Technik

Förderbandsysteme und -komponenten von Flexco

Sauber, ohne Verluste und immer in der Spur

Erfüllen Förderbandanlagen die geforderten Standards, und lassen sich Prozesse sogar noch verbessern? Auf der Bauma zeigt die Flexco Lösungen, mit denen Betreiber die vier Hauptursachen für mögliche Probleme – Materialrücktrag, Bandschieflauf, Materialverlust und Bandschlupf – beseitigen oder von vornherein vermeiden können.

Zu den Neuentwicklungen gehört der Sekundärabstreifer FMS. Geeignet ist dieser für mittelschwere Anwendungen. Während ein Kopfabstreifer das grobe Material entfernt, kümmert sich der FMS um die Feinreinigung. Dies erhöht die Reinigungswirkung der Förderbandabstreifer, die so in vielen Fällen mehr als 90 Prozent des Rücktrags entfernen können. Die Klingen des Sekundärabstreifers FMS bestehen aus beschichtetem Hartmetall. Damit eignet er sich für Anwendungen im Bergbau mit Bandgeschwindigkeiten von maximal fünf Metern in der Sekunde und für Bandbreiten von 450 bis 1.800 mm. Ein Spannsystem sorgt für den optimalen Kontakt der Klinge mit dem Förderband.

Materialverluste verhindern

Ein wichtiger Schritt, Materialverluste zu verhindern, ist es, die Führung des Transportbands zu korrigieren. Für diese Fälle bietet Flexco verschiedene Bandzentriersysteme an. Diese erkennen einen Schieflauf und richten das Band wieder korrekt aus. Dazu zeigt Flexco den PT Pro Belt Trainer. Dessen Dreh-Kipp-Bewegung führt das Band beim Abwandern immer zurück in die richtige Position. Der Bandzentrierer eignet sich für reversierbare Bänder mit Bandgeschwindigkeiten von bis zu sieben Metern in der Sekunde. Zum Einsatz kommt er sowohl in feuchter als auch in trockener Umgebung. Die Standardgrößen dieser Baureihe eignen sich für Bandbreiten von 450 bis 2.400 Millimetern.

Premiere für Bandzentrierstation

Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert Flexco auf der Bauma die neue Bandzentrierstation PT Pro EZ. Ausgestattet wie der PT Pro Belt Trainer, eignet sie sich für leichte bis mittlere Anwendungen und für reversierbare Bänder mit bis zu 1.200 Millimeter Bandbreite. Betreiber von Förderanlagen können sie auch bei Bändern mit verschlissenen oder beschädigten Kanten einsetzen. Das Besondere an PT Pro EZ: Die Rolle für die Bandführung ist schon im Standard mit Polyurethan beschichtet. Um Materialverlust zu vermeiden, liefert Flexco Prallbetten, die die Fallgeschwindigkeit des Förderguts abbremsen. Auf der Messe präsentiert der Anbieter die Prallbetten vom Typ EZIB. Der Betreiber kann diese durch den verstellbaren Muldenwinkel einfach spezifizieren und montieren. Die Produktreihe ist mit Standardbauteilen ausgestattet. Das macht sie effektiv und erschwinglich. Die Prallleisten aus dem zähen ultrahochmolekularen Polyethylen (PE-UHMW) absorbieren die Prallkraft des fallenden Materials, während die äußere Schutzleiste, die ebenfalls aus PE-UHMW besteht, die Ladezone abdichtet. Geeignet ist dieses System für leichte und mittlere Beanspruchungen. Erhältlich sind die Prallbetten nun auch mit Längen von 600 und 1.200 Millimetern. Kombiniert mit Gleitbetten von Flexco lassen sie sich zu ganzheitlichen Ladezonensystemen ausbauen.

Bandzentriersystem
Das Bandzentriersystem PT Pro Belt Trainer erkennt einen Schief-lauf des Bands und führt es beim Abwandern immer zurück in
die richtige Position. Dafür sorgt die Dreh-Kipp-Bewegung.
 
Weitere Informationen

www.flexco.com

Stand: Halle B2.251