Technik

F. X. Meiller – mit moderner Kippertechnik in die Offensive

Die innovative elektronische Steuerung i.s.a.r.-control steuert anstelle der klassischen pneumatischen Geberventile im Fahrzeuginneren den Aufbau von F.X. Meiller drahtlos. Das in Signalfarbe gelb/schwarz gehaltene Bedienteil sitzt in einer ergonomisch angeordneten Ladeschale, die Bordelektrik versorgt dabei die aufladbaren Akkus elektronisch geregelt. In die Ladeschale gesteckt kommuniziert das Bedienteil leitungsgebunden via Meiller-Can-Bus und damit absolut störungssicher. Die weiterentwickelten Funkmodule erhöhen Störsicherheit und Reichweite deutlich.

Das handliche Bedienteil wurde in vielerlei Hinsicht weiter optimiert. Unter anderem sitzt die Start-Stopp-Taste für den Motor ab sofort zentral in der Tastatur. Konsequent genutzt ergeben sich erhebliche Kraftstoffeinsparungen, ohne Einschränkung der Funktionen.

Hohe Anforderungen an Effizienz und Sicherheit werden erfüllt, wenn der Fahrer die Funktion „Sicherheitssenken“ aktiviert. Die neue Funktion, ein automatisches Absenken der Kippbrücke mit Sicherheitscheck, wurde gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft erarbeitet. Der durchdacht modulare Aufbau des Systems ermöglicht Auf- und Nachrüstlösungen für Geräte der ersten Generation.

Der Dreiseitenkipper, montiert auf Fahrgestellen aller renommierten Lkw-Hersteller, ist das Volumenprodukt von Meiller. Er findet in praktisch allen Nutzfahrzeugklassen Verwendung – vom schweren Vierachser bis zum leichten 3,5-Tonner. Mit robustem Boden und hohen Bordwänden aus Stahl eignet er sich für schwere Einsätze, mit Bordwänden aus Aluminium-Profilen bietet er dem Kunden Einsatzflexibilität nach Maß und deutlichen Nutzlastgewinn. Der Kastenrahmen des Zweiachsers bietet abseits öffentlicher Straße erhebliche Lastreserven.

Hart im Nehmen ist auch der Vierachskipper, der auf dem Fahrgestell des brandneuen Mercedes-Benz Arocs rollt. Das technische Gesamtgewicht des geländetauglichen Trucks beträgt bis zu 41 Tonnen, entsprechend robust ist auch der Meiller-Dreiseitenkipper (DSK 428) konzipiert. Der stabile Unterfahrschutz im Heck fährt im Gelände ferngesteuert hydraulisch nach oben und erweitert den Böschungswinkel. Der neue Mercedes-Kipper wird ab Werk optional für i.s.a.r.-control vorgerüstet.

Mit der neuen Generation Kippsattel erfüllt Meiller die Kundenanforderungen nach höherer Produktivität. Leer bringen sie eine halbe Tonne weniger als ihre Vorgängertypen auf die Waage. Die Kippauflieger rollen auf einem neu entwickelten Stahlchassis, wahlweise erhält der Kunde einsatzgerechte Stahl- oder Aluminiummulden.

Mit der Stahl-Halfpipe-Mulde wird der neue Dreiachs-Auflieger zum Alleskönner. Das Fahrgestell trägt Materialstärke dort, wo sie gebraucht wird – akribisch konstruiert nach dem FEM-Verfahren (=Finite Elemente-Methode). Allein am Rahmenkopf, an den Ecken und an der Gegenplatte werden rund 250 Kilogramm eingespart. Die Mulden werden bis zu 300 Kilogramm leichter. Der neue Kippsattel-Allrounder aus Stahl darf legal eine halbe Tonne mehr aufnehmen, im Transport von Schüttgütern ein erheblicher Nutzlastgewinn.

Auch im Schüttgutverkehr nimmt das Thema Ladungssicherung an Brisanz zu. Fehlen Planen auf dem Kipperfahrzeug, die gängige Lösung für Schüttguttransporte, so kommt das Betreiber und Fahrer im Schadensfall teuer zu stehen. Meiller bietet jetzt für alle Dreiseiten- und Hinterkipper ein komplettes Programm an Schiebeplanen- und Rollplanensystemen. Der Kunde hat dabei die Wahl zwischen einem einfach bedienbaren manuellen Kurbelantrieb und einer elektromotorisch betriebenen Plane.

Dreiseitenkipper
Der Dreiseitenkipper findet in praktisch allen Nutzfahrzeugklassen Verwendung.
 
Weitere Informationen

www.meiller.com

Freigelände F6, Stand 616/2