HeidelbergCement setzt Schwerpunkte bei biologischer Vielfalt

Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung sind nach eigenen Angaben Säulen der Unternehmensstrategie von HeidelbergCement. Dabei sind Energie-und Klimaschutz, Arbeits-und Gesundheitsschutz sowie der Schutz der biologischen Vielfalt die Schwerpunkte.

„Renaturierte Steinbrüche und Kiesgruben bieten Rückzugsgebiete für seltene Tier-und Pflanzenarten. Das Ziel, die biologische Vielfalt zu erhalten, ist in unser Umweltmanagementsystem integriert und wird systematisch verfolgt“, erklärt Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement, anlässlich der Vorstellung der „Business & Biodiversity“ Initiative durch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel in Berlin.

Konkrete Umsetzung von Biodiversität

Bei der Rohstoffgewinnung wird in Natur und Landschaft eingegriffen. HeidelbergCement sieht sich als Landnutzer und setzt auf das Miteinander mit den Naturschützern. Pro Jahr werden vom Unternehmen 130 Millionen Tonnen natürliche Rohstoffe für die Zementherstellung abgebaut und mehr als 350 Millionen Tonnen Sand und Kies als Zuschlagstoffe u.a. für die Betonherstellung und den Straßenbau gewonnen. Nach Beendigung des Abbaus werden die Flächen der Natur zurückgegeben.

„Wir wollen unsere großen Chancen nutzen, die Artenvielfalt zu erhöhen. Die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Naturschutz ist uns hierbei sehr wichtig“, erklärt Dr. Bernd Scheifele. „Für die Umsetzung im Unternehmen wird ein internationales Team unter der Leitung eines Biologen installiert. Eine Konzernrichtlinie für Rekultivierung und Biodiversität wird erarbeitet und bei Pilotprojekten eingesetzt.“

Mit der Unterzeichnung der „Leadership Erklärung“ im Vorfeld der 9. UN-Konferenz der internationalen Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt will HeidelbergCement sein Engagement für die Umsetzung des Übereinkommens über die „Biologische Vielfalt“ dokumentieren und eine Vorreiterrolle übernehmen.

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