www.steine-und-erden.net > 2000 > Ausgabe 3/00 > Die neuen Muldenkipper und Dumper

[Die Industrie der Steine + Erden]






Die neuen Muldenkipper und Dumper

Auf den ersten Blick erscheint es einfach: Nach dem Lösen und Laden muss das Material abtransportiert werden. Bei genauerer Betrachtung erweist sich jedoch auch die Transportfrage als umfassendes Thema, das sorgfältig behandelt werden muss. Allein schon für die richtige Wahl der besten Transportmethode bieten sich überraschend viele Möglichkeiten: Bandstraßen, Kettendozer, Kettenlader, Radlader im Load-and-Carry-Einsatz, Lkw, knickgelenkte Dumper und Starrrahmen-Muldenkipper - sämtlich transportieren sie Material von der Entnahmestelle zur Kippe, zur Einbaustelle, zum Brecher, zur Siebmaschine oder zur Rückverladung. Die neuen Muldenkipper und Dumper haben bei der Auswahl der richtigen Transportmittel heute oft die Nase vorn, weil sie eine flexible, wirtschaftliche und leistungsfähige Alternative bieten. Der sichere Einsatz dieser Großgeräte hängt dabei entscheidend von qualifizierten Fahrzeugführern ab, die wie Flugzeugpiloten die Verantwortung tragen. Die Hersteller unterstützen aber die Fahrer bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe, indem sie ihnen einen komfortablen Arbeitsplatz mit vielen sinnvollen unterstützenden Details bieten.


Muldenkipper und Radlader müssen optimal zusammenpassen (Foto: Caterpillar)

Die wichtigsten Parameter bei der Wahl des optimalen Transportverfahrens sind die Topografie und die Distanz zwischen der Lade- und Entladestelle, die pro Zeiteinheit zu transportierenden Mengen sowie deren Zusammensetzung und Zustand. Beispielsweise wird grobstückiger Fels aus einem Tiefgang auf andere Weise transportiert als Erdboden über eine fast ebene Fläche. Mit dem Bagger gelöster Sand wird im rauhen Gelände anders transportiert als aufgehaldete Schotterfraktionen auf befestigten Flächen. Jede Steigung, jede Kurve, jeder Meter erhöhter Fahr- und Rollwiderstand bremsen und verlangsamen die Transportgeschwindigkeit, verlangen energiefressendes, erneutes Beschleunigen, reduzieren die pro Zeiteinheit zu transportierende Menge und führen zu erhöhten Energiekosten. Die für den Transport letztendlich nutzbare Kraft hängt maßgeblich vom Gewicht auf den Antriebsrädern sowie vom Bodenschlusskoeffizient ab.Der Bodenschlusskoeffizient - und damit die nutzbare Kraft - lässt sich durchaus beeinflussen: Dumper-, Muldenkipper- oder auch Radladerreifen haben beispielsweise auf trockenem Sand nur einen Bodenschlusskoeffizient von 0,20, auf festem Boden schon 0,55, aber auf massivem Steinbruchuntergrund bereits 0,65. Noch wichtiger sind der Steigungswiderstand und der Gefälleschub: Aufwärtsfahrende Dumper und Muldenkipper sollten besser etwas weitere Umwege als extrem steile Passagen befahren. Sogar das aufwendige Abtragen, Einschneiden und Durchtunneln zu überfahrender Hügel kann sich lohnen. Der Anlage von Fahrwegen und deren Pflege kommt somit eine ganz ausschlaggebende Bedeutung für den wirtschaftlichen Einsatz von Muldenkippern und Dumpern zu. Bei sehr kurzen Distanzen kann sich der Massentransport mit Lkw, Dumpern oder Muldenkippern schnell als unwirtschaftlich erweisen, da die Fahrzeuge fast nur noch an der Lade- und Entladestelle stehen und kaum noch ihre eigentliche Aufgabe - die Transportarbeit - verrichten. Mit größerer Distanz aber können Muldenkipper und Dumper wirtschaftlich eingesetzt werden. Dann kommt dem Zusammenspiel der Transportfahrzeuge und dem Ladegerät eine entscheidende Bedeutung bei. Beide Geräte müssen hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit exakt aufeinander abgestimmt sein.


CAT-Knicklenker der Serie II (Foto: Zeppelin Baumaschinen/HHC) Stephen Newhouse, Verkaufsmanager für Cat-Knicklenker, erläutert die Vorteile der neuen Hinterachsaufhängung (Foto: Zeppelin Baumaschinen/HHC)

 

Neue Caterpillar - Knicklenker der Serie E II

Auch im dicksten Brei bewähren sich die neuen Caterpillar-Knicklenker der Serie E II, die kürzlich im Norden Englands vorgestellt wurden. Die vier Cat-Knicklenker der Serie E II mit Nutzlasten von 22,7 bis 36,3 t bieten umfangreiche Neuerungen und Verbesserungen. Die Pkw-ähnlichen Komfort-Fahrerhäuser wurden mit neuem Instrumentenfeld, neig- und höhenverstellbarem Lenkrad und luftgefedertem Caterpillar-Schalensitz ausgestattet. Die neue lastgesteuerte Lenkung sorgt für eine verbesserte Kontrolle über die Maschine während der Fahrt und für ein besseres "Fingerspitzengefühl" beim Lenken. Das elektronische Überwachungssystem EMS II ermöglicht noch praxisgerechtere Kontrollen. Neue Cat-Motoren mit elektronisch geregeltem Einspritzsystem bieten beim D350E II und beim D400E II bestmögliche Leistung und Kraftstoffnutzung und dadurch auch weniger Schadstoffemissionen. Die automatische Cat-Getriebeschaltung mit Gangvorwahl wird über ein Mikroprozessorsystem der dritten Generation gesteuert. Die Knicklenker, die beladen zwischen 44 und 63 t wiegen, beschleunigen auf Geschwindigkeiten von über 50 km/h.Die Knicklenker verfügen über größere Federbeine für besseres Fahrverhalten und einen um 30 Prozent geringeren Hydraulikdruck. Bei der neuen Hinterradaufhängung ersetzen mechanisch wirkende Verbundlenker die bisher verwendete hydraulische Aufhängung. Dadurch wird die Lebensdauer der Bauteile verlängert und eine größere Achspendelung erreicht, damit alle vier Hinterräder stets sicheren Bodenkontakt haben. Eine neue, direktverbundene mittlere Achse erübrigt den seperaten Antriebsstrang zur 3. Achse, wodurch insgesamt ein höherer Wirkungsgrad erzielt wird. Ein neuartiges Differenzialsperrsystem mit hundertprozentiger Sperrwirkung sorgt auch bei schlechtesten Bodenbedingungen für guten Bodenschluss. Neugeformte Mulden und Muldenheizungen verbessern den Materialfluss, so dass auch bindiges Material sauber und zügig abgekippt werden kann. Mit einer neuen Muldenhubsteuerung kann der Fahrer die Abkippgeschwindigkeit beim Verteilen des Materials oder Abkippen in den Übergabetrichter variieren.


(Foto: Terex Equipment Limited) Komatsu Starr-Rahmenkipper HD 325-6 (Foto: Schlüter Baumaschinen GmbH/OB)

 

Fahrerkomport im Terex TR35 erhöht

Der neue geländegängige Terex-Muldenkipper TR 35 mit einer Nutzlast von 32 Tonnen wurde erheblich aufgerüstet und bietet damit jetzt dem Fahrer leichtere Bedienung und erhöhten Komfort. Die neue "FOPS-Kabine" mit erweitertem Glasbereich, Windschutzscheibe mit positivem Neigungswinkel und niedriger gelegtem Armaturenbrett erhöht das Sichtfeld des Fahrers nach außen. Verbesserte, ergonomischere Instrumente, Steuer- und Regelsysteme, ein weiches, verstellbares Lenkrad, größere Beinfreiheit und ein luftgefederter Sitz gewährleisten mehr Komfort für Fahrer jeder Größe. Die Kabine ist darüber hinaus vollständig isoliert, so dass Geräusche und Wärme den Fahrer weniger belasten. Zu den Standardfunktionen zählen jetzt Klimaanlage, Radio- und Kassettengerät, servobetätigte Kippsteuerung auf Fingerdruck, elektrische Fensterheber und Armstütze an der Fahrertür, leistungsstarke Heizung/Defroster, eine herunterziehbare Jalousie auf ganzer Breite, Glastür auf der Beifahrerseite, Ablagefach und Getränkehalter.Die neuen Elektroanlagen entsprechen der Wasserdichtigkeitsnorm IP 67, und alle Hydraulikfittings sind O-Gleitringdichtungen, die eine positive Abdichtung gewährleisten. Tachometer, Drehzahlmesser und andere Instrumente werde jetzt elektronisch gesteuert und sind damit zuverlässiger. Ein vom Fahrer bedientes Ventil für nasse/trockene Straßen senkt den vorderen Bremsdruck um 50 Prozent, so dass das Fahrzeug auch auf schlüpfrigen Wegen besser beherrscht wird.

 

Neue Komatsu-Muldenkipper in Betrieb gegangen

Im Schotterwerk Westereiden in Anröchte-Berge werden die anstehenden Transportaufgaben durch Komatsu-Muldenkipper übernommen. Zwei neue Komatsu-Starr-Rahmenkipper HD325-6 sind dort jetzt in Betrieb und ersetzen die bisher zwischen Bruchwand und Brecher pendelnden straßentauglichen Sattelzüge. Nach intensiven Vergleichstests lieferte der Komatsu-Händler Schlüter aus Erwitte zwei 40 t tragende Komatsu-Muldenkipper mit standardmäßigen 27-m3-Mulden, die von 364 kW/495 PS starken Komatsu-Turbomotoren angetrieben werden.Täglich sind die beiden Fahrzeuge bis zu zehn Stunden im Einsatz. Die Distanz zwischen Ladestelle und Brecher beträgt 1.100 m - eine für den Einsatz von SKW-Kippern typische Entfernung.Die Komatsu-Muldenkipper warten serienmäßig mit Rahmenverstärkungen an den besonders belasteten Punkten auf, verfügen über langen Radstand für ruhige Fahrt und ölgekühlte Lammellenbremsen. Der sparsame Sechszylinger-Turbomotor mit Ladeluftkühlung überträgt sein Drehmoment (221 kNm bei 1.400 min-1) an ein K-Atomics-7-Gang-Lastschaltgetriebe, das vollautomatisch ohne Zugkraftunterbrechung schaltet. In das Getriebe ist ein Retarder für das verschleißfreie Bremsen auf langen Gefällestrecken integriert. Wichtig auch die hydropneumatische Federung für deutlich verbesserten Komfort und minimierten Verschleiß der Bridgestone-Bereifung (Größe 18.00-33-28PR). Die beheizte Mulde des HD325 weist etwa 3,43 m Bordwandhöhe auf und ist von Radladern in vier bis fünf Ladespielen zu beladen. Boden und Wände bestehen aus 19 bzw. 9 mm starken hochverschleißfesten Blechen. Die besonders beanspruchte Stirnwand ist 12 mm stark. Laut Komatsu ist der verwendete Stahl härter als bei vergleichbaren Maschinen, wodurch die Mulden im normalen Einsatz quasi wartungsfrei sind.


Euclid-Muldenkipper R32C (Foto: Volvo Construction Equipment Europe) Volvo A40 (Foto: Volvo Construction Equipment Europe)

 

Kögel-Rundmulde erobert neues Marktsegment

Neu im Kögel-Produktprogramm ist die halbrunde Stahl-Hinterkippermulde für Vierachs-Lkw-Fahrgestelle. Mit der konstruktiven Anpassung der bewährten Hinterkippsattelanhänger mit Stahl-Halbrundmulde steigt Kögel nun auch in das Marktsegment der Kipp-aufbauten für Vierachs-Lkw-Fahrgestelle ein. Bereits seit Jahren bewährt sich im Bereich der Kippsattelanhänger die Kögel-Stahl-Halbrundmulde, die aus hochverschleißfesten Stahlblechen mit einer speziellen Fertigungstechnologie hergestellt wird. Ihre Vorteile:

  • Mehr Nutzlastgewinn durch geringeres Eigengewicht der halbröhrenförmigen Muldenkonstruktion.
  • Hohe Beulfestigkeit durch ein speziell entwickeltes Dämpfungssystem, das zusätzlich durch den flachen Einschüttwinkel, in dem das Schüttgut bei der Beladung auf die Seitenwände fällt, unterstützt wird.
  • Die Standsicherheit wird durch die Zwangs-Zentrierwirkung, die durch die besondere Halbröhrenform erzeugt wird, erhöht.
  • 16 Kubikmeter Fassungsvermögen erlauben wirtschaftlichen Transport, auch bei leichteren Schüttgütern.

 

Volvo mit breitem Angebot

Die Vertriebsgesellschaften von Volvo-Baumaschinen gehören zu den wenigen Anbietern, die je nach Einsatzschwerpunkt unterschiedliche Lade- und Transportsysteme zur Verfügung stellen können. Die von Volvo betriebenen Muldenkipper der Marke Euclid eignen sich für Nutzlastgrößen von 32 t an aufwärts. Sie können von Großladern und Hydraulikbaggern je nach Aufgabenstellung und Materialart beladen werden.Die kürzlich in den deutschen Markt eingeführten Euclid-Muldenkipper der unteren Traglastklassen sind mit Niederemissionsmotoren der neuesten Generation ausgerüstet. Der Euclid R32C (Nachfolger des Modells R32) wird ab sofort von einem Volvo-Turbodiesel mit Ladekühler des Typs TD122KFE mit 278 kW/378 PS und einem Drehmoment von 1600 Nm bei nur 1.400 U/min angetrieben. Bei einer maximalen Ladekapazität der robusten Mulde von 21 m kann je nach Materialart eine Nutzlast von 32,6 t aufgenommen werden. Mit einer Gesamtbreite von 3,6 m eignet sich der R32C bestens für Transportaufgaben auf schmalen Pisten in Gewinnungsbetrieben und Erdbaustellen. Seine Maximalgeschwindigkeit wird mit 57 km/h angegeben. Auch das neue Antriebsaggregat des nächstgrößeren Muldenkippers, des R36C, entspricht jetzt der modernsten Niederemissionstechnologie. Den Konstrukteuren dieses ebenfalls turbogeladenen Volvo-Dieselmotors mit Ladeluftkühler ist das Kunststück gelungen, die Maschine wesentlich abgasärmer und gleichzeitig zehn Prozent leistungsfähiger als das Vorgängermodell zu konzipieren. Mit 484 PS Leistung verhilft der neue Motor dem R36C zu einer Spitzengeschwindigkeit von 63 km/h. Die Ladekapazität liegt bei 23,5 m3. Die neuen Euclid-Muldenkipper verfügen außerdem über ein Hochleistungskühlsystem für das Getriebe. Beide Modelle zeichnet die niedrige Ladehöhe der Mulden aus, eine Eigenschaft, die gerade in kleinen und mittelgroßen Steinbrüchen sehr geschätzt wird.Bei den knickgelenkten Dumpern hat Volvo in der Leistungsklasse von 20 t bis 40 t seine Marktposition als Weltmarktführer weiter ausgebaut. Dieses von Volvo entwickelte Fahrzeugkonzept, das ursprünglich für den reinen Erdbau vorgesehen war, erfreut sich mittlerweile auch in der Steine und Erden-Industrie wachsender Beliebtheit. Gerade wenn Abraummassen über schwierigen Untergrund befördert werden müssen, sind die Knicklenker dank unerreichter Geländegängigkeit von keinem anderen Fahrzeugsystem zu schlagen. Der knickgelenkte Dumper kann immer den kürzesten Weg zwischen zwei Punkten einschlagen, d. h. er benötigt keine aufwendigen Baustraßen. Das besondere Merkmal des knickgelenkten Dumper ist die Verbindung von Vorder- und Hinterrahmen durch das Knick-Drehgelenk. Dabei ermöglicht das Knickgelenk eine Bewegung um die senkrechte Achse beim Lenken und das Drehgelenk ein Verdrehen der beiden Rahmeneinheiten im Verhältnis zueinander um die Längsachse. Die Beanspruchung des Rahmens bei Geländefahrt wird drastisch herabgesetzt - ein ständiger Bodenkontakt der Räder auch bei großen Unebenheiten ist möglich.


Stahl-Halbrundmulde (Foto: Kögel AG Fahrzeugwerke)

 

Neue Komatsu-Muldenkipper in Betrieb gegangen

Im Schotterwerk Westereiden in Anröchte-Berge werden die anstehenden Transportaufgaben durch Komatsu-Muldenkipper übernommen. Zwei neue Komatsu-Starr-Rahmenkipper HD325-6 sind dort jetzt in Betrieb und ersetzen die bisher zwischen Bruchwand und Brecher pendelnden straßentauglichen Sattelzüge. Nach intensiven Vergleichstests lieferte der Komatsu-Händler Schlüter aus Erwitte zwei 40 t tragende Komatsu-Muldenkipper mit standardmäßigen 27-m3-Mulden, die von 364 kW/495 PS starken Komatsu-Turbomotoren angetrieben werden.Täglich sind die beiden Fahrzeuge bis zu zehn Stunden im Einsatz. Die Distanz zwischen Ladestelle und Brecher beträgt 1.100 m - eine für den Einsatz von SKW-Kippern typische Entfernung.Die Komatsu-Muldenkipper warten serienmäßig mit Rahmenverstärkungen an den besonders belasteten Punkten auf, verfügen über langen Radstand für ruhige Fahrt und ölgekühlte Lammellenbremsen. Der sparsame Sechszylinger-Turbomotor mit Ladeluftkühlung überträgt sein Drehmoment (221 kNm bei 1.400 min-1) an ein K-Atomics-7-Gang-Lastschaltgetriebe, das vollautomatisch ohne Zugkraftunterbrechung schaltet. In das Getriebe ist ein Retarder für das verschleißfreie Bremsen auf langen Gefällestrecken integriert. Wichtig auch die hydropneumatische Federung für deutlich verbesserten Komfort und minimierten Verschleiß der Bridgestone-Bereifung (Größe 18.00-33-28PR). Die beheizte Mulde des HD325 weist etwa 3,43 m Bordwandhöhe auf und ist von Radladern in vier bis fünf Ladespielen zu beladen. Boden und Wände bestehen aus 19 bzw. 9 mm starken hochverschleißfesten Blechen. Die besonders beanspruchte Stirnwand ist 12 mm stark. Laut Komatsu ist der verwendete Stahl härter als bei vergleichbaren Maschinen, wodurch die Mulden im normalen Einsatz quasi wartungsfrei sind.

 

Kögel-Rundmulde erobert neues Marktsegment

Neu im Kögel-Produktprogramm ist die halbrunde Stahl-Hinterkippermulde für Vierachs-Lkw-Fahrgestelle. Mit der konstruktiven Anpassung der bewährten Hinterkippsattelanhänger mit Stahl-Halbrundmulde steigt Kögel nun auch in das Marktsegment der Kipp-aufbauten für Vierachs-Lkw-Fahrgestelle ein.Bereits seit Jahren bewährt sich im Bereich der Kippsattel-anhänger die Kögel-Stahl-Halbrundmulde, die aus hochverschleißfesten Stahlblechen mit einer speziellen Fertigungstechnologie hergestellt wird. Ihre Vorteile:

  • Mehr Nutzlastgewinn durch geringeres Eigengewicht der halbröhrenförmigen Muldenkonstruktion.
  • Hohe Beulfestigkeit durch ein speziell entwickeltes Dämpfungssystem, das zusätzlich durch den flachen Einschüttwinkel, in dem das Schüttgut bei der Beladung auf die Seitenwände fällt, unterstützt wird.
  • Die Standsicherheit wird durch die Zwangs-Zentrierwirkung, die durch die besondere Halbröhrenform erzeugt wird, erhöht.
  • 16 Kubikmeter Fassungsvermögen erlauben wirtschaftlichen Transport, auch bei leichteren Schüttgütern.




Inhaltsverzeichnis Ausgabe 3/00 | Zurück zu unserer Homepage