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[Die Industrie der Steine + Erden]






Sinnliches aus Beton

Wer in der Nähe von Seckach im Odenwald den „Skulpturenradweg“ befährt, begegnet zwei rätselhaften Figuren. Fabeltieren gleich „wandern“ sie auf sieben Beinen durch die Landschaft und geben Anlass zu mancherlei Interpretation. Die Skulpturen sind von Elisabeth Horwey, Hochschule für Kunst und Design, Halle, entworfen und erstellt worden. Mit dieser Arbeit „Glück unterwegs auf der Suche nach...“ ging sie siegreich aus einem studentischen Wettbewerb hervor. Das Besondere an der Arbeit ist die Tatsache, dass die Fabelwesen aus Beton sind. Sie sind etwa 1,4 m hoch und 1,7 m lang und wiegen je eine Tonne. Aus insgesamt 90 Teilen wurde eine Gipsschalung erstellt und mit hochfließfähigem und selbstverdichtendem Beton befüllt. Hierzu wurden die Formen über Kopf aufgebaut, so dass Beton durch ein Bein eingefüllt werden und wie in kommunizierenden Gefäßen gleichmäßig ansteigen konnte.



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