www.steine-und-erden.net > 2005 > Ausgabe 2/05 > Standfestigkeit ist oberstes Gebot

[Die Industrie der Steine + Erden]






Standfestigkeit ist oberstes Gebot

Vielfach wird die Gefahr unterschätzt, die von einer unsachgemäßen Benutzung von Leitern ausgeht. Im Jahr 2003 wurden den Berufsgenossenschaften 27.724 Leiterunfälle im gewerblichen Bereich gemeldet. Rund jeder elfte Unfall (2486) war so schwerwiegend, dass den Verletzten eine Unfallrente zugesprochen wurde. 19 Leiterunfälle endeten 2003 sogar tödlich. Die meisten Unfälle ereignen sich beim Auf- und Absteigen, insbesondere beim Herauf- und Herabtragen von Gegenständen sowie bei zu weitem seitlichen Hinauslehnen, wenn mit Handwerkzeugen gearbeitet wird.
Entscheidend ist zuallererst, die jeweils richtige Leiter für die auszuführende Arbeit auszuwählen. Die Berufsgenossenschaften empfehlen, sich vor der Benutzung unbedingt vom ordnungsgemäßen Zustand der Leiter zu überzeugen. Schon eine defekte Sprosse kann den Aufstieg schmerzhaft beenden, und bereits ein Sturz aus einem Meter Höhe kann zu schweren Verletzungen führen. Auch sollten Leitern so aufgestellt werden, dass die Leiterfüße nicht verrutschen können. Werden auf der Leiter Lasten getragen, so sollte jeder Benutzer sicherstellen, dass er sich dennoch festhalten kann. Wird dann noch beim Auf- und Absteigen darauf geachtet, dass die Füße sicher auf den Stufen stehen, ist sicheres Arbeiten mit Leitern gewährleistet.


Arbeit auf einer Leiter
Das Risiko beim Auf- und Absteigen
wird meist unterschätzt





Inhaltsverzeichnis Ausgabe 2/05 | Zurück zu unserer Homepage