Arbeitssicherheit

Zweites Re-Audit für Steinbruch Kusser-Brandl

Als einer der ersten Steinbruchbetriebe und als erster familiengeführter Steinbruchbetrieb mit weniger als zehn Mitarbeitern wurde Kusser-Brandl Naturstein von der BG RCI mit dem Gütesiegel „Sicher mit System“ zertifiziert. Anfangs gehörte der Steinbruch, der heute von der Firma Kusser-Brandl Naturstein betrieben wird, zur Firmengruppe Georg Kusser. Diese betrieb im Raum Hauzenberg im südlichen Bayerischen Wald zahlreiche Granitsteinbrüche. Damals, in den 1950er-Jahren, wurden in diesem Steinbruch in Sonnen von zahlreichen Steinhauern Produkte für den Straßenbau, wie Pflastersteine, produziert. 1995 wurde dieser Steinbruch dann aus dem Familienkonzern ausgegliedert und als Kusser-Brandl Naturstein GmbH weitergeführt. Anders als in früheren Zeiten, als der Steinbruch hauptsächlich zur Werksteingewinnung genutzt wurde, wird der dort gewonnene Granit heute ausschließlich zu Schotter und Splitt weiterverarbeitet. Diese Produkte werden in die nähere Umgebung, aber auch nach Österreich, in das benachbarte Mühlviertel, bis hin nach Linz, geliefert. Die jährliche Produktion beträgt 200.000 bis 250.000 Tonnen im Jahr.

Klein, aber oho

Einschließlich des Unternehmers, Matthias Brandl, sind in dem Steinbruch insgesamt fünf Mitarbeiter beschäftigt. „Mit dem Gütesiegel Sicher mit System haben wir eine Bestätigung dafür bekommen, dass wir die gesetzlichen Vorgaben für unseren Betrieb einhalten. Dies haben wir gegenüber dem Auditor der BG RCI nachgewiesen. Dadurch hat sich in meinen Augen die Rechtssicherheit beim Betrieb der Firma deutlich erhöht“, so Matthias Brandl. „Natürlich war auch die mit der Zertifizierung verbundene Prämie ein weiterer Anreiz für uns, die Zertifizierung anzustreben.“

Von links: Dr. Hansmartin Reimann (BG RCI), Sebastian Töpfl (Betriebsleiter), Matthias Brandl (Unternehmer).
Von links: Dr. Hansmartin Reimann (BG RCI), Sebastian Töpfl (Betriebsleiter), Matthias Brandl (Unternehmer).