Holcim startet im Werk Höver neue Mahlanlage

Nach knapp einjähriger Bauzeit hat die Holcim (Deutschland) AG im Werk Höver bei Hannover im Beisein von Vertretern aus Politik und Wirtschaft eine neue Hüttensand-Mahlanlage in Betrieb genommen. Das Hüttensandmehl wird später als Hauptbestandteil bei der Zementproduktion eingesetzt. In die neue Anlage wurden insgesamt 7,5 Millionen Euro investiert. Die jährliche Verarbeitungskapazität der Mühle liegt bei 200.000 Tonnen Hüttensand. 

Mit dieser bedeutenden Investition bekennt sich Holcim zu seiner Umweltverantwortung und Innovationsbereitschaft. „Durch den Einsatz von Hüttensand bei der Zementherstellung werden erhebliche natürliche Ressourcen geschont. Zudem wird mit dem Einsatz von Hüttensand auch der CO2-Ausstoß in der Zementherstellung deutlich reduziert. Damit werden wir unserer Verpflichtung zur umweltschonenden Zementproduktion gerecht“, erklärte Karl Gernandt, Vorstandsvorsitzender der Holcim (Deutschland) AG. „Hüttensandhaltigen Zementen gehört die Zukunft. Die Investition in die Mahlanlage trägt somit zur weiteren Sicherung des ohnehin sehr guten Standortes Höver bei“, ergänzte Gernandt.

Umweltverantwortlich handelt Holcim auch beim Transport des Hüttensandes von Salzgitter nach Höver. Per Binnenschiff geht es über den Mittellandkanal zum Bestimmungsort. „Der Wasserweg ist umweltfreundlich, zeitsparend und kostengünstig. Ein Schiffstransport ersetzt rund 60 Lkw. Wir rechnen im Jahr 2007 mit 134 Schiffstransporten für Höver, damit würden wir 8.000 volle Lkw-Fahrten sparen“, sagte Gernandt.

www.holcim.de

Ansicht der neuen Mühle
Ansicht der neuen Mühle
Das Mühlengebäude von oben
Das Mühlengebäude von oben
Das Hüttensand-Mehl, hergestellt aus Hochofenschlacke, reduziert den CO<sub>2</sub>-<br />
			Ausstoß bei der Zementherstellung
Das Hüttensand-Mehl, hergestellt aus Hochofenschlacke, reduziert den CO2-
Ausstoß bei der Zementherstellung