Auch Rückwärtsfahren ist kein Problem und erfordert keine gymnastischen Verrenkungen des Fahrers. Rückwärtig angebrachte Kameras ersetzen nicht nur den Rückspiegel und zaubern Bilder lückenlos auf einen LCD-Monitor in der Fahrerkabine. Je nach Anforderung werden verschiedene Kameras zugeschaltet: Für die schnelle Rückwärtsfahrt die Übersichtskamera und wenn es eng wird, senden die Detailkameras Nahaufnahmen auf das Display. Aus der Raumfahrt kam die Idee für den „Nur-Zylindermast“ – ein Hubgerüst ohne die herkömmlichen Mastprofile. Das Ergebnis: Kaum Sichtbehinderung beim Fahren mit oder ohne Last.
Die elektro-hydraulische Lenkung wird gesteuert durch ein in die Armlehne des Sitzes integriertes Mini-Lenkrad, das eher an einen Computer-Trackball als an ein Lenkrad erinnert und fingerleicht mit einer Hand zu bedienen ist. Werden schwere Lasten transportiert, dann sorgt ein per Joystick ausfahrbares Heckgewicht immer für die optimale Bodenhaftung der Hinterräder. Auch das eingefahrene Heckgewicht hat seine Vorteile: Der Radstand ist kleiner, das Fahrzeug wendiger.


Die Erfahrungen aus der Entwicklung des RXX bringen bei Still schon weitere neue Technologien zur Serienreife
Die Erfahrungen aus der Entwicklung des
RXX bringen bei Still schon weitere neue
Technologien zur Serienreife


Arbeiten mit dem RXX ist pures Technikvergnügen
Arbeiten mit dem RXX ist
pures Technikvergnügen






Linde-Bügeltür für mehr Sicherheit

Ab Mai 2001 bietet Linde ein eigenes Fahrerrückhaltesystem in Form einer Bügeltür an. Mit der neuen Sicherheitslösung hat Linde nun einerseits eine zweckmäßige Alternative zum „duo- sensitiven Beckengurt“ im Programm, andererseits können auch alle älteren Staplerbaureihen mit einem effektiven Rückhaltesystem nachgerüstet werden.
Ebenso wie der Beckengurt sorgt die Bügeltür dafür, dass der Staplerfahrer innerhalb der Kontur des Staplers gehalten wird, wenn das Fahrzeug durch Fehlbedienung zu kippen beginnt. Die Linde-Bügeltür erfüllt die Vorschriften der europäischen Arbeitsmittelbenutzungsrichtlinie, die ab dem 5. Dezember 2002 nicht nur für Neugeräte und Stapler der Baujahre ab 1996 ein Rückhaltesystem vorschreibt, sondern auch für alle älteren Stapler mit Baujahren vor 1996. Der Entwicklung der Linde-Bügeltür gingen umfangreiche Tests verschiedener Rückhaltesysteme voraus, die in Zusammenarbeit mit dem Fertigungstechnischen Labor der Universität Duisburg durchgeführt wurden. Die Linde-Bügeltür besteht aus einer stabilen Rohr- und Profilkonstruktion und wird auf der Einstiegsseite des Staplers montiert. Sie ist am oberen Holm des Fahrerschutzdaches befestigt und lässt sich mittels eines Scharniers zum Ein- und Aussteigen nach hinten öffnen. Beim Aufsteigen wird die Bügeltür nach hinten geschwenkt und nachdem der Fahrer auf dem Fahrersitz Platz genommen hat, zieht er die Bügeltür zu sich, bis das Schloss einrastet. Beim Aussteigen zieht der Fahrer einen Hebel unmittelbar neben sich an der Bügeltür und betätigt damit den Entriegelungsmechanismus des Bügeltürschlosses. Die Linde-Bügeltür ist dabei so konstruiert, dass sich aus dem Öffnen des Schlosses und dem Absteigen eine fließende Bewegung ergibt. Aufgrund dieser Handhabungsvorteile ist die Bügeltür eine sinnvolle Alternative für alle Anwender, bei denen der Beckengurt auf Akzeptanzprobleme stößt.
Ein besonderes Merkmal ist zudem die kurze Bauform der Linde-Bügeltür. In geöffnetem Zustand nimmt sie nur wenig Platz in Anspruch und ermöglicht dem Fahrer auf diese Weise auch in schmalen Regalbereichen ein bequemes Auf- und Absteigen.


Mit der neuen Bügeltür steht ab sofort auch für alle älteren Linde-Baureihen ein Fahrerrückhaltesystem zur Verfügung
Mit der neuen Bügeltür steht ab sofort
auch für alle älteren Linde-Baureihen ein
Fahrerrückhaltesystem zur Verfügung




Containermobile Brechanlage von Bräuer

Leistungsstarke Brechanlagen für den schnellen Ortswechsel gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Firma Bräuer Aufbereitungsmaschinen GmbH & Co. Förderanlagen KG, Bensheim, lieferte jetzt die erste containermobile Backenbrechanlage mit einer Maulöffnung von 850 x 600 mm nach Mecklenburg-Vorpommern. Die gelieferte Anlage ist mit einem 3-Achs-Lkw mit Anhänger auf einmal umzusetzen. Die kurze Aufbauzeit von 30 bis 40 Minuten sorgt ebenfalls für einen schnellen Baustellenwechsel.
Die Bunkerwände des 4 m3 großen Aufgabebunkers können hydraulisch oder mechanisch mit Hilfe eines Baggers aufgeklappt werden. Das Schutzdach für den Bediener wird geklappt und die Schutzplane entsprechend aufgezogen. Das containermobile Förderband ist je nach Kundenwunsch hydraulisch oder mechanisch klappbar. Die komplette Stromversorgung übernimmt der auf dem Containerrahmen des Haldenbandes montierte Dieselgenerator. Über Steckverbindungen werden die beiden Anlagenteile verkabelt.
Das Material wird mittels Radlader oder Bagger in den 2,80 x 2, 10 m großen Aufgabebunker aufgegeben. Die Materialaufgaberinne mit Spaltrost transportiert das zu brechende Material in den Backenbrecher.
Das Vorsiebmaterial 0 bis 35 mm fällt durch den Spaltrost und wird mit einem Vorsiebaustrageband separat ausgetragen. Das Band ist zum Transport der Anlage einschiebbar.
Der Einschwingen-Backenbrecher mit einer Maulöffnung von 850 x 600 mm wird von einem 55 kW Elektromotor über Keilriementrieb angetrieben. Die sehr langen, drehbaren Brechbacken sind für Naturstein sowie Recyclingmaterial ausgelegt. Die hydraulisch verstellbare Spaltweite von 40 bis 120 mm ermöglicht eine schnell Anpassung des Brechers an den jeweiligen Bedarf
Das starr eingebaute Hauptaustrageband – (Bandbreite 800 mm, Achsabstand 5,30 m) – trägt das gebrochene Material unter dem Brecher heraus und führt es dem nachgestellten containermobilen Haldenband zu. Dieses ist auf dem zweiten Containerrahmen aufgebaut und hydraulisch klappbar. Das Band mit einer Gurtbreite von 650 mm und einem Achsabstand von 9.500 mm reicht für eine Haldenhöhe von gut 3 m und ein Materialvolumen von rund 60 m3 aus.


Das Bild zeigt die Übergabe der Brechanlage an die Firma Filsinger
Das Bild zeigt die Übergabe
der Brechanlage an die Firma Filsinger



Aufbereitungstechnik von Zeppelin

Hoher Durchsatz und unbedingte Zuverlässigkeit kennzeichnen die Qualität der Geräte für Aufbereitungstechnik der Zeppelin Baumaschinen GmbH, Garching. Als führende Vertriebs- und Serviceorganisation für Baumaschinen in Europa bietet das Unternehmen ein umfangreiches Programm in mobilen Brecher- und Siebanlagen. Erstmals wurden auf der Bauma 2001 die neue Brecher-Kombianlage ZC 130 RV und die radmobile Siebanlage ZS 50 TH mit Vibrorost gezeigt.
Die ZC 130RV deckt mit ihrem Einsatzgewicht von bis zu 75 Tonnen und einer Motorleistung von 550 PS (410 kW) die mittlere Klasse der raupenmobilen Kombianlagen ab. Sie besteht aus Prallbrecher und Siebanlage auf einem gemeinsamen Raupenfahrwerk.
Durch die gemeinsam genutzten Elemente wie Laufwerk, Steuerungs- und Antriebstechnik sind sie nicht nur wesentlich kompakter als herkömmliche Anlagen aus Brecher und Sieb, sondern auch kostengünstiger in der Anschaffung.
Da setzt sich fort bei den Transportkosten, die lediglich für ein Gerät anfallen, und reicht über den zeitsparenden Aufbau bis zur einfacheren Bedienung. Geringer Platzbedarf und hohe Mobilität sind ein weiteres Plus. Insgesamt überzeugt die Anlage mit ihrem dieselhyd-raulischen Antrieb, dem CatMotor durch ihre robuste Konstruktion und die hochwertige Verarbeitung.
Bei einem Einsatzgewicht von 20 Tonnen und einer Leistung von 109 PS ( 81 kW) überzeugt die radmobile Siebanlage ZS 50 TH von Zeppelin durch Qualität und Ausstattung.
ABS und StVZO-Ausrüstung gehören zur Serienausstattung, ebenso die Fernsteuerung für Kipprost und „Not-Aus“. Die sehr großen Abwurfhöhen von bis zu 5,30 m ermöglichen das Anlegen größerer Halden.
Die Siebfläche von 1,5 x 2,75 m kann dank der geschickt gewählten Krümmung des Siebdecks sowie des längs verschiebbaren Ausgabebandes vollständig ausgenutzt werden.
Wie für alle von der Zeppelin Baumaschinen GmbH vertriebenen Geräte gilt auch für die Aufbereitungstechnik die umfassende Betreuung durch den Service des flächendeckenden Netzes der Niederlassungen.



Die Kombianlage ZC 130 RV, die aus einem Prallbrecher und einer Siebmaschine auf einem Laufwerk besteht, bietet ein neuartiges Konzept innerhalb des Produktbereiches Aufbereitungstechnik
Die Kombianlage ZC 130 RV, die aus einem Prallbrecher und
einer Siebmaschine auf einem Laufwerk besteht, bietet ein
neuartiges Konzept innerhalb des Produktbereiches Aufbereitungstechnik




Offizieller Verkaufsstart des RM 80

„Welcome to the World of Rubble Master“ hieß das Motto des Bauma-Messeauftritts der HMH Engineering Consulting Trading GmbH. Der Produzent mit Sitz in Linz (Oberösterreich) präsentierte den „großen Bruder“ zum erfolgreichen RM 60: Der RM 80 wurde am Computer von Grund auf neu entwickelt. Starke Leistung, niedrige Wartungskosten, unkomplizierter Transport, flexibler Einsatz, Ein-Mann-Bedienung – das sind nur einige der Parameter, auf die der RM 80 optimiert wurde. HMH-Geschäftsführer Gerhard Hanisch schildert: „Für uns zählt nicht nur das Produkt, sondern auch alle Dienstleistungen rundherum.“ Service, Beratung, Unterstützung beim Marketing, und vieles mehr – all das muss stimmen, damit ein Gerät für den Kunden bestmöglichen Nutzen bringt.
RM 60 und RM 80 sind echte Allround-Geräte, die mit Bauschutt genauso zu Recht kommen wie mit Asphalt oder im Steinbruch. Dass der RM 80 im Praxiseinsatz wirklich begeistern kann, hat er bereits bewiesen: Mehr als 80 Händler und ausgewählte Kunden aus elf Ländern folgten der Einladung zu den „RM 80-Days“ in Wien. Die Besucher konnten den Rubble Master dort gleich selbst testen. Mit dem RM 80 hat der österreichische Hersteller HMH sein Programm an Kompakt-Recyclinganlagen nach oben hin erweitert. Trotz eines Einsatzgewichtes von maximal 22 Tonnen ist der Rubble Master mit ganz normalen 3-Achs-Tiefladern transportierbar. Mit einem Durchsatz von bis zu 150 Tonnen pro Stunde braucht der Brecher auch den Vergleich mit „Großanlagen“ nicht zu scheuen. Der RM 80 ist sowohl als Primär- als auch als Sekundärbrecher einsetzbar.
Bei der komplett CAD-gestützten Konstruktion wurde neben der Leistung vor allem auf Faktoren wie Service-Freundlichkeit einfache Bedienung, geringen Personalbedarf und flexiblen Einsatz geachtet.


RM 80 und RM 60 im Praxistest
RM 80 und RM 60 im Praxistest




Flexible Mietlösungen im Wiegebereich

Überall dort, wo bei Bauprojekten die Entnahme und das Einbringen von Erdmassen oder Baustoffen in großem Stil erfasst und dokumentiert werden müssen, sind eichfähige und DV-kompatible Brückenwaagen heute unverzichtbar. Die Wiegestation vor Ort liefert schnell und unkompliziert verwertbare Daten zur genauen Erhebung von Transportleistungen und macht die Baumaßnahme jederzeit transparent.
Der Waagenspezialist PMA – Ingeniérie de Pesage bietet jetzt mit seinem deutschlandweiten Vermietservice eine interessante Alternative für die meist auf vier bis sechs Monate angelegten Baustellen im Verkehrsbau, der Landschaftsgestaltung oder anderen Großprojekten mit hohen Massenaufkommen. Aus dem eigenen Programm an leistungsfähigen Brückenwaagen und exakt darauf angepassten DV-Lösungen bis hin zum kompletten Wiege-Netzwerk stellt PMA Wiegelösungen auf Mietbasis zur Verfügung. Insbesondere das „vollmobile“ Modell PMA Trans 3, eine hochrobuste Brückenwaage aus vormontierten Träger- und Fahrbahnelementen, eignet sich für die kurzfristig zu vereinbarenden Mieteinsätze.
Das elsässische Unternehmen mit grenznahem Standort in La Wantzenau bei Straßburg engagiert sich nach eigener Aussage zu „fairen Pauschalkonditionen“ in ganz Deutschland. Bei entsprechendem Lagerbestand rechnet PMA-Geschäftsführer Norbert Nussli mit einem Zeitraum von zwei Wochen von Auftragseingang bis zur betriebsfertigen Montage vor Ort. Im Paket enthalten sind alle Transportkosten für Lieferung und Abholung, Montage und Abbau durch das PMA-Team sowie die Installation von DV-Komponenten nach Kundenwunsch. Bei einer durchschnittlichen Mietzeit von vier bis sechs Monaten ergeben sich so Gesamtkosten von deutlich unter 20.000 Mark für ein Komplettsystem mit Funktionsgarantie. Wer sich nach Abschluss der Arbeiten an die PMA-Technik gewöhnt hat, kann die Mietwaage unter Verrechnung des Mietpreises übernehmen.



Per Solo-Sattel erreicht die PMA Trans3 im Mieteinsatz schnell jeden Ort in Deutschland
Per Solo-Sattel erreicht die PMA Trans3 im
Mieteinsatz schnell jeden Ort in Deutschland




Mit Ergonomie und Biss

Grobe Trenn- und Sägearbeiten gehören für Bauprofis in der metall- und holzbearbeitenden Branche zum Alltag. Dazu zählt neben dem Abhängen und Trennen von Rohren unterschiedlichster Materialien auch das Trennen von Profilen, Verbund- und Kunststoffen sowie das Zuschneiden von Holz und anderen Werkstoffen. Um dabei beste Arbeitsergebnisse zu erzielen, hat Hilti bei der Entwicklung der Säbelsäge WSR 1200-PE größtes Augenmerk auf die Ergonomie gelegt. Das beginnt schon beim Handgriff des nur 3,95 Kilo schweren Gerätes. Der Griff liegt bei jeder Arbeitsrichtung optimal in der Hand. Der elektronische Steuerschalter zur stufenlosen Regulierung der Hubzahl kann aus allen Positionen betätigt werden. Der großzügige Griff-Innenraum ermöglicht auch mit Handschuhen uneingeschränktes Arbeiten.
Durch seine vierstufige Hubzahlregelung ermöglicht die WSR 1200-PE beste Schnittleistung für jedes Material. Die Schnittgeschwindigkeit der Säbelsäge wird dabei mit Hilfe der Konstantelektronik stets gleich gehalten. Bei der Holzbearbeitung wird die Leistung durch das einfache Zuschalten der Pendelfunktion deutlich erhöht. Hochwertige Sägeblätter in zwölf untergrund- und anwendungsspezifischen Ausführungen garantieren beste Arbeitsergebnisse und hohe Standfestigkeit.
Der werkzeuglose Blattwechsel vermeidet den Fingerkontakt mit den oft sehr heißen Sägeblättern. Ebenfalls werkzeuglos kann man den Anpress-Schuh verstellen und anpassen, um so stets eine exakte Schnitttiefenkontrolle zu gewährleisten. Das Anti-Vibrations-System sorgt für ermüdungsfreies Arbeiten. Darüber hinaus verfügt die neue Säbelsäge zusätzlich über eine integrierte Einschaltsperre, die eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme verhindert.


Die neue Säbelsäge WSR 1200-PE
Die neue Säbelsäge WSR 1200-PE






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