Industrienachrichten

Baustoffindustrie blickt vorsichtig optimistisch in die Zukunft

Bereits zum neunten Mal hat die Managementberatung Homburg & Partner gemeinsam mit der Fachzeitschrift „baustoffmarkt“ Führungskräfte in Marketing und Vertrieb in der deutschen Baustoffindustrie zu ihren Konjunkturerwartungen befragt.

Im Mittelpunkt der Studie standen die vergangene und die zukünftig erwartete Geschäftsentwicklung. Auch nach aktuellen Herausforderungen und Problemen wurde gefragt. Die Zufriedenheit mit der aktuellen Geschäftslage in der deutschen Baustoffbranche hat sich im Vergleich zum letzten Baustoffmonitor nicht geändert. Auf einer nach Schulnoten gewichteten Skala gab es von den Befragten im Schnitt eine 3. – Dies entspricht dem Wert für das 1. Halbjahr 2013. Der Geschäftserwartungsindex ist für die nächsten sechs Monate im Vergleich zum 1. Halbjahr 2013 von 2,4 auf 2,7 leicht gesunken. Trotzdem sind die Erwartungen an die Zukunft positiver als die aktuelle Zufriedenheit. Die Baustoffhersteller erwarten für das Jahr 2014 ein Plus von 4,4%.

Als auffälligster externer Problembereich wird erstmalig die Marktentwicklung in Auslandsmärkten von 38 Prozent der Befragten genannt. Der größte Handlungsbedarf bei internen Problemen besteht nach wie vor beim Thema „Pricing“, beispielsweise in der Durchsetzung von Preiserhöhungen. Die zentralen Erfolgsfaktoren in Marketing und Vertrieb sehen die Befragten momentan in den Themen­feldern Vertriebsausbau- und -optimierung, Bestandskundenbindung und -betreuung sowie E-Commerce.

Mann am Förderband
Es wird viel gebaut in Deutschland – die Baustoffindustrie freut's. Für 2014 erwartet sie ein Plus von 4,4 Prozent. // © BG RCI / MIRO
 
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