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[Die Industrie der Steine + Erden]






Weltumsatz bei Haver & Boecker erstmalig höher als 500 Millionen D-Mark

Der Umsatz der Drahtweberei und Maschinenfabrik Haver & Boecker, Oelde, lag im Jahr 2000 bei 275,8 Millionen DM, das sind 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Beteiligungsgesellschaften und verbundenen Unternehmen trugen mit über 50 Prozent Anteil am Auftragseingang zum Ergebnis bei. Mit einem Umsatz von 110 Millionen DM wurde das Umsatzziel der Drahtweberei nicht nur überschritten, zum ersten Mal seit 1997 ist wieder eine Steigerung gegenüber dem Vorjahresumsatz erreicht worden. Die zufriedenstellende Auslastung reicht weit in das Jahr 2001.
Die weltweite Zementindustrie war auch 2000 die Schlüsselindustrie für die Maschinenfabrik, die führend im Bereich Pack- und Siebmaschinen tätig ist. Mit 43,6 Millionen DM stieg der Umsatz um stattliche 67 Prozent. Im Bereich Mineralien gab es dagegen einen Rückgang von fast 50 Prozent auf 13,5 Millionen DM bei einem mehr als verdoppelten Auftragsbestand zu Beginn 2001. Die Aufbereitungstechnik in der Maschinenfabrik Münster musste zwar einen Umsatzrückgang um knapp 30 Prozent hinnehmen, konnte jedoch die Eigenleistungen um vier Prozent steigern. Die Auslastung in Münster war das ganze Jahr gesichert.
Die Tochtergesellschaften der Maschinenfabrik nehmen an Bedeutung für eine kontinuierliche Auslastung der Fertigung zu. Die HBL in Monte Mor (Sao Paulo) konnte ihre Marktführerschaft in Brasilien weiter ausdehnen und weist mit einer Umsatzsteigerung um 17 Prozent auf 28,2 Millionen DM ein gutes Ergebnis aus. Haver Filling Systems in Conyers/USA meldet mit über 80 Prozent Steigerung auf 31,5 Millionen DM das beste Jahr seiner Geschichte. Haver France musste im Vergleich zum hervorragenden Jahr 1999 einen leichten Umsatzrückgang auf 12,7 Millionen DM hinnehmen. Ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr meldet Behn + Bates in Münster. Mit 15,5 Millionen DM konnte eine Umsatzsteigerung um über 30 Prozent realisiert werden. Ibau Hamburg erreichte eine Steigerung von fünf Prozent auf 66,5 Millionen DM. Insgesamt stellt sich die Haver & Boecker Gruppe als exportorientiertes Unternehmen dar.



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