Asphaltindustrie begrüßt Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur

Die im Rahmen der Konjunkturpakete der Bundesregierung beschlossenen zusätzlichen Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur werden über 20.000 Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft sowie in den vor- und nachgelagerten Industriezweigen sichern. Dies erklärte der Präsident des Deutschen Asphaltverbandes (DAV) Franz Voigt in Bonn.

Die Erhöhung der investiven Mittel des Bundesfernstra-ßenhaushaltes 2009 um rund 1,1 Mrd. EUR hat neben dem von der Bundesregierung gewünschten konjunkturellen Effekt auch eine Nachholwirkung für die seit Jahren sträflich vernachlässigten Bundesfernstraßen, so der Verbandspräsident. Mit investiven Mitteln von 6,35 Mrd.EUR wird der von allen Fachleuten für erforderlich gehaltene Investitionsrahmen von 7 Mrd. EUR pro Jahr zwar immer noch nicht erreicht, der Bundesfernstra-ßenhaushalt dieses Jahres stelle aber einen richtigen Schritt dar, das Fernstraßennetz des Transitlandes Deutschland für die Anforderungen einer exportorientierten Volkswirtschaft instand zu setzen.

Die für 2010 vorgesehenen zusätzlichen rund 800 Mio. EUR bewertete der DAV-Präsident ebenfalls als Schritt in die richtige Richtung. Er betonte jedoch, jetzt komme es darauf an, die zur Verfügung gestellten Mittel auch tatsächlich auf die Straße zu bringen. Die Asphaltindustrie mit ihren mehr als 650 stationären Mischanlagen in Deutschland stehe jedenfalls bereit, an der Umsetzung des Maßnahmenpakets der Bundesregierung mitzuwirken.

DAV-Präsident Franz Voigt wies jedoch auch darauf hin, dass die Politik nun alle Anstrengungen unternehmen müsse, dass ab 2011 nicht ein jäher Absturz der Investitionsmittel erfolgt.

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