Technik

Meiller auf der Bauma 2016

Auf die Details kommt es an

Das Unternehmen präsentiert den Fachbesuchern mit 13 Fahrzeugen und Aufbauten auf dem eigenen Messestand (neuer Standplatz: Freigelände N918) und mit weiteren Produkten bei Lkw-Herstellern ein breites Spektrum seiner Produktpalette.

Nach den Dreiseiten- und Sattelkippern wird jetzt das Hinterkipper-Programm erneuert. Die schweren Fahrzeuge mit drei, vier und mehr Achsen plus Hinterkipp-Mulde zeigen ihre Vorteile beim schnellen Umschlag von großvolumigem Schüttgut und dort, wo hohe Nutzlast gefragt ist. Damit eignen sie sich hervorragend für vergleichsweise harte Einsätze in den Bereichen Abbruch, Aushub oder größere Erdbewegungen. Mit der neuen Hinterkipper-Generation erweitert der Hersteller sein Angebot. Neue Light-, Medium- und Heavy-Varianten bieten eine größere Vielfalt und erfüllen die individuellen Kundenanforderungen. Ergänzend dazu die Basic-Modelle, die Meiller für preissensible Märkte bereithält.

Nutzlastoptimiert oder universell

Wer weniger Eigengewicht bewegt, spart wertvollen Kraftstoff und darf auf der Straße mehr Schüttgut transportieren. Ein Fall für die nutzlastoptimierten Light-Varianten P430 der neuen Hinterkipper-Generation von Meiller, sie bringen 300 Kilogramm weniger als ihre Vorgänger auf die Waage. Das Ergebnis: Die neuen Meiller-Kipper können Fuhre für Fuhre über 1,5 Prozent mehr Nutzlast transportieren. Die universell einsetzbaren Kipper vom Typ P436, ausgelegt für 36 Tonnen Nennlast, sparen gegenüber vergleichbaren Vorgängermodellen immerhin 150 Kilo. Optisches Merkmal der neuen Kipper ist die um 125 Millimeter niedrigere Bauform. Diese beginnt bei einem schlankeren Hilfsrahmen und setzt sich mit einer bauchigeren Muldenform fort.

Da die Seitenwände nahezu senkrecht stehen, kommen sie ohne Verzicht auf Stabilität mit reduzierten Wandstärken aus. Der Fahrzeugschwerpunkt und die Beladehöhe werden deutlich abgesenkt. Damit reduziert sich auch die Fallhöhe des Schüttguts, nebenbei lassen sich zudem Prallschäden an der Mulde reduzieren.

An den neuen Meiller-Hinterkippern wurde jeder Bolzen neu durchdacht. Die Kippfunktion wurde mit neuen Kipplagern und Verschlüssen verbessert, schon bei 3 Grad Kippwinkel öffnet sich die Pendelklappe – ein wesentlicher Beitrag zu mehr Kippstabilität und mehr Sicherheit. Ganz ohne Verschlüsse kommt die neue hydraulische Rückwand aus, die sich aktiv durch den Fahrer und je nach Einsatz schon vor dem Kippvorgang weit öffnen lässt. An der neuen Stirnwand lassen sich verschiedene Schutzdachsysteme und Planenträger montieren oder nachrüsten.

Heavy-Duty-Kipper versus Dumper

Mit den neuen Kippern (P450) im Heavy-Duty-Segment belebt Meiller die Diskussion „Kipper oder Dumper“ neu. Mit den neuen Hinterkipper-Aufbauten werden die überschweren Kipper-Lkw noch leistungsfähiger. Der neue Hilfsrahmen und die bauchigere Muldenform senken den Fahrzeugschwerpunkt, gezielt wird die Stabilität erhöht. Mit echten 28 Kubikmetern haben die Meiller-Kipper gleiche Umlaufkapazitäten wie Dumper-Konzepte, je nach Fahrstrecke spielen die LKW ihre Vorteile voll aus - ihre Umlaufgeschwindigkeit ist höher. Leer und teilbeladen dürfen sie auf der Straße fahren, eine Verlegung des Einsatzortes vollzieht sich ohne Schwer- oder Sondertransport.

Kipper
Neues Design, optimierte Technik: Die ausgestellten Meiller-Kipper bauen niedriger und sind dafür bauchiger gestaltet.
 
Weitere Informationen

www.meiller.com

Stand: FN.918