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Beton- und Fertigteilindustrie hofft auf Sog der Gesamtwirtschaft

Der sich in den letzten zwei Jahren abzeichnende leichte Aufwärtstrend bei der Produktion von vorgefertigten Betonbauteilen konnte im vergangenen Jahr in Gesamtdeutschland nicht fortgesetzt werden. Für das Jahr 2005 rechnet der Bundesverband Deutsche Beton- und Fertigteilindustrie (BDB), Bonn, mit einem Gesamtumsatz von etwa 4,4 Milliarden Euro, was einem Rückgang um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dies gab Eberhard Bauer, Präsident des Spitzenverbandes der Hersteller von Betonbauteilen anlässlich der Jahrespressekonferenz am 14. Februar 2006 in Neu-Ulm bekannt.

Auch wenn die endgültige Jahresstatistik 2005 noch nicht vorliegt, belegen die amtlichen Zahlen der ersten drei Quartale diese Tendenz. So sank z.B. der Umsatz bei den konstruktiven Fertigteilen insgesamt um über 6 Prozent. Dabei ging die Produktionsmenge von großformatigen Deckentafeln um 8 Prozent zurück, der Umsatz sank um 9 Prozent.

Auch bei vorgefertigten Betonerzeugnissen für den Straßen-, Garten- und Landschaftsbau ist sowohl bei der Menge als auch beim Umsatz ein Rückgang von 7 Prozent zu verzeichnen. Bei den Beton- und Stahlbetonrohren liegt der Mengenrückgang bei 3 Prozent, der Umsatz nahm um 1 Prozent ab. Insgesamt ging der Umsatz bei vorgefertigten Betonerzeugnissen in den ersten drei Quartalen um 16 Prozent zurück.

Für 2006 erwartet der Verband dennoch eine Konsolidierung der wirtschaftlichen Situation. „Den Stimmungswechsel, der sich in Deutschland in der gesamtwirtschaftlichen Einschätzung vollzieht, kann auch die Bauwirtschaft gut gebrauchen. Mit unseren innovativen Systembauteilen sind wir gut aufgestellt, um sichere und gestalterisch anspruchsvolle Bauwerke realisieren zu können“, so Bauer.





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