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[Die Industrie der Steine + Erden]






Erfolgreiche Bilanz in schwierigem wirtschaftlichem Umfeld

Mitte März fand in Berlin die gemeinsame Jahresmitgliederversammlung des Fachverbandes Kies und Sand, Splitt, Mörtel und Transportbeton Nord-Ost (FANO) und des Baustoffüberwachungs- und Zertifizierungsverbandes Nord-Ost (BOV NO) statt. Ein wesentlicher Punkt in der Reflexion des Geschäftsjahres 2000 und dessen bisherige Entwicklung war die anhaltend negative Konjunktur in der gesamten Bauwirtschaft. Einschneidende Produktionsrückgänge unter erheblichem Preisdruck erfassten auch sämtliche Produktzweige Kies, Sand, Splitt, Mörtel und Transportbeton, stellte Dr. Jürgen Kranz, Geschäftsführer des FANO, fest und prognostizierte auch für das Jahr 2001 einen weiteren negativen Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung.
Neben verschiedenen InformationsveranstaItungen im vergangenen Geschäftsjahr hob Dr. Kranz in seinem Geschäftsbericht den 3. Brandenburgischen Steine- und Erdentag im Mai 2000 hervor. Im Bereich der Rohstoffgewinnung sei die Verleihung des Gütesiegels in Mecklenburg-Vorpommern an zwei Mitgliedsunternehmen ein positives Zeichen gewesen.
Der Geschäftsführer des BOV NO, Dipl.-Ing. Reinhard Kieslich, informierte über die Weiterentwicklung im verbandlichen Haupttätigkeitsfeld, der Fremdüberwachung und Zertifizierung im gesetzlich geregelten Bereich. Seit Juni 2000 wurde die unbefristete bauaufsichtliche Anerkennung als Überwachungs- und Zertifizierungsstelle für ausgewählte Bauprodukte nach der Landesbauordnung erweitert. Sie gilt nunmehr auch für
  • Beton als Abdichtungsmittel
  • Beton mit rezykliertem Zuschlag
  • Rezyklierten Zuschlag.

Schon traditionell fand am Vorabend der gemeinsamen Jahresmitgliederversammlung ein öffentliches Unternehmerforum statt, an dem auch zahlreiche Gäste aus Ministerien und Behörden teilnahmen. In seinem Vortrag über die Herausforderungen an die mittelständische Wirtschaft unter den veränderten Rahmenbedingungen im neuen Jahrtausend sah der Vizepräsident des BDI, Dr. Arend Oetker, Ressourcen und Chancen für kleine und mittlere Unternehmen vor allem in der Bildung/Ausbildung und der größeren Transparenz und Flexibilität insbesondere auch unter dem Blickpunkt der EU-Erweiterung.



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