Deutlicher Produktionsrückgang in der Asphaltindustrie

In Deutschland wurden im Jahr 2007 51 Millionen Tonnen Asphalt hergestellt, was einen Rückgang um rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Dies erklärte der Präsident des Deutschen Asphaltverbandes (DAV) Franz Voigt in Berchtesgaden.

Hintergrund sind vor allem die gestiegenen Kosten im Bereich Rohstoffe, Bitumen, Transport und Energie, die – allerdings nur zeitversetzt – in die Preise umgesetzt werden mussten. Bei in etwa gleich bleibenden Investitionsetats der Öffentlichen Hände ergibt sich daraus ein niedrigeres Bauvolumen verbunden mit einer verringerten Sanierung des Straßennetzes.

Wie Voigt weiter erklärte, ist die Prognose für 2008 schwierig. Es wird weitgehend von den kommunalen Straßenbauinvestitionen abhängen, die in den vergangenen Jahren drastisch zurückgeführt wurden. Hier kann die Asphaltindustrie nach den Worten ihres Verbandspräsidenten nur darauf hoffen, dass angesichts sprudelnder Steuereinnahmen der Gemeinden nunmehr auch das lange vernachlässigte kommunale Straßennetz saniert wird.

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