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Stone+tec 2003 in Nürnberg: Dreh- und Angelpunkt der Natursteinwelt

Stone+tec-Logo Vom 29. Mai bis 1. Juni 2003, ist das Messezentrum Nürnberg wieder der Dreh- und Angelpunkt für die Natursteinwelt. Dabei ist es in Nürnberg weniger die Nähe zu besonderen Steinbrüchen, sondern vor allem die zentrale Lage im Herzen Europas, die die Stone+tec zu dem gemacht hat, was sie heute ist.

In Europa leben derzeit rund zehn Prozent der Weltbevölkerung, aber der Anteil an der weltweiten Produktion von Naturstein lag 2001 hier bei 40 Prozent. Der Verbrauch von Naturstein steigt in Europa weiterhin, so dass die Import- wie Exportzahlen von Naturstein seit Jahren kontinuierlich nach oben zeigen.
Trotz des starken Wachstums anderer, nicht-europäischer Länder wie China, Indien oder Brasilien auf diesem Sektor beweist die Statistik, wie wichtig Europa mit seiner großen, in der Geschichte verankerten Baukultur für dieses Material ist.
Die aktuelle Situation der Bauindustrie in Europa ist differenziert zu betrachten. Bis zur Mitte des letzten Jahrzehntes zeigte die Wachstumskurve mit jährlich rund sechs Prozent noch deutlich nach oben, danach erfolgte ein merklicher Einbruch. Die Ursachen dafür lagen und liegen vor allem im langsamen allgemeinen Wirtschaftswachstum in Europa, einer anhaltenden Krise auf dem Neubau- und Wohnungsbausektor sowie nicht zuletzt der längsten Rezessionsphase seit dem Zweiten Weltkrieg auf dem größten Baumarkt Europas in Deutschland. Inzwischen hat jedoch wieder eine Stabilisierung der europäischen Bauindustrie begonnen, wozu auch jährliche Wachstumsraten von fünf Prozent in den Ländern Mittelost- und Osteuropas beitragen.
Trotz der wirtschaftlichen Schwächephase ist Deutschland aber nach wie vor eine der bedeutendsten "Naturstein-Nationen" und durch seine hohen Qualitätsstandards einer der Top-Technologieführer weltweit. Nürnberg und die Stone+tec liegen damit ideal im Zentrum von Angebot und Nachfrage.



Stone+tec: Weltangebot in Europa

Die Zahlen der Stone+tec sprechen deutlich vom Erfolg der Veranstaltung in Nürnberg: "Nach dem derzeitigen Anmeldestand rechnen wir zur Stone+tec 2003 mit rund 1.200 Ausstellern; belegt wird eine Brutto-Ausstellungsfläche von über 90.000 qm", so Roland Kast, Projektleiter bei der Nürnberg-Messe.
Von den 1.251 Ausstellern bei der vorangegangenen Stone+tec 2001 kamen 430 aus Deutschland und über 800 weitere aus 55 Ländern weltweit.
Führende Ausstellerländer waren dabei Italien (303), VR China (75) und Spanien (67), gefolgt von Frankreich (39), Österreich (28) und Indien (25). Rund 46.000 Besucher informierten sich auf der Stone+tec 2001.



Umfangreiches Rahmenprogramm

Aber nicht nur das Ausstellungsangebot, auch das Rahmenprogramm der Stone+tec 2003 kann sich - im wahrsten Wortsinn - sehen lassen:
Ein neues Fachseminar zum Thema Verlegen von Naturstein, das Architektur-Forum Naturstein und die Bundestagung des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks bieten maßgeschneiderte Information von Spezialisten für Spezialisten.
Handwerkliche Sonderschauen und vor allem die Sonderschau Stein-Ambiente - Naturstein im Design-Mix mit Holz, Metall und Glas - geben Inspirationen, in welcher Bandbreite von Anwendungen und Techniken Naturstein seine Schönheit entfalten kann.
Mit dem Deutschen Naturstein-Preis und dem Peter-Parler-Preis werden während der Stone+tec wieder zwei Auszeichnungen vergeben, die besondere Leistungen in Architektur und Denkmalpflege würdigen. Beide Preise sind in einer langen Tradition mit der Stone+tec verbunden und mittlerweile weit über die Grenzen hinaus bekannt.




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