JCBs entfernteste deutsche Baustelle: in der Antarktis

Seit 1981 betreibt das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) eine Forschungsstation in der Antarktis. Nach 15 Jahren muss die jetzige Station, die bereits zwölf Meter unter der Eisoberfläche liegt, durch die „Neumayer-Station III“ ersetzt werden. Die Station wird oberirdisch auf einer Plattform errichtet, die jedes Jahr um 80 bis 100 Zentimeter angehoben werden kann, um den jährlichen Schneezutrag und das Einsinken im Eis auszugleichen.

Unter den 3.500 Tonnen Material, das der dänische Frachter „Naja Artica“ von Bremerhaven aus ins südliche Polarmeer brachte, befand sich auch ein JCB Kettenbagger JS 200 LC. Der Bagger mit langem Laufwerk wird vorwiegend als Kranersatz eingesetzt. Er hebt Container und entleert sie, hebt Stahlpakete und wird zum Transport schwerer Materialien eingesetzt. Das Raupenlaufwerk bietet ihm dabei auf dem Eis und Schnee sehr gute Traktion.

www.jcb.de

Die Schlitten mit den Containern sinken beim Transport bis zu einem halben Meter ein, während der JS 200 mit seinen 1.000er Ketten sehr gute Traktion aufweist.
Die Schlitten mit den Containern sinken beim Transport bis zu einem halben Meter ein, während der JS 200 mit seinen 1.000er Ketten sehr gute Traktion aufweist.