Technik

Volvo FMX bewährt sich im Gotthard-Basistunnel

Der Volvo FMX wurde auf dem Markt für Baufahrzeuge gut angenommen. Seit seiner Einführung im April 2010 wurden annähernd 5.000 Einheiten verkauft. Das neue Baustellenfahrzeug des schwedischen Nutzfahrzeug-Herstellers hat sich unter extremen Einsatzbedingungen bewährt.

„Die Verkaufszahlen des Volvo FMX haben unsere Erwartungen weit übertroffen. Nach nur zwei Monaten hatten wir bereits die Hälfte des für 2011 prognostizierten Volumens verkauft. Diese enorme Nachfrage ist eine Bestätigung für unser Bestreben, die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen und das Fahrzeug auf seine oft anspruchsvollen Einsatzbedingungen auszulegen", so Claes Nilsson, Präsident der Europa-Division bei Volvo Trucks.

Im Tunnel

In kundenspezifischen Einsätzen kann sich der Volvo FMX nun beweisen. So beim Bau des Gotthard-Basistunnels. An der Grenze zwischen der Schweiz und Italien wird derzeit der längste Tunnel der Welt gebaut. Bei seiner Fertigstellung wird er eine Länge von insgesamt 57 Kilometern haben. Auf dieser Baustelle fährt Danni einen neuen Volvo FMX auf Strecken mit Steigungen von bis zu 22 Prozent. „Ich bin begeistert von meinem Volvo FMX. Er ist für diese Art von Baustelleneinsatz einfach perfekt. Ich schätze den Komfort im Fahrerhaus und bin von der ausgezeichneten Sicht angetan, die das Fahrzeug durch seine neue Art von Spiegeln bietet", sagt er.

Der Tunnel wird die Bahnnetze Nord- und Südeuropas verknüpfen und somit die großen Häfen von Rotterdam und Genua miteinander verbinden. Vorgesehen ist der Tunnel aber ausschließlich für den Schienenverkehr. Mit dessen Bau wurde Ende der 90er Jahre begonnen, die Freigabe für den Verkehr ist für 2017 geplant. Dann werden durch den Tunnel täglich rund 300 Hochgeschwindigkeitszüge verkehren.

Täglich schaffte der Bohrer im Tunnel bis zu 25 Meter durch das Gebirgsmassiv. Eine große Herausforderung war der Abtransport der 13,3 Millionen Kubikmeter Gestein. Ein Teil des Gerölls wurde in Terrassen aufgeschüttet. Daraus bildet sich später eine neue Gebirgssilhouette, die sich in die umgebende alpine Landschaft einfügt.

Während der Bauarbeiten am längsten Abschnitt, einer Strecke von 20 Kilometern zwischen Camorino und Vezia, lag der Transport des Gerölls in den Händen des Unternehmens Beffa Trasporti. Das Unternehmen setzte seine gesamte Flotte von 22 Volvo Lkw für die Aufgabe ein und hat zudem Fahrzeuge von Sub-Anbietern angemietet. Hier kann der Volvo FMX (6x4) sein Standvermögen unter Beweis stellen. „Wir mussten uns vor zehn Jahren entscheiden, welche Fahrzeuge wir für diese harte Aufgabe einsetzen wollten. Nach gründlichen Überlegungen haben wir uns für Volvo entschieden", sagte Renato Beffa, Eigentümer von Beffa Trasporti. „Die Baufahrzeuge von Volvo besitzen eine robuste Struktur, die auf einem stabilen Rahmen aufbaut. Besonders zufrieden sind wir mit dem neuen Volvo FMX. Sein Komfort ist erstklassig, und der neue Schalthebel sowie alle anderen Bedienelemente sind leicht erreichbar." Das Fahrzeug wurde in zwei Schichten auf einer 40 Kilometer langen Strecke zwischen dem Tunnel und der Abkippstelle betrieben, die sowohl öffentliche Straßen als auch schwierige Baustellen umfasst. Dies waren und sind anspruchsvolle Betriebsbedingungen, unter denen der Volvo FMX arbeitet, zumal die Ladekapazität des Fahrzeugs fast ständig voll ausgeschöpft wird. Pro Schicht wurden bis zu 2.200 Tonnen Schotter transportiert. Mit fast 40 Tonnen auf der Ladefläche ist es trotz Regen und Schnee unerlässlich, steile Steigungen auf matschigen Untergründen bewältigen zu können. Renato Beffa hat bereits einen weiteren Volvo FMX bestellt und ist damit nicht der einzige Transportunternehmer in der Schweiz. Der Volvo FMX hält bereits einen Anteil von über 15 Prozent der gesamten Lkw-Verkäufe im Land.

Hier gibt es bei Volvo einen Film über die Arbeit im Tunnel:
http://volvo.qbrick.com/index.aspx?cid=2&mode=3&mid=612

Mit dabei beim Abtransport der 13,3 Millionen Kubikmeter Gestein: der Volvo FMX.
Mit dabei beim Abtransport der 13,3 Millionen Kubikmeter Gestein: der Volvo FMX.

FMX-Test in der Kiesgrube bei Berlin

Lastwagen müssen heutzutage besondere Leistungen erbringen, um den Anforderungen der Branche Baustoffe – Steine – Erden gerecht zu werden. Dies zeigte eine Veranstaltung auf dem Gelände des Sand- und Mörtelwerks im Industriepark Niederlehme. Fahrer aus der Region testeten dort Lkw in einem anspruchsvollen Parcours. Veranstalter war das Unternehmen Volvo Truck Center Ost in Zusammenarbeit mit Privathändlern.

„Ein wichtiger Bestandteil für den Erfolg von Bauvorhaben ist eine reibungslose Logistik auf Baustellen sowie in Stein- und Kiesgruben", erklärte Burkhard Zech, Verkaufsleiter bei dem Unternehmen. Ohne leistungsstarke und zuverlässige Trucks sei eine einwandfreie Logistikkette am Bau nicht zu gewährleisten. Insgesamt kamen 19 Volvo FMX Trucks bei den Testfahrten zum Einsatz. Dieser Lkw wurde speziell für den Einsatz auf Baustellen und abseits der Straße entwickelt.

Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer von der Leistungsfähigkeit der eingesetzten Lastkraftwagen auf dem ausgeklügelten Parcours. So war es für die Fahrer auch auf sehr steilen Strecken leicht, mit ihren Trucks problemlos anzuhalten und wieder anzufahren, indem sie einfach nur Bremse und Gaspedal bedienten. Moderne Lkw schalten in anspruchsvollem Gelände automatisch und wählen für den Fahrer den günstigsten Gang. Auch Baumaschinen konnten die Teilnehmer der Veranstaltung im Gelände testen. Zudem waren viele Aufbauten- und Reifenhersteller vor Ort. Mit der Resonanz und dem Veranstaltungsort zeigte sich Zech zufrieden: „Das Sand- und Mörtelwerk bietet eine der größten Kiesgruben im Umland von Berlin und hat für unsere Zwecke ein perfektes Gelände". Mit der gelungenen Premiere der Veranstaltung habe sich Niederlehme als Veranstaltungsort empfohlen.            L

Trucker aus der Region testeten die Volvos auf dem Parcours im Sand- und Mörtelwerk im Industriepark Niederlehme.
Trucker aus der Region testeten die Volvos auf dem Parcours im Sand- und Mörtelwerk im Industriepark Niederlehme.
 
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