Restbeton-Recyclinganlagen von Liebherr

Jedes Jahr werden über 130 neue Recyclingsysteme von Liebherr in Betrieb genommen, dies schont die Umwelt und spart Kosten.

Bei der Produktion und dem Transport von Beton fallen täglich Restbetonmengen an, zum Beispiel aus der Reinigung der Mischanlage und der Fahrmischer oder auch bei zurückgebrachten Betonmengen von der Baustelle. Die Hauptgründe für das Recyceln von Restbeton sind die Schonung der Umwelt und die Kosteneinsparung.

Sand und Kies werden ausgewaschen und wieder als Grundmaterial für die Betonproduktion verwendet. Das übrig gebliebene Zementwasser wird in einem Becken gesammelt und durch ein Rührwerk in Schwebe gehalten. Anteilig wird das Zementwasser bei der Betonproduktion wieder verwendet. Zwei Systeme werden von Liebherr angeboten:

Recyclinganlage LRS – System Schnecke

Die Liebherr-Recyclinganlage LRS benötigt auf Grund der schlanken Bauform wenig Platz. Die Auswaschleistung liegt je nach Typ bei 12 oder 22 m³ pro Stunde. Die Schnecke ist am unteren Ende mit Paddeln bestückt, die das aufgegebene Material auswaschen. Durch die asymmetrische Lagerung der Schnecke im Trog wird eine optimale Entwässerung der ausgewaschenen Gesteinskörnungen erreicht. Ein Materialbett, das sich am Schneckentrog bildet, schützt die Trog-wand gegen Verschleiß. Der runde Aufgabetrichter erlaubt das Entleeren und Reinigen von ein bis zwei Fahrmischern aus verschiedenen Winkeln. Der Antrieb der Schneckenwelle erfolgt über einen Getriebemotor dessen verschleißarme Speziallager einen störungsfreien Betrieb gewährleisten. Die verzinkte Ausführung der Anlage bietet optimalen Schutz vor Korrosion.  Diese Anlage ist auch in mobiler Ausführung für den Einsatz auf Baustellen erhältlich.

Recyclinganlage LRT – System Trog

Die Beton-Recyclinganlagen vom Typ LRT sind in Auswaschleistungen von 4 bis 20m³ pro Stunde lieferbar. Die Trogbauform ermöglicht ein besonders großes Waschwasservolumen wodurch auch die Einbringung von größeren Mengen in kurzen Zeitabständen möglich ist. Der große Waschtrog ist geschlossen und besteht aus zwei Halbschalen, die sich bei Wartungsarbeiten leicht öffnen lassen. Im Inneren des Trogs arbeitet eine zweigängige, konisch verlaufende Waschspirale, die über ein bewährtes, robustes Flachgetriebe angetrieben wird. Alle Lagerstellen liegen außerhalb des Nassbereichs und haben dadurch eine hohe Lebensdauer. Der Aufgabetrichter kann frontseitig oder seitlich neben dem Waschtrog platziert werden. Auf Wunsch kann die Anlage auch verzinkt ausgeführt werden.

Hohe Kapazität, elektronische Steuerung

Beide Systeme zeichnen sich durch hohe Wirtschaftlichkeit aus. Sie sind umweltfreundlich und reduzieren die Betriebskosten. SPS-Steuerungen lassen alle Prozesse vollautomatisch ablaufen und können individuell angepasst werden. Optional können die Recyclinganlagen mit einem Dosierpuffer ergänzt werden, der die Abgabe großer Restbetonmengen an Stoßzeiten erlaubt und diese gleichmäßig in die Recyclinganlage fördert. Den Dosierpuffer gibt es in Größen für 4 oder 6 Fahrmischerabgabestellen.

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Recyclingsystem LRT mit Dosierpuffer
Recyclingsystem LRT mit Dosierpuffer