Technik

Stationäres Gaswarngerät mit Staubexplosionsschutz

Mit dem neuen Polytron 7000 vom Typ P3D hat Dräger ein stationäres Gaswarngerät entwickelt, das die Messung von mehr als 100 unterschiedlichen toxischen Gasen, Dämpfen und Sauerstoff in staubexplosionsgefährdeten Bereichen ermöglicht.

Mit einem neuartigen Gehäuse aus robustem Aluminium und einer integrierten Ansaugung ist es nach ATEX-Richtlinien sowie IECExSchema für die Messung in Zone 21 und Zone 20 zugelassen.

Staubexplosionsschutz auch für Silos

Polytron 7000 wurde gemeinsam mit Kunden aus der Industrie entwickelt und lässt sich durch wählbare elektrochemische Sensoren modular auf deren spezielle Anforderungen anpassen. Eine integrierte Ansaugung ermöglicht in der Staub-Ex-Zone eine Überwachung in bislang schwer zugänglichen Bereichen, wie beispielsweise in Silos.

Der Staubexplosionsschutz ist beispielsweise in der Kunststoff-, Düngemittel- und Farbpigmentherstellung sowie bei der Lagerung von Kohle von Bedeutung. Die Elektronik des Polytron 7000, Typ P3D, befindet sich in einem robusten, geschlossenen Gehäuse mit der Zulassung nach Zündschutzart „tD“.

Die integrierte Pumpe und ein vorgeschalteter Partikelfilter ermöglichen ein Ansaugen des toxischen Gases oder Sauerstoffs aus Zone 20, in der brennbare Stäube ständig oder über einen längeren Zeitraum vorhanden sein können. Das Gerät selbst darf in Zone 21 installiert werden. Damit unterscheidet es sich maßgeblich von Vorgängermodellen.

Datenspeicher und Diagnosefunktionen

Ein Daten-Dongle sorgt für die Messwerterfassung sowie Ereignisspeicherung und ermöglicht eine anschließende Auswertung am PC. Ein Sensor-Dongle aktiviert den für SIL2-Anwendungen erforderlichen Sensor-Selbsttest.

Der Sensor-Diagnose-Dongle prüft die verbleibende Sensorlebensdauer und stellt somit die Funktionalität des Gerätes sicher.

Damit signalisiert das Gaswarngerät dem Anwender eine zuverlässige Gasmessung oder eventuell notwendigen präventiven Service. Da stationäre Gas­warngeräte häufig an schwer zugänglichen Stellen, wie beispielsweise auf einem Silo montiert sind, erlaubt die HART-Kommunikation den Fernzugriff auf die Geräteparameter und deren Darstellung auf dem PC.

Die Elektronik des Polytron 7000 steckt in einem robusten Gehäuse.
Die Elektronik des Polytron 7000 steckt in einem robusten Gehäuse.
 
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