Technik

MobyDick am Toten Meer

Neu im Portfolio des schweizer Herstellers ist die Baumaschinenwaschanlage MobyDick HD-1. Die Frutiger Company AG macht es Baufirmen damit möglich, auf die stundenlange Handarbeit mit Hochdrucklanzen zu verzichten. Eine HD-1 ist bereits unter extremen Bedingungen in einer Phosphatmine nahe des Toten Meeres in Israel im Einsatz.

Im Gegensatz zu den weit verbreiteten Reifenwaschanlagen geht es bei einer Baumaschinenwaschanlage nicht darum, öffentliche Strassen sauber zu halten, sondern das Chassis, den Unterboden sowie die Kettenlaufwerke von Baufahrzeugen in wenigen Minuten automatisch vom Grobschmutz zu befreien.

Dabei ist die Waschanlage, je nach Kundenwunsch, fähig, Kettenfahrzeuge bis zu der Größe einer Caterpillar D11, aber auch Dumper und Radlader zu reinigen. Das Waschwasser wird durch den niedrigen Druck in der Regel nicht kontaminiert und fließt während des Reinigungsvorgangs selbstständig zurück in die Anlage, dort wird es automatisch für den nächsten Waschvorgang wieder aufbereitet. Der integrierte Kratzförderer trägt dabei den anfallende Schlamm seitlich aus. Er kann so mühelos entsorgt werden. Die MobyDick HD-1 hilft also Zeit, Wasser und Strom zu sparen und entlas­tet damit auch die Umwelt.

Viel Staub, wenig Wasser: der Blick auf die Phosphatmine in Israel.
Viel Staub, wenig Wasser: der Blick auf die Phosphatmine in Israel.

Einsatz in der Wüste

Diese Methode die Betriebskosten zu senken, ist international rasch auf großes Interesse gestossen. Während der Bauma 2010 war eine israelische Firma auf der Suche nach einer Lösung für die starken Verschmutzungen an den Chassis ihrer Fahrzeuge. Der Kunde besuchte Frutiger in der Schweiz und zeigte sich von der Vorführung beeindruckt. Urs Frutiger flog daraufhin nach Israel zu einer Beratung vor Ort – dort wurde der Vertrag perfekt gemacht. Nun verrichtet MobyDick HD-1 schon seit einigen Monaten ihren Dienst mitten in der Wüste in einer Phosphatmine nahe am Toten Meer.

Wasser ist knapp

Dort befreit sie zuverlässig die Fahrgestelle der eingesetzten Maschinen von hartnäckigen Staubkrusten, die durch das Befeuchten der Pisten (Staubunterdrückung) entstehen. Beim israelischen Betreiber ist man sehr zufrieden mit der Anlage, nicht zuletzt auch aufgrund der erheblichen Wassermengen, die sich nun sparen lassen. Denn das Wasser vor Ort ist knapp und kostet 20 mal mehr als in Mitteleuropa.

Baumaschinenwaschanlage
Befeuchtete Pisten sorgen für festgebackene Staubkrusten an den Fahrzeugen. Sie müssen mit kostbarem Wasser abgewaschen werden.
 
Weitere Informationen

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www.mobydick.com