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Bilanzkonferenz zur Prävention von Muskel- und Skeletterkrankungen

Wie in allen anderen Industrieländern sind auch in der Bundesrepublik Deutschland Muskel- und Skeletterkrankungen die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Ausfalltage bei den Beschäftigten. 1998 verursachten diese Erkrankungen fast 29 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage. Diese Problematik steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung, die der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften in Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsgenossenschaften am 25. Oktober 2000 in der Schwabenlandhalle Fellbach bei Stuttgart durchführen wird.
Die Veranstaltung mit dem Titel "Belastungen des Muskel- und Skelettsystems bei der Arbeit - Bilanz und Perspektiven für eine erfolgreiche Prävention" findet im Rahmen der Europäischen Woche statt. Ziel der Europäischen Woche ist es, Präventionsmaßnahmen im Hinblick auf arbeitsbedingte Muskel- und Skelettdeformationen zu fördern. Die Europäische Woche, die von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in Bilbao organisiert wird, findet im Oktober 2000 in den fünfzehn Mitgliedstaaten statt. Mit ihrer Veranstaltung wollen die Berufsgenossenschaften anhand praxisnaher Beispiele aus Klein- und Mittelbetrieben verschiedener Branchen aufzeigen, welche Belastungssituationen es gibt und welche Maßnahmen zur Vorbeugung arbeitsbedingter Muskel- und Skeletterkrankungen ergriffen werden können. Workshops mit anschließender Plenumsdiskussion sowie eine Kontaktbörse stellen einen intensiven branchenübergreifenden Erfahrungsaustausch sicher.Die Veranstaltung wendet sich vorrangig an Unternehmer mit Klein- und Mittelbetrieben. Die Beratung und Unterstützung dieser Unternehmen, die nicht über betriebliche integrierte Arbeitsstrukturen wie Großbetriebe verfügen, aber mit einem Anteil von mehr als 90 Prozent das Bild der deutschen Wirtschaft maßgeblich prägen, ist seit langem ein Schwerpunkt der berufsgenossenschaftlichen Tätigkeit. Mit der Veranstaltung werden aber auch Arbeitnehmervertreter, Sicherheitsfachkräfte, Betriebsärzte sowie Vertreter weiterer Arbeitsschutzorganisationen gezielt angesprochen.Weitere Informationen zum Kongress sind im Internet unter www.hvbg.de abrufbar.





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