Rulmeca-Trommelmotoren bei Lafarge in England

Lafarge, einer der größten Natursteinlieferanten in England, verwendet seit vielen Jahren in seinem Granit-Steinbruch in Mountsorrell Rulmeca Trommelmotoren an Stellen mit den schwierigsten Betriebs- und Umweltbedingungen. Das verfahrbare und reversierbare Übergabe- und Verteilerförderband ist mit einem Doppelantrieb mit 800 mm Durchmesser und 37 kW Leistung ausgerüstet.

Der Granitbruch wird vom Steinbruch mit Überlandförderbänder zum Verladebahnhof in Barrow, einem kleinen Ort in 2 km Entfernung, transportiert. Diese Überlandfördanlage folgt der Route des alten Schienenfördersystems, sie überquert den Fluss Soar und führt unter der Autobahn A6 hindurch. Die Förderanlage benötigt 16 Stunden um die Bunker der Zwischenlagerung zu füllen.

Das neue Förderanlage in Barrow besteht aus mehreren Förderbändern, alle werden von Rulmeca Trommelmotoren in den Durchmesserbereichen von 500 mm bis 800 mm mit Leistungen bis 110 kW angetrieben.

Hersteller Rulmeca hat als Reibbelag einen keramischen Belag vorgeschlagen, um den Schlupf zwischen den beiden Trommelmotoren weitestgehend auszuschließen und die zulässige  Gurtspannung so klein wie möglich zu halten. Diese Installation sichert einen ausreichenden Gurtzug, damit die Bandanlage bei allen Wetterbedingungen und Temperaturen störungsfrei arbeiten kann. Durch Lafarge mussten nur geringe Anpassungsarbeiten für die Aufnahme der Trommelmotoren im Fördergerüst vorgenommen werden.

Um die beiden Antriebsmotoren synchron zu halten, werden die Antriebe mit einem Frequenzumrichter von ABB gesteuert und gegenseitig aufeinander abgestimmt. Beim Testlauf wurde eine Energieeinsparung zwischen 7000 und 10 000 Pfund (10 000 – 15 000 Euro) nur an dieser Bandanlage ermittelt.

www.rulmeca.it

Halle B2, Stand 310

Rulmeca Trommelmotor im Steinbruch
Rulmeca Trommelmotor im Steinbruch