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Recycling: Klares Konzept vom Stoff zum Stoff

Welche Technik aus alten Leben per Recycling einen neuen, wiederum stofflichen Nutzen ermöglicht, zeigen die Aussteller verschiedener Sparten auf der in diesem Jahr einzigen Messe zum stofflichen Recycling, der recycling aktiv 2011 vom 18. bis 20. Mai

Durch den Wechsel auf ein neues Gelände des Baden Airparks stehen der Messe diesmal 35 Prozent mehr Fläche zur Verfügung, als bei der vergangenen Veranstaltung in 2007. Im Moment nimmt auch die Messechoreographie jener Aussteller Gestalt an, die sich an den lebendigen Demonstrationen beteiligen: Fest steht, bei der recycling aktiv 2011 wird gehäckselt, gepresst, geschnitten, gerissen, pelletiert, gereinigt, gesammelt, verladen und gelagert, um während der Messe live darzustellen, wie Schrott, Papier, Holz, Kunststoff und zahlreiche andere Stoffe zu wertvollen Sekundärrohstoffen werden.

Alle diese wichtigen Schritte dienen schließlich der sorgfältigen Materialvorbereitung für ein zweites Produktleben. Und jede Recyclingsparte setzt dabei auf individuelle Lösungen. Ganz klar, dass Altpapier eine andere Aufbereitungsart braucht als Kunststoff, Grünschnitt, Holz, Glas, Beton oder Stahl. Natürlich gibt es auch Anbieter, die mehrere Sparten bedienen mit jeweils adaptierten Lösungen nach einem Grundkonzept. Auf jeden Fall verspricht die zweite recycling aktiv eine spannende Show zu werden.

Darüber hinaus besitzt die Messe Ausbaupotenzial. Über kurz oder lang wird an einem europaweiten Verbot der Deponierung unbehandelter Abfälle, wie es in Deutschland oder Österreich bereits gilt, kein Weg vorbeiführen. Diese Maßnahme wird zu einem wichtigen Baustein, um die hochwertige stoffliche Verwertung grundsätzlich zu stärken.

Hinzu kommt der eiserne Wille, die unter dem Sammelbegriff „Seltene Erden“ zusammengefassten 17 Metalle, die eine wichtige Rolle für High-Tech-Industrien spielen, künftig durch deutlich intensivere Recyclingaktivitäten für einen zweiten Einsatz wieder verfügbar zu machen.

 
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