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[Die Industrie der Steine + Erden]






Lang' ist's her

Im April vor 38 Jahren (4. April 1968) wurde der US-amerikanische Friedensnobelpreisträger Martin Luther King in Memphis/Tennessee von einem weißen Fanatiker erschossen.
Der am 15. Januar 1929 in Atlanta/Georgia geborene Geistliche und Politiker war Führer der auf Integration der farbigen Bevölkerung zielenden Bürgerrechtsbewegung
in den USA. Seine Ermordung durch James Earl Ray löste schwere Krawalle aus.
Bis heute ist der charismatische King ein Symbol des Widerstands gegen jede Rassendiskriminierung. „I have a dream!“ – der erste Satz seiner berühmtesten
Rede für die Verständigung zwischen Schwarz und Weiß – ist zu einem stehenden Begriff geworden.
Bereits 1955 organisierte King einen Busboykott in Montgomery/Alabama, nachdem eine Farbige verhaftet worden war, die ihren Sitzplatz nicht für einen Weißen geräumt hatte, wie es nach dem damals gültigen Gesetz vorgeschrieben war. Erst der Oberste Gerichtshof in Washington entschied daraufhin, dass die Rassentrennung in Autobussen gegen die Verfassung verstoße.
King, der Gewaltlosigkeit als einziges legitimes Mittel der Politik ansah, starb eines gewaltsamen Todes.





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