Jungheinrich: Im Rückwärtsgang voran

Im neuen Drehkabinenstapler von Jungheinrich blickt man selbst beim Rückwärtsfahren nach vorn. Neben freier Sicht profitiert der Fahrer von mehr Sicherheit und Ergonomie.

Fahrer „normaler“ Frontstapler müssen sich beim Rückwärtsfahren fortwährend umdrehen. Ein Nachteil, der auf langen Strecken erhebliche gesundheitliche Risiken mit sich bringt. Bedenklich ist vor allem die anhaltend starke Belastung der Wirbelsäule. Auf diese gesundheitliche Belastung weist auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hin.

Mit dem Konzept des Drehkabinenstaplers trug Jungheinrich dazu bei, diese Problematik zu verringern. Da sich die Kabine des EFG D30 mit dem Multipilot, der sämtliche Bedienfunktionen auf eine Hand konzentriert, um 30 Grad nach links und um 180 Grad nach rechts drehen lässt, sitzt man selbst beim Rückwärtsfahren ergonomisch in Fahrtrichtung.

Durch Drehstromtechnik erzielt der EFG D30 die gleichen Leistungen wie verbrennungsmotorisch angetriebene Gabelstapler. Belege dafür sind Geschwindigkeiten von bis zu 20 Kilometern pro Stunde sowie Spitzenwerte beim Beschleunigen, Fahren und Heben. So beträgt die Hubgeschwindigkeit mit und ohne Last 0,50 beziehungsweise 0,67 Meter in der Sekunde.

Viele Vorteile

Als weiteren Vorteil, besonders bei großen Ein- und Auslagerhöhen, nennt der Hersteller die hohe Standfestigkeit, die der EFG D30 als Vierradstapler erreicht. Das trifft auch in Kurven zu, in denen das aktive Sicherheitssystem Jungheinrich-CurveControl zudem die Fahrgeschwindigkeit automatisch reduziert. Insofern sind, in Verbindung mit dem äußerst niedrigen Fahrzeugschwerpunkt des EFG D30, Kippunfälle durch zu schnelle Kurvenfahrten nahezu ausgeschlossen.

www.jungheinrich.de

Freigelände F9, Stand 908

Drehkabinenstapler EFG D30
Drehkabinenstapler EFG D30