Putzmeister-Neuheiten zur Bauma 2007

Auf einer Fläche von 2.700 m² zeigt Putzmeister während der Bauma 2007 zahlreiche Innovationen für die Beton-, Mörtel- und Dickstoffförderung sowie in der Hochdruck-Wassertechnik. Aufgrund der unterschiedlichen Zielgruppen befinden sich die Exponate in drei Messehallen auf jeweils eigenen Ständen: PM-Maschinen für die Bauindustrie in Halle B6 (Stand 100-103), Putzmeister-Ausrüstungen für den Bergbau in Halle C2 (Stand 207) sowie die Wasserhochdruck-Reiniger in Halle A1 (Stand 311).

Neben dem repräsentativen Querschnitt durch sein aktuelles Programm an Autobetonpumpen mit Mastreichhöhen von 20 bis 62 m wird Putzmeister eine weitere Großmast-Betonpumpe vorstellen. Der neue Mast mit durchgängig 125 mm Förderleitungs-Durchmesser (2-Lagen-Verrohrung) erlaubt äußerst kompakte Abmessungen des Armpakets, eine niedrige Ausfalthöhe und schnelle Betonierbereitschaft auf der Baustelle. Das Abstützungssystem der neuen Großmast-Autobetonpumpe lässt sich den Platzverhältnissen entsprechend variabel in Position bringen und verfügt über alle Vorteile der bekannten Unterbauten, die Putzmeister-Autobetonpumpen der 50- und 60-Meter-Klasse auszeichnen.

PM zeigt, wie der Verteilermast einer Autobetonpumpe mit Sanierausstattung zusätzliche Funktionen übernimmt und so dem Maschinisten die körperliche Arbeit erleichtert.

Neben der einseitigen Schmalabstützung OSS (One Side Support) werden weitere Lösungen zum Betreiben von Autobetonpumpen bei eingeschränkten Platzverhältnissen vorgestellt.

Präsentiert wird auch eine weiterentwickelte proportionale Funkfernsteuerung. Auf dem übersichtlichen, zentralen Display kann der Betonpumpenmaschinist jetzt zahlreiche Zusatzinformationen ablesen, die ihm wichtige Maschinenparameter anzeigen. Zum Beispiel den momentanen Betondruck, Fördermenge, Motordrehzahl, Öltemperatur etc. Zusätzlich zeigt das Display den Akku-Ladezustand und die Empfangs-Feldstärke der Funkfernsteuerung an.

Ebenfalls zur Grundausstattung gehört für die meisten Autobetonpumpen-Typen ab  der BAUMA die EPS-Steuerung (Ergonic Pump System) mit EGD-Anzeige (Ergonic Graphic Display) am Schaltschrank. Die elektronische EPS-Steuerung vermeidet im Hydrauliksystem Druckspitzen, die sonst beim Umschalten der Rohreiche entstehen. Darüber hinaus lässt sich mit der EPS-Steuerung der maximal erwünschte Betondruck und die benötigte Fördermenge begrenzen. Ein wichtiger Vorteil z.B. bei der Betonförderung durch Schläuche oder Rohre, bei denen das Druckverhalten nicht sicher beurteilt werden kann. Beide Werte sind auf dem EGD-Monitor ablesbar. Ein insgesamt ruhigerer Pumpvorgang, leiserer Betrieb sowie weniger hydraulische Bauteile sind weitere Vorteile der EPS-Steuerung.

In einer Studie wird die bereits in der Praxis getestete Steuerungsoption „Follow Me“ gezeigt. „Follow Me“ macht es möglich, die Mastspitze durch Handdruck am Endschlauch zu führen. Vorteilhaft ist diese Option zum Beispiel beim Betoneinbau in Schalungen, die vom Maschinisten schlecht einsehbar sind. Oder wenn die Konzentration des Pumpenfahrer zum Führen des Mastes anderweitig in Anspruch genommen wird, z.B. beim Abstandhalten zur bebauten Umgebung oder zu Stromleitungen. Bei der prinzipiell nun doppelten Möglichkeit der Maststeuerung, nämlich durch den Maschinisten und den Endschlauchführer, hat die Funkfernsteuerung des Pumpenfahrers jedoch grundsätzlich Priorität. Denn der Maschinist bleibt auch bei der „Follow Me“-Steuerung für den sicheren Betrieb der Betonpumpe verantwortlich. Übrigens: In Ländern wie Japan ist es bereits heute üblich, dass der Pumpenfahrer den Endschlauch direkt steuert.

www.putzmeister.de

Halle B6, Stand 100

Großmast-Autobetonpumpen
Nur wenn Großmast-Autobetonpumpen über eine flexible Schmalabstützung verfügen, ist ihr Einsatz auf vielen Baustellen erst möglich. Im Bild ein Putzmeister M 62-6, der auf der linken Seite seine Abstützbreite deutlich reduziert hat, um den Baustellenverkehr nicht zu behindern.
Ergonic Graphic Display
Das Ergonic Graphic Display (EGD) bietet dem Betonpumpen-Maschinisten volle Übersicht über Hydraulikdruck, Betriebsstunden, Förderdruck und mögliche Förderdruckbegrenzung sowie Fördermenge und - falls gewünscht - Fördermengenbegrenzung. Über drei Tasten und einen Drehwahlknopf (links) lassen sich weitere Infos ablesen.