Excadrill: Mehr Effizienz mit neuem Bohrverfahren

Ein neues Bohrverfahren präsentiert der finnische Hersteller ExcaDrill auf der Bauma 2007. Es arbeitet mit Anbaubohrgeräten an Baggerauslegern. Das Konzept soll herkömmliche Bohrgeräte ersetzen und bietet Bauunternehmen und Bohrdienstleister eine effiziente und wirtschaftliche Möglichkeit, die Vorteile eines Baggers und eines Bohrwagens zu kombinieren.

Neben geringeren Maschineninvestitionen bringt das Verfahren eine höhere Auslastung der eingesetzten Ausrüstungen und verbessert entscheidend die Arbeitsabläufe durch den größeren Arbeitsradius des Baggerauslegers gegenüber herkömmlichen Bohrwagen. Alle ExcaDrill-Anbaubohrgeräte besitzen leistungsstarke Filteranlagen und machen durch ihre automatische Bohrsteuerung AutoDrill eine spezifische Bohrausbildung des Baggerführers überflüssig.

Derzeit bietet die ExcaDrill-Baureihe vier Modelle. Auf der Bauma 2007 zeigt das Unternehmen die kleinste Version ExcaDrill 22A sowie das Spitzenmodell ExcaDrill 45A. ExcaDrill 22A eignet sich für kleinere Bohrarbeiten auf engem Raum im Straßen-, Tief- und Tunnelbau. Die Bohrlochdurchmesser reichen von 27 bis 38 mm – als Trägergeräte dienen Bagger ab 7 Tonnen Betriebsgewicht. ExcaDrill 45A ist das größte und vielseitigste Gerät der Baureihe. Zum Einsatz kommt es bei Produktionsbohrungen, in der Gesteinsgewinnung, bei Anker- und Pfahlbohrungen sowie im untertägigen Bau, etwa beim Setzen von Felsdübeln. Die Bohrlochdurchmesser reichen von 51 bis 127 mm, ein optionaler Stangenwechsler ermöglicht Bohrtiefen bis 29 Meter. Geeignete Trägergeräte sind Hydraulikbagger ab 30 Tonnen Betriebsgewicht. 

www.excadrill.com

Freigelände F5, Stand 504 

Anbaubohrgerät ExcaDrill 45A, erstmals präsentiert auf der Bauma 2007
Anbaubohrgerät ExcaDrill 45A, erstmals präsentiert auf der Bauma 2007

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