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[Die Industrie der Steine + Erden]






Der Tag der Sicherheitsbeauftragten

Dipl.-Ing. C. Schütte

Im Zementwerk Lengerich der Dyckerhoff Zement GmbH wird seit Jahren erfolgreiche Sicherheitsarbeit betrieben. Seit es den Sicherheitswettbewerb des Vereins Deutscher Zementwerke - V D Z - gibt, belegte das Zementwerk Lengerich häufig einen der vorderen Plätze der Rangliste. Goldene, silberne und bronzene Plaketten, verliehen vom - V D Z - für den ersten, zweiten und dritten Platz der Rangliste des jeweiligen Jahres, zieren eine Wand in der Kantine des Werkes. Auf diesen Erfolg ist man - und das ist verständlich - sehr stolz. Ein derart ausgezeichnetes Ergebnis erreicht man nicht durch Einzelaktionen, sondern durch ständige und tatkräftige Bemühungen von Leitung und Belegschaft um Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.An diesem Erfolg sind auch die Sicherheitsbeauftragten beteiligt. Wie wir wissen, soll der Sicherheitsbeauftragte laut Unfallverhütungsvorschrift den Unternehmer bei der Durchführung des Unfallschutzes unterstützen und beraten. Darüber hinaus soll er auf kollegialer Basis seine Kollegen zur Benutzung der persönlichen Schutzausrüstung anhalten und auch sonst helfen, die Arbeit sicherer zu machen. Verständlich, daß für diesen "Job" nicht jeder zu begeistern ist. Um so mehr muß eine Motivation für Sicherheitsbeauftragte erfolgen. Auch hier sind die Werke der Dyckerhoff-Gruppe aktiv.In regelmäßigen Abständen veranstalten die Werke Geseke, Lengerich und Neubeckum einen "Tag für den Sicherheitsbeauftragten". Im Jahre 1997 wurde dieser Tag beispielsweise vom Werk Lengerich durchgeführt. Die Sicherheitsbeauftragten der Werke Geseke und Neubeckum trafen gegen 10.45 Uhr mit einem Bus in Lengerich ein. Hier wurde zunächst eine gemeinsame Arbeitsschutzausschußsitzung abgehalten. Die Sicherheitsbeauftragten wurden vom Werkleiter, Herrn Dr. Matthäe, begrüßt. Herr Dr. Matthäe bedankte sich auch für die Mitarbeit der Sicherheitsbeauftragten. Nachfolgend wurden Unfälle besprochen und angeregt diskutiert.Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging die Fahrt zur Preussag nach Ibbenbüren. Die Preussag betreibt hier ein Bergwerk. Neben dem Bergwerk ist ein Kraftwerk der RWE angesiedelt. Die Sicherheitsfachkräfte der Preussag informierten die Sicherheitsbeauftragten über ihre Sicherheitsarbeit im Bergbau und im Übertagebetrieb. Nach diesen Informationen war die Möglichkeit gegeben, entweder den Untertagebetrieb oder das Kraftwerk zu besichtigen.Für die Sicherheitsbeauftragten brachte dieser Tag viele positive Anregungen und Informationen. Bei einem gemeinsamen Abendessen fand der "lnformationstag" einen angenehmen Ausklang.Die StBG meint: Zur Nachahmung empfohlen!

Anschrift des Verfassers:
Steinbruchs-Berufsgenossenschaft, Theodor-Heuss-Str. 160, D-30853 Langenhagen


Dyckerhoff im Internet
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