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Asphaltindustrie fordert kontinuierliches Bauen

Die deutsche Asphaltindustrie hat ihre Forderung nach einer kontinuierlichen Ausschreibungs- und Bautätigkeit verstärkt.

Der Präsident des Deutschen Asphaltverbandes (DAV), Georg Rasch, verlangte bei der Eröffnung der XIII. Deutschen Asphalttage am 1. Februar in Berchtesgaden eine gleichmäßigere Verteilung der Straßenbauarbeiten über den Jahresverlauf. Vor mehr als 650 Kongreßteilnehmern erklärte Rasch, das abgelaufene Jahr 2005 habe eine weitere Konzentration der Asphaltproduktion auf die zweite Jahreshälfte gebracht. Achtzig Prozent der Mischgutproduktion 2005 sind in den sieben Monaten Juni bis Dezember hergestellt worden, mit Schwerpunkten in den Monaten September und Oktober. Die bekanntermaßen oft auch schlechten Witterungsbedingungen am Jahresende erschweren den Einbau und können auch Qualitätsprobleme verursachen.

Volks- und betriebswirtschaftlich, so der DAV-Präsident weiter, sei es unsinnig, in den ersten fünf Jahresmonaten Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken oder gar entlassen zu müssen und Maschinenkapazitäten nahezu brach liegen zu lassen, während in der zweiten Jahreshälfte Belegschaften und Maschinenpark bis an die Grenze der Belastbarkeit ausgelastet sind. In diesem Zusammenhang appellierte er an die Politik in Bund, Ländern und kommunalen Gebietskörperschaften, die Haushalte so rechtzeitig zu verabschieden, dass die Straßenbauverwaltungen planen und rechtzeitig ausschreiben können.





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