www.steine-und-erden.net > 2003 > Ausgabe 2/03 > Die neuen Radlader-Generationen

[Die Industrie der Steine + Erden]






Die neuen Radlader-Generationen

In der Baustoff-Industrie sind Radlader die am weitesten verbreiteten Erdbaumaschinen.
In den Steinbrüchen werden sie für das Verladen des hereingesprengten Haufwerks eingesetzt. Hier kommen in der Regel große Maschinen zum Einsatz. Die Kies- und Sandindustrie benötigt Radlader zum Lösen des Materials aus dem Gebirgsverband und für den Materialtransport zum Aufgabetrichter der nachgeschalteten Aufbereitung.
In diesem Bereich dominieren mittelgroße Maschinen. Zusätzlich setzen baustoffproduzierende Betriebe kleine Radlader ein, um die vielfältigen Innerbetrieblichen Transportaufgaben zu lösen.

In den letzten Jahren haben die Hersteller von Ladern insbesondere Wert gelegt auf die Entwicklung eines ergonomischen Arbeitsplatzes für den Fahrzeugführer: auf wartungsfreundliche Geräte, auf die Verbesserung der Sicht und auf Umweltfragen.



Cat-Radlader der Serie G II: wirtschaftlich + komfortabel

Nun ist die komplette Modellreihe der neuen Caterpillar Radlader Serie G II auf dem Markt. Nur eine kleine Änderung der Typenbezeichnung, aber technisch einen großen Unterschied stellen die Modelle 950G II bis 980G II dar. Besonderes Augenmerk legt Caterpillar bei der Weiterentwicklung auf das Thema Wirtschaftlichkeit der Maschinen.
Die elektronisch geregelten Motoren, die die Grenzwerte der EU-Abgasemissionsvorschrift 97/68/EC Stufe II erfüllen, sind dynamischer bei gleichzeitig verbesserter Kraftstoffeffizienz. Und die vollkommen neu gestalteten Kabinen setzen Maßstäbe in Sachen Fahrerkomfort sowie Bedienerfreundlichkeit.

Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert, Serviceintervalle verlängert
Die neuen Radlader wurden ausgestattet mit den bereits in anderen Modellen bewährten Cat-Motoren mit elektronisch geregelter Pumpendüsen-Technik.
Sie verfügen über eine vollintegrierte Steuerungselektronik, die alle Abläufe zwischen Motor, Getriebe und Arbeitshydraulik koordiniert.
Unabhängig von den Einsatzbedingungen wird so eine konstante Nettoleistung sichergestellt, aber auch der Dieselverbrauch konnte bei allen Modellen um rund 10 Prozent reduziert werden. Gepaart mit den verlängerten Serviceintervallen (Motoröl: 500 Betriebsstunden, Hydrauliköl: 4.000 Bh) sind die neuen Radlader wegweisend in Sachen Wirtschaftlichkeit und nicht zuletzt umweltfreundlich dank geringerer Abgaswerte. In Summe sind die Kosten pro Tonne im Vergleich zu der vorangegangenen Radlader-Serie nochmals niedriger. Dazu trägt auch der ebenfalls elektronisch gesteuerte Automatiklüfter bei, der besonders leise und wirtschaftlich arbeitet.


Wirtschaftlichkeit groß geschrieben: Die völlig neuen, elektronisch geregelten Motoren der Caterpillar Radlader der Serie G II sind nicht nur leistungsfähiger als die der Vorgängermodelle, sondern verbrauchen auch rund 10 Prozent weniger Kraftstoff
Wirtschaftlichkeit groß geschrieben:
Die völlig neuen, elektronisch geregelten
Motoren der Caterpillar Radlader der Serie G II
sind nicht nur leistungsfähiger als die der
Vorgängermodelle, sondern verbrauchen auch rund
10 Prozent weniger Kraftstoff


Bei Fahrerkomfort Kundenanregungen berücksichtigt
Bei der Entwicklung setzte Caterpillar großes Augenmerk auf das Thema Fahrerkomfort sowie Bedienerfreundlichkeit und berücksichtigte dabei Anregungen der Fahrer. Die um rund ein Drittel vergrößerte Frontscheibe und das damit auch vergrößerte Wischfeld vereinfachen das Reinigen. Nicht nur modern zeigt sich das Armaturenbrett, sondern vor allem besonders ergonomisch.
Alle für den Betrieb der neuen Serie II Radlader notwendigen Anzeigen sind zentral angeordnet und die Instrumentenpaneele wurden nach logischen Abläufen gruppiert, um die gesamte Funktionalität der Kabine zu verbessern.
Mit dem ebenfalls neuen Sitz, der eine bequeme Polsterung und größere Armlehnen aufweist, wird höchster Fahrerkomfort garantiert.

Ab sofort bei Zeppelin
Bereits Anfang November 2001 führte die Zeppelin Baumaschinen GmbH, Garching, die neuen Radlader vom Typ 966G II und 972G II ein, ab sofort ist die komplette Modellreihe mit einer Leistung von 137 kW / 186 PS (Cat 950G II) bis zu 232 kW / 311 PS (Cat 980G II) auf dem Markt. Allesamt gibt es sie in zwei Grundvarianten: mit der Direktlenkung und elektrohydraulischer Vorsteuerung, oder aber mit Lenkrad und hydraulischer Vorsteuerung.
Der Kauf der neuen sparsamen Kraftpakete eröffnet dem Kunden natürlich auch die Möglichkeit, auf das komplette Systemangebot von Zeppelin zurückzugreifen. So auch auf die attraktiven Finanzierungsmöglichkeiten, mit Zinssätzen, die stets unter den banküblichen Konditionen liegen.



Optimierter Fahrkomfort: der Liebherr-Radlader L 580

Steigender Kostendruck zwingt Bauunternehmer zu besonderer Besonnenheit bei der Anschaffung von Baumaschinen. Liebherr-Radlader verbrauchen Dank ihrer innovativen Antriebstechnik rund 40 Prozent weniger Kraftstoff als vergleichbare Maschinen des Wettbewerbs.
Die Einsparungen resultieren aus der Charakteristik des emissionsoptimierten Liebherr-Turbodieselmotors und aus der Verwendung von zwei getrennten Load-Sensing-Pumpen für Antriebshydraulik und Lenkung. Auch der feinsteuerbare Liebherr-Antrieb wirkt sich positiv auf den Energieverbrauch aus und reduziert zudem den Reifenverschleiß.
Je größer die Geräte und umso mehr Material bewegt wird, desto größer ist auch das Ersparnispotenzial.
Der L 580, das Flaggschiff der Liebherr- Radlader, ist somit im Verhältnis besonders sparsam im Verbrauch.
Zudem kommt die niedrige Nenndrehzahl einerseits der Lebensdauer und der Wartungsfreundlichkeit zugute, andererseits führt sie zur weiteren Reduzierung der Schadstoff- und der Geräuschemissionen. Damit erfüllen die Liebherr-Dieselmotoren nicht nur alle weltweit gültigen Abgas- und Schallemissionsanforderungen, sondern orientieren sich bereits jetzt an zukünftig zu erwartenden höheren Normansprüchen.
Der L 580 mit einer Kipplast von 17.850 kg, 265 PS Motorleistung, einem Einsatzgewicht von 24,7 t und einer Standardschaufel von 5,0 cbm ist im Grunde ein optimierter L 574. Durch den verlängerten Radstand und durch einige Modifikationen bei den Achsen, am Vorderwagen und am Heck wurde ein Gerät entwickelt, dass trotz seines vergleichsweise geringen Einsatzgewichts über vergleichbare Kipplastwerte verfügt, wie sie von Wettbewerbern mit Geräten in der 30-Tonnen-Klasse erzielt werden. Der L 580 ist demnach eine extrem wirtschaftliche Alternative zu herkömmlichen 30-Tonnen-Radladern.
Für den Kunden ergeben sich sowohl Einsparungen in der Anschaffung, als auch bei den Betriebskosten.
Mit der neuen "2plus2"-Antriebstechnologie kann der Fahrer den Radlader stufenlos ohne jegliche Zugkraftunterbrechung beschleunigen und verzögern. Dies hat einen deutlich erhöhten Fahrkomfort zur Folge.
Die neue Antriebstechnologie basiert auf einem Getriebe mit zwei verschieden großen und direkt angebauten Ölmotoren, die jeweils über eine separate Kupplung verfügen - daher die Bezeichnung "2plus2". Da beim Beschleunigen und beim Verzögern des Radladers alternierend mindestens einer der beiden Ölmotoren aktiv ist, wird eine kontinuierliche Kraftentfaltung sichergestellt. Mit der "2plus2"-Antriebstechnologie stellt sich der Liebherr-Radlader unabhängig von der erforderlichen Fahrgeschwindigkeit und Zugkraft "rucklos" auf jede Arbeitssituation ein.


Der L 580 benötigt rund 40 Prozent weniger Kraftstoff
Der L 580 benötigt rund
40 Prozent weniger Kraftstoff




Die neuen E-Serie-Radlader von Volvo

Die neuen Volvo-Radlader der E-Serie verbinden hohe Produktivität mit niedrigem Kraftstoffverbrauch und vorbildlicher Umweltverträglichkeit. Somit sind sie für viele Einsätze, sei es im Gewinnungsbereich, in der Rückverladung oder im Holzumschlag bestens geeignet.
Zur Bauma 2001 wurde bereits das erste Modell dieser Baureihe, der L220E, dem interessierten Publikum vorgestellt, nun folgen vier weitere E-Modelle: L120E, L150E, L180E und L330E. Damit bietet Volvo nun ein Modellprogramm an, das bekannte Vorzüge durch eine Reihe sinnvoller Innovationen weiter unterstreicht, nicht zuletzt im Bereich des Fahrerkomforts.
Torbjörn Gustafsson, einer der Design-Manager in der Volvo-Radlader-Konstruktion, stellt dazu fest: "Hohe Produktivität und sparsamer Dieselverbrauch sind bei unseren Maschinen an sich nichts Neues. Durch die elektronisch gesteuerte Direkteinspritzung der neuen Motoren konnten jedoch Leistung und Kraftstoffnutzung weiter verbessert werden. Perfekt ist auch die Abstimmung zwischen den drehmomentstarken Motoren, dem Getriebe mit Leistungswahlschalter und der Load-Sensing-Hydraulik."

Effiziente Bordelektronik
Die Radlader der E-Serie sind mit insgesamt drei miteinander vernetzten Bordrechnern ausgestattet. Die Radlader-Elektronik - genannt Contronic - wartet mit vielen nützlichen Funktionen auf. Zahlreiche Geber überwachen den Maschinenzustand im Einsatz und liefern dem Fahrer stets aktuelle Daten auf dem Contronic-Display. Die Betriebsdaten werden laufend gespeichert und stehen dann u.a. zur Analyse des Einsatzverhaltens und zur Serviceplanung zur Verfügung.
Die neuen Volvo-Motoren haben einen eigenen Rechner für das elektronische Motor-Management, der u.a. die elektronische Direkteinspritzung steuert. Das hohe Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen ist das besondere Kennzeichen dieser sparsamen Niederemissionsmotoren, die den Anforderungen der Stufe 2 in Europa entsprechen. Im optimalen Arbeitsbereich zwischen 1100 und 1600 U/min liefern die reaktionsschnellen und drehmomentstarken Antriebsaggregate bereits die volle Schub- und Zugkraft.
Die Radlader der E-Serie sind durchweg mit Load-Sensing-Hydraulik ausgestattet. Drei Axialkolben-Verstellpumpen fördern die jeweils benötigte Ölmenge genau dosiert und mit dem richtigen Druck. Die bedarfsabhängige Arbeitsweise führt zu geringerer Leistungsentnahme vom Dieselmotor und hervorragender Nutzung der Hydraulikressourcen.
Das Prinzip der patentierten TP-Kinematik hat sich bei anderen Volvo- Radladern seit Jahren bestens bewährt und bildet einen wichtigen Vorzug auch bei den neuen E-Modellen. Das besondere Merkmal ist die von der unteren bis zur oberen Hubgerüststellung nahezu gleichbleibende Reißkraft und die vorbildliche Parallelführung.


Die runden Formen der neuen Volvo-Radlader der E-Serie dienen nicht nur kosmetischen Zwecken, sondern verbessern auch die Rundumsicht. Entscheidend bei dieser Ladergeneration sind der niedrige Kraftstoffverbrauch und die vorbildliche Umweltverträglichkeit
Die runden Formen der neuen Volvo-Radlader der
E-Serie dienen nicht nur kosmetischen Zwecken,
sondern verbessern auch die Rundumsicht.
Entscheidend bei dieser Ladergeneration sind
der niedrige Kraftstoffverbrauch und die
vorbildliche Umweltverträglichkeit


Ein sicherer und komfortabler Arbeitsplatz
Alle Radlader der E-Serie sind mit der Care-Cab-Überdruckkabine ausgestattet, die "von Kopf bis Fuß" auf den Fahrerkomfort ausgerichtet ist. Das beginnt bei der zweistufigen Reinigung der Kabinenluft und setzt sich fort mit dem überaus bequemen Fahrersitz und den ergonomisch angeordneten Hebeln und Schaltern. In dieser Kabine hindert den Fahrer nichts daran, sich ganz auf die Arbeit zu konzentrieren und die Leistung des hochproduktiven E-Serie-Radladers voll auszunutzen.
Von außen beeindrucken die angenehm runden Formen der Radlader, die nicht nur "kosmetischen" Zwecken dienen, sondern auch die Rundumsicht wesentlich verbessern. Ebenfalls rundum verbessert wurde der Gleitschutz an Trittstufen und Wartungsflächen, auf denen sich kein Schmutz ansammeln kann. Nicht so ganz neu, aber auch bei den E-Modellen von großem Nutzen, ist die Wartungsfreundlichkeit, die u.a. durch leicht zu öffnende Serviceabdeckungen und heruntergezogene Schmierpunkte gegeben ist.



Komatsu startet große Radlader-Demotour

In diesem Frühjahr werden die neuen Komatsu Fünf-Sterne-Radlader WA 470-5 und WA 480-5 von Kunden und Interessenten bei den deutschen Komatsu-Händlern live getestet. Gestartet wurden bundesweit Demotouren, die in verschiedenen Kies- und Sandgruben oder im kundeneigenen Gelände durchgeführt werden. Fahrer von Komatsu und anderen Radladermarken erleben die neue Dimension der 5er-Serie. Die 23 - 25 Tonnen schweren und 195 bzw. 202 kW starken Radlader werden von ihnen, also den Profifahrern, unter Einsatzbedingungen eingehend geprüft und bewertet.
Ausgerüstet mit Schaufeln von vier und fünf Kubikmetern sind diese Radlader die idealen Partner für den schweren Erdbau, Gewinnung, Rückverladung und generell dort, wo große Materialmengen besonders effektiv bewegt werden müssen. Davon können sich die eingeladenen "Testexperten" durch ihren eigenen Fahreinsatz persönlich überzeugen. ECSS-Laststabilisator, Komatsu-Niederemissionsmotoren mit extrem niedrigen Treibstoffverbrauch, Viergang-Automatik-Getriebe mit Wandlerüberbrückung und die deutlich verlängerten Wartungsintervalle sind die wichtigsten Kennzeichen dieser völlig neuen Gerätegeneration.
Über diese Produktvorzüge wird jeder der Besucher noch während der Tests von Produktmanagern und Einsatzberatern eingehend informiert. Ebenso wird die Wahlmöglichkeit der Betriebsarten für Motor und Getriebe in Bezug auf Kraftentfaltung, Geschwindigkeit und Treibstoffverbrauch praxisgerecht vorgestellt und selbst getestet. Da Radlader dieser Größe auch im Load-and-Carry-Einsatz, beispielsweise zwischen Bruchwand und Aufgabetrichter eingesetzt werden, sind die Radlader WA 470-5 / WA 480-5 serienmäßig mit einem ECSS-Laststabilisator ausgerüstet, der sich bei längeren Fahrstrecken automatisch zuschaltet und Nickbewegungen auf ein Minimum reduziert.
Während der Tests "erfahren" die Kunden diese Vorteile "am eigenen Leibe", indem sie Material während der Fahrt nicht mehr verlieren, sondern vollständig und komplett zum Zielpunkt bringen.
Dass sie in dem neuen SpaceCab- Fahrerhaus ein positives Raumgefühl erleben, dafür sorgt nicht nur die 25-prozentige Kabinenvergrößerung, sondern auch die serienmäßige Klimaanlage. Verstellbare Lenksäule, luftgefederter Komfortsitz sowie die auf Wunsch erhältliche Joystick-Steuerung erleichtern dem Fahrer die Arbeit. Zudem werden sie Dank einer serienmäßiger Wägeeinrichtungen permanent
über die Umschlagsmengen informiert.
Für besondere Begeisterung sorgt die einfach durchzuführende, tägliche Wartung. An den Motorseiten und am Fahrzeugheck erleichtern weit zu öffnende Flügeltüren den Zugang zu den zentral zusammengefassten Kontroll- und Wartungsstellen. Da sich die Drehrichtung des Viskolüfters umkehren lässt, kann noch während der Tests der Kühlerraum schnell und ohne Mühe gereinigt werden. Besonders bei den praxis- und serviceorientierten Kunden werden mit diesen Vorzügen Pluspunkte gesammelt.


Der 202 kW starke Komatsu WA 480-5 transportiert mit seiner Steingabel auch Muschelkalkquader zur Verladung
Der 202 kW starke Komatsu WA 480-5 transportiert
mit seiner Steingabel auch Muschelkalkquader zur Verladung




Komatsu-Radlader gewinnt täglich 2000 t Rheinkies

Der Rheinkies auf der Gemarkung Klettgau-Geißlingen an der deutsch / schweizerischen Grenze ist im Laufe von Jahrmillionen entstanden. Vereinzelt sind in den Vorkommen Nagelfluhschichten anzutreffen, welche gesprengt werden müssen. Nassgewinnung scheidet aus, deshalb setzen die Kieswerke Bechtel & Szilagyi schwere Radlader zur Kiesgewinnung ein. Jüngster Zugang ist der größte im hannoverschen Werk von Komatsu gefertigte Radlader, ein WA 500-3 mit 5 cbm-Schaufelvolumen, der Anfang April 2002 in Betrieb genommen wurde.
Der Rheinkies wird direkt von der Wand gewonnen und auf eine dem Abbaufortschritt folgende Bandanlage aufgegeben. Diese transportiert den Kies über 700 Meter Entfernung zu der Aufbereitungsanlage. Direktverladung von Kies an der Gewinnungsstelle und Rückverladung von Kies sind weitere Aufgaben des täglich etwa 10 Stunden eingesetzten Großradladers. Rund 15.000 Stunden oder zehn Jahre wird der, vom Komatsu-Händler Ungeheuer Baumaschinen (Freiburg / Breisach) gelieferte und betreute, WA 500-3 im Einsatz bleiben, genauso lange wie sein Vorgänger - ein WA 600-3 mit 6 cbm-Schaufel.
Der Betreiber setzt große Erwartungen in den 235 kW starken Commonrail- Niederemissions-Turbomotor von Komatsu. Denn der Kraftstoffverbrauch ist in Zeiten von Ökosteuer und weiter steigenden Dieselpreisen ein genau beobachteter Block der variablen Maschinenkosten. Je nach Arbeit verbraucht der penibel überwachte WA 500-3 in Klettgau-Geißlingen derzeit zwischen 23 und 29 Liter / Stunde.
Erdbau, Umschlag, Rückverladung und Gewinnung sind die primären Einsatzgebiete dieses in der Bau- und Gewinnungsindustrie verbreiteten RadIaders, der mit Fels- und Standardschaufeln von 4,3 bis 5,5 cbm bestückt werden kann.
Das Viergang-Automatikgetriebe mit dreistufigem Wandler, HD-Außenplanetenachsen, ölgekühlte nasse Betriebs- und Parkbremsen machen ihn zusammen mit dem soliden Z-Kinematik-Hubgerüst mit 3,33-m- Auskipphöhe zum idealen Ladepartner - egal ob das Material in hochbordige Lastwagen oder in Aufgabetrichter von Brechern oder Bunkern aufzugeben ist.
Schlüsselmaschinen, wie der bei Bechtel & Szilagyi eingesetzte Komatsu WA 500-3, müssen permanent verfügbar sein. Ungeplante Ausfälle sollten die Ausnahme sein. Deshalb werden Fahrer und Servicetechniker mit E-DIMOS II (Electronic Display and Monitoring System) digital über alle service- und wartungsrelevanten Daten der Umschlagmaschine informiert.


Bis zu 200 t Kies pro Stunde gibt der 30 t schwere und 235 kW starke Radiader im Kieswerk Klettgau-Geißlingen auf. Die niedrigen Verbrauchswerte bestätige die hohen Erwartungen an die neue Commonrail-Technik der Komatsu-Motoren
Bis zu 200 t Kies pro Stunde gibt der 30 t schwere
und 235 kW starke Radiader im Kieswerk Klettgau-Geißlingen
auf. Die niedrigen Verbrauchswerte bestätige die hohen
Erwartungen an die neue Commonrail-Technik der Komatsu-Motoren




Mittelklasse enger abgestuft

Die jetzt eingeführten Volvo-Radlader der E-Serie - L60E, L70E, L90E und L110E - bilden zusammen mit dem L120E eine komplette Modellreihe in der mittleren Größenklasse. Beim L60E und L110E handelt es sich um völlig neue, speziell zur marktgerechten Komplettierung der E-Serie entwickelte Modelle, während L70E und L90E aktualisierte und auf die übrigen E-Modelle abgestimmte Varianten der Vorgänger aus der D-Serie darstellen.

Leistungsstarke Maschinen
Die vier Radlader verbinden - ihrer Bestimmung als "Allrounder" gemäß - hohe Produktivität mit großer Flexibilität. Die bewährte APS-Lastschaltautomatik von Volvo wurde weiter verfeinert und gestattet dem Fahrer die Wahl zwischen vier verschiedenen Schaltprogrammen zur Abstimmung der Maschinenleistung auf wechselnde Einsatzbereiche.
Die Radlader L60E, L70E und L90E sind mit einem neuen 6-l-Dieselmotor von Volvo ausgestattet, der L110E hat den 7-l-Dieselmotor, ähnlich dem Antriebsaggregat im L120E. Die elektronisch gesteuerten Motoren mit luftgekühltem Ladeluftkühler sind sparsam im Dieselverbrauch und erfüllen die Emissionsanforderungen der Stufe 2 in Europa und den USA. Der Hydrostatlüfter trägt ebenfalls zur Kraftstoffersparnis bei, da er nur bei Kühlbedarf arbeitet.

Load Sensing-System für Lenkung und Arbeitshydraulik
Die Radlader der E-Serie sind durchweg mit einer bedarfsabhängig arbeitenden Load Sensing-Hydraulik ausgestattet. Der auch bei niedrigen Drehzahlen rasch ansprechende Motor und die intelligent konzipierte Hydraulik führen zu hervorragenden Manövriereigenschaften in Einsätzen jeglicher Art.
Das bewährte, von Volvo entwickelte Vorgelegegetriebe bewirkt zügige Schaltvorgänge, wobei die APS-Schaltautomatik stets den geeigneten Gang einlegt - abhängig von Motordrehzahl, Fahrgeschwindigkeit und gewähltem Schaltprogramm. Für den Fahrer bleibt nur noch die Wahl der Fahrtrichtung oder Kick-down-Funktion, ansonsten kann er sich voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren.

Elektronisches Überwachungssystem
Betriebs- und Leistungsdaten des Laders werden von der Contronic-Bordelektronik mit insgesamt drei miteinander vernetzten Rechnern (ECU) laufend überwacht und gespeichert. Das System arbeitet in drei Stufen und verfolgt den Maschinenbetrieb in Echtzeit. Sollte es zu Abweichungen von Normalwerten kommen, wird der Fahrer unverzüglich darüber informiert.
Weitere acht Sprachen für das Contronic-Display sind bei den Radladern der E-Serie hinzugekommen. Insgesamt 13 Sprachen stehen somit für die Anzeigetexte zur Wahl. Alle Betriebsdaten werden im Contronic-System gespeichert und können später dazu benutzt werden, die Arbeit der Maschine zu analysieren und die Ereignisse seit dem letzten Service zu verfolgen. Außerdem lassen sich die elektronischen Vorgaben für bestimmte Funktionen zur Anpassung an veränderte Einsatzbedingungen mit Hilfe der Contronic-Serviceeinheit und der Volvo-Analysesoftware optimieren.

Care Cab-Komfortkabine
Die "Care Cab" von Volvo ist eine Kabine "zum Wohlfühlen", nicht nur der vorbildlichen Schallisolierung wegen, sondern auch was Luftreinheit und Klimatisierung betrifft. Alle E-Modelle sind mit dieser Kabine ausgestattet, die praktisch Pkw-Komfort bietet. Die zugeführte Frischluft wird in zwei Stufen gefiltert und auch die Kabinenluft über das Hauptfilter mehrfach umgewälzt und somit gereinigt. Dank dieser exklusiven Konstruktionslösung wird den Fahrern der E-Modelle ein vorbildliches "Arbeitsklima" geboten, das durch die Klimaanlage - bei manchen Modellen serienmäßig, bei anderen optional - eine weitere Steigerung erfährt.
Zu den von Fahrern geschätzten Komfortdetails gehören der individuell einstellbare Fahrersitz und die Möglichkeiten der jeweiligen Anpassung von Hydraulikkonsole, Armlehne und Lenkrad. Die Rundumsicht ist dank schmaler Seitenpfosten, großflächiger Verglasung und geneigter Motorhaube nach vorne wie hinten verbessert.
Eine gute Geräusch- und Schwingungsdämpfung wurde durch schallschluckendes Material und durch die Lagerung der Kabine auf Gummielementen erreicht. Die leicht nach innen geneigte Leiter erleichtert den Ein- und Ausstieg. Sicherheit bei der Wartung bieten gleitgeschützte Trittflächen und Serviceplattformen.


Volvo L110E, ein Radlader ohne direkten Vorgänger in der breit gefächerten Volvo-Palette: sein Einsatzgewicht liegt knapp unter 20 t, sein 7-l-Volvo-Dieselmotor leistet 210 PS
Volvo L110E, ein Radlader ohne direkten Vorgänger
in der breit gefächerten Volvo-Palette: sein
Einsatzgewicht liegt knapp unter 20 t, sein 7-l-Volvo-
Dieselmotor leistet 210 PS




Mehr Produktivität und Wirtschaftlichkeit

Der überarbeitete JCB Radlader 456 mit neuem Gesicht gehört zu den hubraumstärksten in seiner Klasse. Große Radlader werden oft unter schwierigsten Bedingungen eingesetzt, die höchste Ansprüche an Mensch und Material stellen. "Ziel der Entwicklung des neuen Radladers 456 ZX war daher: Hohe Leistung und Bedienkomfort mit geringem Wartungsaufwand zu kombinieren", sagt John Patterson, Chief Executive Officer von JCB Ltd.
Diese Leistung findet man unter der neu gestalteten Heckpartie. Das Herz des 19-Tonnen-Radladers, ein kraftvoller Cummins Motor, der der Euro 2 Abgasnorm genügt, bringt es auf 147 Kilowatt (197 PS) und 8,3 Liter Hubraum. Ein zusätzlicher Ladeluftkühler erhöht dabei das Drehmoment über den gesamten Drehzahlbereich. Im täglichen Einsatz macht sich diese verbesserte Motorcharakteristik durch ein höheres Durchzugsvermögen und geringeren Kraftstoffverbrauch bemerkbar.
Ein weiteres Novum ist der kombinierte Kühler für Ladeluft, Motor-, Getriebe- und Hydrauliköl, der einfach zu reinigen ist und dadurch den Wartungsaufwand auf ein Minimum reduziert.
Der hydraulisch angetriebene Lüfter macht den 456 ZX darüber hinaus auch noch leiser. Auf Knopfdruck ändert der Lüfter seine Laufrichtung und säubert so die Kühlerlamellen von Staub und Schmutz.
Dem Fahrer bieten sich nicht nur Erleichterungen in Sachen Bedienkomfort und Wartung, auch das Arbeiten mit dem 456 ZX geht nun "übersichtlicher" und somit sicherer von der Hand.
Die Fahrerkabine wurde um 110 Millimeter erhöht, die Motorhaube fällt steiler ab. Somit hat der Maschinenführer nach hinten und nach vorne eine noch bessere Sicht.


Der neue 19-t-Radlader 456 kombiniert hohe Leistung und Bedienkomfort mit geringem Wartungsaufwand
Der neue 19-t-Radlader 456 kombiniert hohe Leistung
und Bedienkomfort mit geringem Wartungsaufwand




Ahlmann Schwenklader sind echte Multitalente

Die Schwenklader-Technologie ist seit mehr als einem Jahrhundert mit dem Namen Ahlmann verbunden. Mit der Präsentation des Schwenkschauflers AR I auf der Hannover Messe 1952 begann eine Ära. Heute ist die Ahlmann Baumaschinen GmbH unbestrittener Marktführer in Deutschland und deckt mit ihren fünf Schwenkladern unterschiedlicher Größe (AS 50, AS 70, AS 90, AS 150, AS 200) die gesamte Bandbreite ab.
Ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten machen die Schwenklader zu echten Multitalenten und dadurch besonders wirtschaftlich. Sie überzeugen nicht nur mit ihrem Schwenkwinkel von 180 Grad, sie können mit ihrer Allrad-Lenkung auf engstem Raum wenden und sind dank ihrer Starrrahmen-Bauweise ohne Abstützung absolut standfest. Die Palette der Anbaugeräte reicht von der Mehrzweckschaufel über den Lasthaken bis zur Rohrzange.
Das mittlere der fünf Ahlmann- Schwenklader-Modelle, der AS 90, hat ein Schaufelvolumen von 0,8 bis 1,4 Kubikmetern. Mit 6.130 kg Einsatzgewicht bewältigt er verschwenkt eine Kipplast von 3.660 kg. Der 52 kW (70 PS)-Deutz-Dieselmotor macht ihn auch in schwierigem Gelände beweglich.

AS 90 tele
Den kleineren bis mittleren Radladern fehlt es häufig an Hubhöhe, Reichweite und Flexibilität, um das Gerät kostendeckend einzusetzen. Der Lösungsansatz bietet der Teleskoparm, der in Verbindung mit dem Schwenksystem zum ganzheitlichen wirtschaftlichen Konzept wird. In der komfortablen Großraumkabine des AS 90 tele, mittig sitzend, kann jeder Absatzablauf nachverfolgt werden. Besonders im harten Dauereinsatz macht sich die ermüdungsarme Sitzposition und der Komfort bemerkbar. Alle für den Arbeitsablauf benötigten Funktionen sind im rechten Joystick integriert. Somit sind schnelle Arbeitsspiele und maximale Sicherheit ohne Fehlfunktion gewährleistet.
Nicht nur in der Höhe liegt der Vorteil beim Teleskopsystem sondern auch in der horizontalen Reichweite.
Kundenforderung war die größere Hubhöhe. Die Lösung ist ein Teleskop-Schwenklader. Verwindungsfreier Starrrahmen mit lastabhängiger Achsabstützung und 4-Rad-Achsschenkellenkung gewährleisten maximale Standsicherheit. Alle Arbeitsfunktionen können immer gleichzeitig ablaufen.
Ein weiteres Argument sind die sinkenden Betriebskosten eines Schwenkladers (schwenken ist günstiger als fahren). Dies gilt besonders bei Teleskop-Schwenkladern, wo der größere Arbeitsbereich noch mehr zur Kostensenkung beiträgt.
Um auch seitlich die volle Last zu verschwenken, kann optional mit Abstützpratzen gearbeitet werden.


Der AS 90 tele mit Mehrzweckschaufel
Der AS 90 tele mit Mehrzweckschaufel




Neue Meisterklasse für Baustoffgewinnungsbetriebe

Marktpositionen werden nicht durch überhastet erarbeitete und produzierte Produkte gehalten oder gar gewonnen, sondern durch sinnvolle Weiterentwicklungen des vielfach Bewährten.
Wenn Fiat Kobelco die Überarbeitungsergebnisse an seinen drei größten Radladern W190, W230 und W270 unter dem Begriff "Evolution" zusammenfasst, ist das auch ein deutliches Bekenntnis zur technischen Kontinuität, zu einer stufenlosen Weiterentwicklung des Produktprogramms.
Fiat Kobelco hat besonders seine drei Großradlader als Hoch- und Dauerleistungsmaschinen definiert. Sie überdecken mit von 17.880, 21.490 und 23.660 kg ihren Einsatzgewichtsbereich sehr feinstufig. Das wird auch mit 150, 168 und 202 kW in den installierten Antriebsleistungen deutlich. Nicht zuletzt reichen die maximalen Ladeschaufelkapazitäten von 3,5 über 4,0 bis zu 4,6 cbm. Das sind aber nur einige der Basisvoraussetzungen für die Gewinnungs-, Aufbereitung-, Transport- und Umschlagleistungen, wie sie heute von den meisten Recycling- und Baustoffgewinnungsbetrieben gefordert werden.
Dipl.-Ing. (FH) Volker Lindemann, Produktmanager bei Fiat Kobelco: "Unter maximaler wirtschaftlicher Bauleistung verstehen wir zum Beispiel nicht den mit einem unter Idealbedingungen perfekt ausgeführten Arbeitszyklus erzielten Materialumschlag. Wir haben unsere Maschinen auf höchste Dauerleistung bei minimalen Betriebskosten ausgelegt."
Das spiegelt sich u.a. in folgenden Fakten:
  • Alle drei Großradlader haben turbogeladene Antriebsmotoren mit Zwischenkühlern und elektronisch geregelter direkter Kraftstoffeinspritzung.
  • Drei Merkmale für eine den an die Maschine gestellten Leistungsanforderungen angepasste Kraftstoffversorgung und eine optimale Kraftstoffausnutzung. Ein leistungsspezifisch minimaler Kraftstoffverbrauch und entsprechend niedrige Schadstoffemissionswerte sind zwei der sich daraus ergebenden messbaren Hauptvorteile. Alle Motoren entsprechen der Richtlinie 97/68 IEC Stufe 2.
  • Sämtliche Fiat Kobelco-Radlader der Evolution-Serie sind mit hydrodynamischen Lastschaltgetrieben in Vorgelegebauweise ausgestattet. Die vier Vorwärts- und drei Rückwärtsgänge des W190 bzw. die jeweils vier Vorwärts- und Rückwärtsgänge des W230 und des W270 kann der Fahrer mit einer Fingerbewegung schalten. Ebenso das Reversieren.


Während der Arbeitsprozesse sorgt der Bordcomputer automatisch für die dem augenblicklichen Bedarf der Maschine optimal entsprechende Aufteilung der Antriebsleistung. Dadurch kann sich der Fahrer voll auf die Steuerung der Arbeitsausrüstung und der Maschine konzentrieren.
Der Fahrer kann aber bei Bedarf auch dreifach manuell eingreifen:
Hold: Die vorgewählte Geschwindigkeit wird bis zum Abschalten gehalten.
Kick Down: Das Getriebe wird zur sofortigen Schubkraftsteigerung von der zweiten in die erste Gangstufe zurückgeschaltet.
Down shift: Das Getriebe wird bei Gefällefahrten zur Verstärkung der Motorbremswirkung zurückgeschaltet.

  • Ein auf unebener Fahrbahn automatisch ansprechender Laststabilisator vermeidet die sonst den Fahrer belastenden und ermüdenden Nickschwingungen der schnell fahrenden Maschine und minimiert auch die während derartiger Transportfahrten entstehenden Ladungsverluste aus der Schaufel. In der Konsequenz operiert der Fahrer viel länger mit maximaler Konzentration und Leistungsbereitschaft und bringt auch objektiv mehr Material an die jeweiligen Zielpunkte.
  • Radlader werden nur dann zügig und schnell gefahren, wenn sie sich in jeder Fahrsituation sicher beherrschen lassen. Dem haben die Konstrukteure von Fiat Kobelco bei den Evolution-Modellen mit neuen Fahrachsen und deren überlegter Pendelaufhängung Rechnung getragen: Bei den Fiat Kobelco W190 und FK W270 beträgt der Pendelwinkel der Hinterachse 26° und ermöglicht Vertikalbewegungen der Hinterräder von 490 bzw. 500 mm. Damit haben die permanent allradangetriebenen Maschinen ständig mit allen Rädern Stütz- und Traktionskontakt auf der Fahrbahn. Das ermöglicht stets maximale Schubkräfte, hält aber auch gleichzeitig den verschleißintensiven Radschlupf auf einem Minimum: Die Bauleistung wird gesteigert und die Kosten werden gesenkt. Die neuen Fahrachsen haben an allen Antriebsrädern selbstnachstellende und dadurch wartungsfreie "nasse" Lamellenbremsen. Diese werden in achsbezogen getrennten Kreisläufen über ein links angeordnetes Pedal servobetätigt. Der Fahrer kann seine Maschine in jedem Beladungszustand aus jeder möglichen Geschwindigkeit sicher zum Stehen bringen.
  • Nicht zuletzt wurde die großräumige ROPS/FOPS-Fahrerkabine komfortabler gestaltet. Ein luftgefederter, multilateral verstellbarer und mit atmungsaktivem Textilüberzug versehener Sitz ermöglicht dem Fahrer eine optimale Sitzposition und in Verbindung mit der zweifach verstellbaren Lenksäule ergonomische Reichweiten zu allen Bedienorganen der Maschine. Eine Nackenstütze und Unterarmauflagen geben in Verbindung mit einem Schalensitz und einer mit Seitenstützen versehener Rückenlehne dem Fahrer auch auf unebener Fahrbahn besten objektiven Halt.
  • Natürlich wirken sich auch die vielen neuen Wartungserleichterungen mittelbar positiv auf die Bau- oder Gewinnungsleistung der Fiat Kobelco Großradlader der Evolution-Serie aus. Bequemer erreichbare Wartungsstellen vermeiden Unterlassungen und Wartungsfehler, kürzere Wartungszeiten reduzieren den unabdingbaren Maschinenstillstand: Die technische Verfügbarkeit der Maschine und die Zeit zum Erbringen von Bauleistungen nimmt zu.


Die Großradlader der Evolution-Serie haben hydrodynamische Lastschaltgetriebe, die sich durch besonders weiche aber schnelle Schaltvorgänge auszeichnen
Die Großradlader der Evolution-Serie haben
hydrodynamische Lastschaltgetriebe, die sich durch besonders
weiche aber schnelle Schaltvorgänge auszeichnen




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