Technik

Erweiterung und neuer Belag für die Raststätten Riedener Wald

Mehr Platz für Ruhepausen

Täglich rollen rund 45.000 Pkw und etwa 12.000 Lkw über die A7 bei Würzburg. Viele von Ihnen nutzen die Raststätten – ob für vorgeschriebene Ruhezeiten oder geplante Pausen. Die bisherigen Kapazitäten reichten jedoch für die hohe Nachfrage nicht mehr aus.

Deshalb beschloss das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtplanung, das Parkplatzangebot zu erweitern. Ein Schwerpunkt: die beiden Raststätten Riedener Wald Ost und Riedener Wald West. Vor dem Ausbau lag der Bedarf entlang der A7 laut einer Stellplatzerhebung für Lkw aus dem Jahr 2008 um das Dreifache höher als das Angebot.

Doch nicht nur in die Erweiterung wurde investiert. Auch die stark belasteten Fahrbahnoberflächen, die Zu- und Abfahrten und Parkbereiche der Raststätten wurden saniert. Für den Ausbau wurde vermehrt Beton als Baustoff für die Beläge eingesetzt.

Vor allem im Bereich der Parkplätze und den Zufahrten für den Schwerlastverkehr wurde er verwendet. Beton weist eine längere Lebensdauer und einen geringeren Wartungsbedarf auf. Am Ende des Ausschreibungsprozesses fiel die Wahl auf Heidelberger Beton.

Zweistufiger Ausbau

Bei der ersten Baumaßnahme zwischen März und Dezember 2011, bei der die Fahrbahnsanierung und Erweiterung der Raststätte Riedener Wald West erfolgte, wurde der Beton von der Gebrüder Stolz GmbH & Co. KG verarbeitet.Während die Fahrbahnen mit einem Fertiger erstellt wurden, mussten die Parkbereiche aus Beton aufgrund der komplexeren Geometrie händisch bearbeitet werden.

Die Bereiche der Ostseite wurden zwischen März und Oktober 2012 ausgebaut und erneuert. Hier übernahm das Unternehmen Heilit+Woerner Bau GmbH im Auftrag der Stratebau den Einbau der Betone. Die Stellflächen aus Beton wurden mit einem eigens von Heilit+Woerner entwickelten und hergestellten Betoneinbauzug errichtet. Er übernahm den Großteil der Einbauarbeiten und wurde durch den händischen Einbau auf geometrisch schwierigen Flächen ergänzt.

Fit für mehr Verkehr

Mit den neuen Stellplätzen und einer sanierten Fahrbahn wurden die beiden Raststätten Riedener Wald Ost und West  für die weiter steigende Anzahl an Pkw und Lkw auf der A7 fit gemacht. Dass zusätzlich zu den neuen Fahrbahnen und Parkmöglichkeiten auch noch das Raststätten-Gebäude Riedener Wald West für rund zwei Millionen Euro erneuert wurde, steigert deutlich den Komfort. Ein Komfort, der auch beim Befahren der neuen Flächen bemerkbar ist.

Vor allem für den Schwerlastverkehr: Denn auch bei großer Hitze und starker Belastung entstehen auf den neuen Betonflächen keine Fahrrillen und damit keine der bekannten Schäden auf den Fahrbahnen.

Parkbereich der Raststätte Riedener Wald
Auch die stark belasteten Parkbereiche der Raststätten Riedener Wald wurden im Zuge des Ausbaus mit Beton saniert. // Bildquelle: HeidelbergCement/Fuchs
 
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