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[Die Industrie der Steine + Erden]






Nordlichter der StBG - doch keinesfalls "dröge"

Die Mitarbeiter der Sektion IV betreuen rund 40.000 Versicherte im Norden


Von Flensburg bis Kassel, von Helmstedt bis zur holländischen Grenze reicht der Zuständigkeitsbereich der Sektion IV der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft.
Betreut werden die Arbeitnehmer der im Nordwesten der Bundesrepublik angesiedelten Mitgliedsunternehmen von Langenhagen aus. Hier sitzt die Bezirksverwaltung "aus Synergie-Gründen" unter einem Dach mit der Hauptverwaltung der Steinbruchs-BG. So lassen sich die allgemeinen Ressourcen - von der Poststelle über das technische Equipment bis hin zur Kantine - optimal gemeinsam nutzen.
Als Besonderheit innerhalb der Steinbruchs-BG haben die 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sektion IV auch die Versicherten der deutschen Erdöl- und Erdgasindustrie zu betreuen.
Sektionsgeschäftsführer Assessor Rainer Morich: "In dieser Branche haben wir es häufig mit Fällen von Versicherungsschutz für Beschäftigte im Ausland zu tun, bei denen die Abgrenzung von beruflicher Tätigkeit gegenüber Freizeit nicht immer einfach ist."
Umso wichtiger ist es, möglichst rasch eine Klärung des Falles herbeizuführen, denn "oft steht nach einem schweren Unfall die Existenz von Familien auf dem Spiel", betont Sachbearbeiter Carsten Knauer. "In dieser schwierigen Situation sollte unverzüglich und unbürokratisch geholfen werden."
Um dieses finanzieren zu können, ist das "System der Berufsgenossenschaften" - so Morich - hierfür nach wie vor die sachgerechte Lösung. "Wir brauchen weiterhin die durch eine Umlage finanzierte Solidargemeinschaft der Unternehmen. Wie sollte sonst beispielsweise ein kleines Betonwerk die Kosten für den Fall tragen, dass ein Mitarbeiter an seinem ersten Arbeitstag im Betrieb einen schweren Unfall hat. Da können jährlich Aufwendungen von 500.000 Euro zusammen kommen; allein die Pflegekosten belaufen sich schon bis auf 15.000 Euro monatlich." Und die private Versicherungswirtschaft räume selber ein, keine Erfahrung mit Prävention und Rehabilitationskosten zu haben.
Demgegenüber legt der Geschäftsführer großen Wert darauf, dass sich die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter seiner Sektion gezielt in medizinischen Fragen weiterbilden. Die entsprechenden Schulungen finden insbesondere im Unfallkrankenhaus Hamburg statt. Morich: "Auf diese Weise bleiben die Mitarbeiter der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft kompetent und können sich gut in die Lage der schwerverletzten Versicherten, die ja hinter jeder Akte stehen, hineinversetzen."


(v.l.n.r.): Katharina Fesche, Sibylle Winterhoff, Burckhard Puppel, Vera Giesler, Ingrid Wagner, Rainer Morich, Sabine Barthel, Jörg Teige, Jana Czichos, Reinhard Ludewig
(v.l.n.r.): Katharina Fesche, Sibylle Winterhoff,
Burckhard Puppel, Vera Giesler, Ingrid Wagner,
Rainer Morich, Sabine Barthel, Jörg Teige, Jana Czichos,
Reinhard Ludewig


(v.l.n.r.): Henry Gieseke, Birgit Litzba, Dirk Boese, Dieter Muralt
(v.l.n.r.): Henry Gieseke, Birgit Litzba,
Dirk Boese, Dieter Muralt


(v.l.n.r.): Wolfgang Böhnert, Erika Siebert, Frank Münkel, Petra Fabricius, Astrid Borchert, Susanne Scheffler, Michaela Stephan, Diethelm Kricke, Carsten Knauer, Rainer Rexer
(v.l.n.r.): Wolfgang Böhnert, Erika Siebert,
Frank Münkel, Petra Fabricius, Astrid Borchert,
Susanne Scheffler, Michaela Stephan, Diethelm Kricke,
Carsten Knauer, Rainer Rexer




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