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[Die Industrie der Steine + Erden]






Safe production – economical production! Praxisorientierte Lösungen für eine innovative Branche

Beton ist der Werkstoff, der die bautechnische Entwicklung und auch die Architektur des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt hat und wohl auch das Erscheinungsbild des 21. Jahrhunderts über weite Strecken aktiv gestalten wird. Die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft betreut als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für die Baustoffbranche rund 1.300 Unternehmen aus dem Bereich „Beton- und Betonfertigteil-Industrie“. Das bedeutet, 23 Prozent aller bei der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft versicherten Unternehmen und über 28 Prozent der insgesamt 150.000 Versicherten entstammen der Beton- und Fertigteil-Industrie.





Einige Zahlen

In der Branche verunglückt jeder 15. Beschäftigte aufgrund von Sicherheitsmängeln am Arbeitsplatz. Die Konsequenz ist: Jedes Jahr 2.500 meldepflichtige Arbeitsunfälle mit einer Ausfallzeit von mehr als drei Tagen je Arbeitsunfall. Geht man von einer durchschnittlichen Ausfallzeit von 10 Arbeitstagen aus, so erkennt man die Dimension: Den Unternehmen gehen jedes Jahr allein für diese meldepflichtigen Arbeitsunfälle rund 25.000 Arbeitstage verloren.

Hinzu kommen Ausfallzeiten für nicht meldepflichtige Arbeitsunfälle mit weniger als 3 Tagen Ausfallzeit, die sich zahlenmäßig in etwa noch einmal im selben Bereich bewegen. Im Rückblick der letzten 10 Jahre zeigt sich zudem, dass durchschnittlich jedes Jahr 125 Arbeitsunfälle so schwerwiegende Folgen haben, dass von der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft Rentenzahlungen geleistet werden müssen. Die meisten Unfälle mit Rentenfolge in der Beton- und Fertigteil-industrie ereignen sich beim Gehen, Laufen oder Ab- bzw. Aufsteigen, beim Betätigen, in Gang setzen, Einrichten und Instandhalten von Maschinen, beim Umgang mit Handwerkzeugen sowie beim Umgang mit nicht maschinellen Geräten und Einrichtungen. Die Bandbreite reicht von geringen, zeitlich befristeten Renten bis hin zur 100%igen Dauerrente nach schwersten Unfallfolgen.

In der Vergangenheit sind durch die lebendige Zusammenarbeit von Unternehmen, Sozialpartnern und Berufsgenossenschaft große Erfolge bei der Reduzierung der Risiken am Arbeitsplatz erzielt worden. So ist die absolute Zahl der anzeigepflichtigen Arbeitsunfälle in der Beton-Industrie in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 60 Prozent zurückgegangen. Die Quote der Unfälle, die auf eine Million geleistete Arbeitsstunden entfällt, sank im gleichen Zeitraum um über 37 Prozent. Auch die Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit sind seither um die Hälfte gesunken – Indizien für das zunehmend bewusste und zukunftsorientierte Handeln der Verantwortlichen in dieser Industrie.

Dennoch darf man nicht vergessen: Hinter jedem neuen Arbeitsunfall, hinter jeder neuen Rente, hinter jeder Berufskrankheit steht ein persönliches Schicksal für Betroffene und deren Familien, welches durch menschliches Leid und durch gravierende Auswirkungen auf zukünftige Lebensbedingungen gekennzeichnet ist. Trotz aller Erfolge der vergangenen Jahre – es gibt noch viel zu tun!

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten darf die Schlussfolgerung also nicht lauten: „Für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ist im Moment kein Geld vorhanden“ – vielmehr geht es darum, auch die wirtschaftliche Dimension von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten zu erkennen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Letztendlich belasteten alle im Jahr 2004 bei der StBG registrierten Arbeitsunfälle der Branche die Solidargemeinschaft allein mit Behandlungskosten in Höhe von vier Millionen Euro.





Was tun?

Am Anfang steht das Bekenntnis des Unternehmers selbst. Arbeitssicherheit ist Unternehmeraufgabe! Produktqualität und Wirtschaftlichkeit, Kundenservice und Flexibilität gehören heute selbstverständlich zu den Zielen eines Unternehmens.

Erkundigt man sich jedoch nach dem Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, so werden heute noch nicht alle Unternehmer dieses als Unternehmensziel benennen. Dabei liegt doch nahe, dass Defizite in der Arbeitssicherheit eine störungsfreie Produktion qualitativ hochwertiger Erzeugnisse nahezu unmöglich machen. Defizite im Arbeitsschutz beeinflussen auch den Umweltschutz negativ.

Ein wirtschaftlich erfolgreiches und damit zukunftsfähiges Unternehmen mit auf Dauer hohen Unfallzahlen ist praktisch unmöglich! Daher gilt als Grundvoraussetzung: Arbeitssicherheit muss in die Unternehmensziele integriert werden und gelebt werden. Arbeitssicherheit ist Chefsache!

Arbeitssicherheit trägt auch entscheidend zum Image eines Unternehmens bei. Mit einer großen Zahl von Arbeitsunfällen ist es unmöglich, ein positives Image in der öffentlichen Meinung zu erreichen.

Wirkungsvolle und effektive Prävention basiert auf folgenden Erkenntnissen:

  • Die Verantwortung für Arbeitssicherheit liegt beim Unternehmer – egal ob Kleinbetrieb oder Großunternehmen! Der Unternehmer entscheidet, wie viel Sicherheit er will – nicht zuletzt durch sein eigenes Verhalten und seine Vorbildfunktion!
  • Um Arbeitssicherheit strategisch zu planen – und dies ist möglich – müssen die Basisdaten zum Unfallgeschehen und zu den Unfallkosten zunächst einmal bekannt sein.
  • Für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz müssen Ziele festgelegt werden.
  • Die Organisation des Unternehmens muss die Umsetzung dieser Ziele gewährleisten – viele Arbeitsunfälle haben heutzutage ihre Ursache in Organisationsmängeln.
  • Der größtmögliche Erfolg kann erreicht werden, wenn Schwerpunkte erkannt und beseitigt werden. Eine systematische Gefährdungsbeurteilung und Schwachstellenanalyse ist dafür am besten geeignet und seit 1996 auch gesetzlich vorgeschrieben.
  • Viele Arbeitsunfälle haben ihre Ursachen in Verhaltensdefiziten der Mitarbeiter. Ausbildung, Motivation und Unterweisung von Mitarbeitern in allen betrieblichen Ebenen ist deshalb gerade bei der Arbeitssicherheit ein entscheidender Faktor – ohne das Mitwirken der Menschen im Betrieb sind Fortschritte nicht zu erzielen!




Partner in der Arbeitswelt – die Berufsgenossenschaft

Die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft kann als Unfallversicherer für diesen Bereich die Arbeitssicherheit in den Unternehmen nicht gewährleisten. Sie kann und will aber Unternehmern und Füh-rungskräften bei der Wahrnehmung ihrer verantwortungsvollen Aufgabe für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten in den Betrieben helfen und durch branchenspezifische Aktivitäten und Dienstleistungsangebote als Motor und Initiator für Präventionsmaßnahmen wirken. Die Palette dieser Angebote ist groß und reicht vom individuellen Beratungsgespräch bis hin zur Unterstützung beim Aufbau einer effizienten umfassenden Sicherheitsorganisation im Unternehmen.

Weniger Vorschriften, mehr Praxishilfen: Das ist die Präventionsstrategie der StBG. Ob es dabei um die Förderung des Sicherheitsbewusstseins und der Eigenverantwortung, um „Sicherheit zum Anfassen“ oder Angebote zur Verbesserung und Organisation der Sicherheit im Betrieb geht – alle Angebote dienen systematisch dem Ziel, Informationen praxis- und handlungsorientiert zu vermitteln und einen echten Gewinn für die Menschen und die Produktivität zu erzielen. Um dieser Ausrichtung eine möglichst klare Kontur zu geben, sollen die Angebote hier kurz vorgestellt werden.





SmS – Sicher mit System

Wie eingangs geschildert, braucht jedes Unternehmen Ziele, an denen sich Füh-rungskräfte und Mitarbeiter orientieren können – auch in Sachen Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Das Handbuch SmS hilft durch eine Vielzahl von praktischen Handlungshilfen bei der sys-tematischen Organisation des Arbeitsschutzes. Unternehmer, Betriebsleiter und Meister können dank des klaren Aufbaus SmS sofort nutzen und ohne Vorbereitung in die jeweilige Aufgabe einsteigen.

Zusammen mit der im Frühjahr neu erscheinenden und aktualisierten CD-ROM „sms.digital“, die eine Reihe von interaktiven Arbeitshilfen bietet und der Internet-Plattform www.sicher-mit-system.de ist SmS nun ein integratives System, dessen Elemente sich einzeln verwenden, aber auch in sinnvoller Kombination zusammenfügen lassen.



Anwendung am PC
Praxisorientiert: Die grundlegend überarbeitete und um rund 30 neue Handlungshilfen
ergänzte SMS-CD bietet dem Praktiker im Betrieb zahlreiche komfortable Features.
Highlight: Der neue SmS-Management-Check.




Sicher mit Brief und (Güte-)Siegel: Gütesiegel „Sicher mit System“

Mitgliedsunternehmen der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft haben mit dem Gütesiegel „Sicher mit System“ freiwillig und kostenlos die Möglichkeit, die erfolgreiche Integration des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in ihrem Unternehmen durch eine neutrale Stelle bestätigen zu lassen.

Die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft will mit der Vergabe des Gütesiegels alle Mitgliedsunternehmen motivieren, die Anforderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes systematisch in die Unternehmensorganisation zu integrieren.

Damit wird ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess angestoßen. Die Zahl der Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und die sich daraus ergebenden Kosten werden kontinuierlich und dauerhaft verringert. Arbeits- und Gesundheitsschutz wird somit zu einem festen Bestandteil der Unternehmenskultur.





Das Unternehmermodell

Niemand kennt das Unternehmen besser als der Unternehmer selbst. Er ist gleichzeitig verantwortlich für den Arbeitsschutz, den Gesundheitsschutz und die Sicherheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz. Somit liegt nichts näher, als ihn in den Mittelpunkt zu stellen.

Im Unternehmermodell nimmt der Unternehmer oder Geschäftsführer an mehreren jeweils 2-tägigen Informations- und Motivationsseminaren teil, die branchen-orientiert – das heißt auch: exakt auf die Bedürfnisse der Beton- und Betonfertigteil-Industrie zugeschnitten – angeboten werden. Er wird so in die Lage versetzt, eine Arbeitsschutz-Organisation im Betrieb aufzubauen, Gefährdungspotentiale zu erkennen und selbstständig Lösungen zu entwickeln sowie Beratungsbedarf zu ermitteln und bedarfsgerecht abzurufen.

Bei diesen Aufgaben lässt die StBG die Unternehmer und Geschäftsführer natürlich nicht allein. Zur Unterstützung stehen qualifizierte Sicherheitsingenieure und Arbeitsmediziner bereit, die nach Bedarf angefordert werden können. Ihre Aufgabe ist nicht die Kontrolle, sondern ausschließlich die Beratung.





A propos Bildung und Beratung

Jedes Jahr bildet die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft rund 6000 Personen in 350 zielgruppenorientierten Seminaren aus. Neben den Schulungen innerhalb des Unternehmermodells bietet die StBG für die Beton- und Fertigteilbranche auch spezielle Seminare für Führungskräfte sowie für Meister und Vorarbeiter an, in denen unter anderem die Grundlagen von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz vermittelt werden.

Auch der Aus- und Weiterbildung von Betonpumpenmaschinisten schenkt die StBG besonderes Augenmerk. Im Rahmen der Fachseminare widmet sich ein Themenkomplex der Arbeitssicherheit in automatisierten Anlagen der Beton-Industrie.



Seminarsituation
Kommunikation und Koordination sind wesentliche
Elemente einer guten Sicherheitsorganisation.
Darum sind Gruppenarbeiten und Rollenspiele
feste Bestandteile der zielgruppenorientierten
Seminare.




Der Förderpreis Arbeit – Sicherheit – Gesundheit

1997 wurde der Förderpreis Arbeit – Sicherheit – Gesundheit zum ersten Mal ausgeschrieben. Bisher haben sich bereits 4700 Teilnehmer mit fast 2300 innovativen Ideen für sichere und gesunde Arbeitsplätze in der Baustoff-Industrie beteiligt. Viele der intelligenten Lösungen haben inzwischen Einzug in andere Betriebe gefunden und auch dort das Leben der Beschäftigten sicherer gemacht. Durch die Verwaltungsgemeinschaft mit der Bergbau-Berufsgenossenschaft seit 2002 konnte das Preisgeld des höchstdotierten Wettbewerbes seiner Art in Deutschland und wohl auch in Europa auf stattliche 100.000 Euro erhöht werden!

Gerade auch in diesem Wettbewerb zeigt sich immer wieder das innovative Potential, mit dem die Betonbranche aufwarten kann. So stammen einige der bisherigen Preisträger aus dieser Industrie und der diesjährige Preisträger des Europäischen Arbeitsschutzpreises ist ein traditionsreiches Betonunternehmen, das gemeinsam mit einem Forschungs-institut ein neuartiges Verfahren zur lärmarmen Verdichtung entwickelt hat.





Praxishandbuch Baustoffe. Steine. Erden.

Der Staat hat in den letzten Jahren stärkeren Einfluss auf die Erarbeitung von Arbeits- und Gesundheitsschutzvorschriften zu Lasten der Unfallverhütungsvorschriften genommen. Waren bei der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft vor ca. fünf Jahren noch 43 Unfallverhütungsvorschriften in Kraft, so sind es im Herbst 2005 nur noch 13 Unfallverhütungsvorschriften. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung und der Tatsache, dass die neu erlassenen Verordnungen und Vorschriften durch die Beschreibung von so genannten „Schutzzielen“ häufig so abstrakt formuliert sind, dass sich die Umsetzung der Forderungen in die Praxis dem Leser nicht immer erschließt, wurden bei der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft Überlegungen angestellt, wichtige und bewährte Informationen für sichere und gesunde Arbeitsplätze in der Baustoff-Industrie in einer zeitgemäßeren Form zusammenzustellen. Auf 550 Seiten enthält das nagelneue Praxishandbuch alles Wissenswerte rund um das Thema „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“ in der Baustoff-Industrie.

Der Inhalt des Praxishandbuchs spiegelt die Branchen wieder, die bei der Steinbruchs-BG versichert sind. Neben dem Teil „Grundlagen“, in dem branchenübergreifende Anforderungen an sichere und gesunde Arbeitsplätze beschrieben sind, beschäftigt sich ein beträchtlicher Teil der 160 Module mit der Herstellung von Betonsteinen, Betonfertigteilen, Betonrohren etc.



Praxishandbuch der StBG
Geballtes Wissen:
160 Kapitel auf 550 Seiten umfaßt
das Praxishandbuch der StBG.




Wer mehr tut, wird belohnt – Das Prämiensystem der StBG

Seit dem 1. Januar 2005 trägt die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft mit einem Prämiensystem dem vielfach geäußerten Wunsch aus den Reihen der Mitglieder Rechnung, betriebliche Investitionen in wegweisende Prävention zu fördern und finanziell zu belohnen.

Das Prämiensystem ist ein weiterer Baustein einer Präventionsstrategie der StBG, die mit dem Prämiensystem ihre Bemühungen, Anreize – auch finanzieller Art – für freiwillige, betriebliche Initiativen zu schaffen, intensiviert. Erfolgreiche Präventionsarbeit im Unternehmen bedeutet für die Zukunft weniger Erkrankungen und Unfälle. Hieraus resultieren für das einzelne Unternehmen und für alle Mitglieder der StBG geringere Kosten. Prävention lohnt sich also – in Zukunft mehr denn je!

Im ersten Jahr der Ausschreibung haben sich bereits mehr als 600 Unternehmen – also mehr als 10 % der bei der StBG versicherten Betriebe – am Prämiensystem beteiligt. Rund 1, 5 Millionen Euro konnten als Prämien ausgeschüttet werden. Bei einer durchschnittlichen Prämienhöhe von 3000 Euro lag die Anerkennungsquote bei 80 Prozent. Die Unternehmen der Betonbranche zeigten reges Interesse. Mit 70 Einsendungen liegen sie nach der Naturstein- und der Kies- und Sandindustrie bereits auf Platz drei der Prämien-Statistik.





BAUZ: Zielt auf den Bauch und trifft den Kopf

BAUZ, das Kampagnenkonzept der StBG, wird aufgrund des großen Erfolges fortgeführt. Die BAUZ-Zeitung, die das Kernstück der Kampagne bildet, beleuchtet unterschiedliche Sicherheits-Aspekte in den Betrieben. Die zielgruppengerechte und handlungsorientierte Ansprache der Versicherten wurde um Checklisten für den eigenen Arbeitsplatz und Medien zur schnellen Rückmeldung an die StBG erweitert. Die aktuelle Ausgabe thematisiert den Brandschutz im Betrieb. Begleitende Medien für Unternehmer und Sicherheitsfachkräfte sowie der Internet-Auftritt stellen die Wirksamkeit sicher. Die Kampagne wird mit weiteren Schwerpunktthemen fortgesetzt.



Description
Die aktuelle siebte Ausgabe der Versicherten-
Zeitung BAUZ beschäftigt sich mit Fragen und
Antworten rund um den Brandschutz am Arbeitsplatz.




Sicher-praktisch-Outfit

Sicherheit durch Sichtbarkeit mit Funktionalität verbinden und die Trageakzeptanz durch Komfort und Chic erhöhen – dies waren die Leitlinien bei der Entwicklung der Bekleidungslinie für die Baustoff-Industrie. Die Produkte wurden durch Studenten

der Fachhochschule Hannover entwickelt. Durch enge Zusammenarbeit mit Unternehmern und Versicherten wurde hohe Praxistauglichkeit gewährleistet. Durch die Kooperation mit einem namhaften Bekleidungsunternehmen konnten die Entwürfe zur Serienfertigung gebracht werden und können über den Fachhandel erworben werden.





Exponate und Mobile

„Erleben“ und „Begreifen“ führen zum nachhaltigsten Lerneffekt. Aus diesem Grund stellt die StBG ihren Mitgliedsunternehmen seit Jahren kostenlos unterschiedliche Exponate zur Verfügung, mit denen das Wissen um Gefahren anschaulich und interessant vermittelt wird. Die Modelle umspannen mit Förderbändern, Lärm, Stolper- und Sturzgefahr sowie Ladungssicherung und Staub wichtige Schwerpunktthemen und können zum Beispiel bei Schulungen, Unterweisungen und betrieblichen Veranstaltungen genutzt werden.

Das gilt auch für das Augenmobil und die beiden mobilen Erlebniswelten zu den Themen „Sicher gehen und stehen“ und „Lärm“. Gekrönt wird diese Reihe durch die Virtuelle Computersimulation „Operation Safety“, die es dem Besucher ermöglicht, in einer programmierten Umgebung seinen Blick für die Risiken und Erfordernisse des betrieblichen Alltags zu schärfen.



Filmdisplay im Augenmobil
Im Augenmobil befinden sich neben einem
Sehtest, informativen Videos und optischen
Tests noch viele weitere Überraschungen.
Es steht hier stellvertretend für das Konzept
der StBG, wichtige Inhalte zielgruppenorientiert
in die Unternehmen zu bringen.




Fazit

Prävention ist nicht nur ein Gebot der Humanität, sondern zugleich ein effektives Instrument der Kostensenkung! Die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft steht den Unternehmen der Beton-Industrie mit Rat, aber vor allem auch mit Taten zur Seite.

Nutzen Sie diese Chance für Ihr Unternehmen und sprechen Sie uns an – wir sind gerne für Sie da!

 

Dipl.-Ing. Helmut Ehnes, StBG





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