Industrienachrichten

Gipsindustrie nominiert für Rohstoffeffizienz-Preis

Das Recyclingkonzept der Forschungsvereinigung der Gipsindustrie e. V. erhielt eine Nominierung für den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2013 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Der unter Leitung der Deutschen Rohstoffagentur vergebene Preis ging in der Kategorie Forschungseinrichtung in diesem Jahr an das Sächsische Textilforschungsinstitut e. V., Chemnitz.

„Unsere Glückwünsche gelten natürlich dem Preisträger für seine überzeugende Entwicklung. Wir sehen es auch als Auszeichnung an, mit unserer Option für die Kreislaufwirtschaft bei Gips in die Runde der nur drei Nominierten vorgestoßen zu sein“, erklärte Holger Ortleb, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Gipsindustrie e. V. und der Forschungsvereinigung der Gipsindustrie e. V., nach der Preisverleihung.

Das Recyclingkonzept der Gipsindustrie

Nominiert wurde die Forschungsvereinigung der Gipsindustrie mit ihrem Konzept, wonach bislang in niedrigwertigen Einsatzgebieten verwertete Gipsabfälle zukünftig höherwertig eingesetzt werden können. Diese Gipsabfälle entstehen einerseits als Schnittreste bei der Verarbeitung von Gipsplatten auf der Baustelle oder bei Fertighausherstellern, fallen andererseits aber auch als Abbruch beim Rückbau von Altgebäuden an. Aufgrund umfangreicher Investitionen in die Gipswerke lässt sich der „alte neue“ Rohstoff gleichwertig neben den sonst üblichen Rohstoffen Naturgips und REA-Gips in der Produktion von neuen Gipsprodukten einsetzen.

 
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